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Dienstag, 19. Oktober 2010

Tut etwas, Züchter!

Bella von Stein, Familienhund.
Meldung im "Schweizer Bauer": Der Appenzeller Sennenhund ist vom Aussterben bedroht. Nur noch 150 reinrassige Tiere leben in der Schweiz. Offenbar wird dem Appenzeller Blässli sein Wadenbeisser-Image zum Verhängnis; eines fotografieren will jeder, eines besitzen kaum jemand. Bella, der Familienhund meiner Schwester, ist die fleisch- bzw. fellgewordene Widerlegung des Klischees. Kinderlieb ist sie und steht den Hauskatzen zum Kuscheln zur Verfügung; im grössten Gedränge knurrt sie nicht ein bisschen; Herbei-Rufen folgt sie sofort und geht dann brav bei Fuss. Und Bella ist genügsam; ist kein Brunnen vorhanden, schlabbert sie jederzeit eine Schlammpfütze leer. Bella, Inbegriff von Robustheit und Charakter, eine Zierde ihrer Rasse - lasst mir diesen Hund nicht im Stich, Züchter! Tut etwas!

Kommentare:

  1. Was sind dies für Nachrichten, lieber Herr Widmer! Den Wolf knallt man uns ab, dem Bär gehts ebenso, im Gürbetal schliessen nach und nach die Chabisfabriken und neuerdings soll es Wanderer geben, die sich darüber aufregen, dass mit der Publikation von Wanderliteratur Geld verdient werden kann. Kommen Sie da noch mit? Stirne runzelnd grüsst: der Gürbetaler

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  2. Es ist immer dasselbe: Das eigentliche Problem liegt ja nicht beim Hund, sondern beimm Hundehalter. Die Züchter müssten viel besser darauf achten, an wen sie ihre Hunde abgeben, bzw. verkaufen....Und übrigens: Wie sieht es wohl mit dem Schweizer Sennenhund aus? Den sieht man fast nirgends mehr!

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  3. Das Problem liegt immer beim homo sapiens. Auf jeden Fall ist das bei uns im Gürbetal so. Es grüsst ein Gürbetaler Mischling.

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  4. Man darf wohl festhalten, dass der Mensch das Adjektiv "sapiens" nur bedingt verdient, lieber Gürbetaler.

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