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Freitag, 8. Februar 2013

Dänischer Plunder und Skeuomorphismus

Heute drei Dinge.
Ich liebe Dänemark, denn
ich liebe Dänischen Plunder.
  1. Ich freue mich: Das iPhone-App "Forchbahn - 30 Ausflüge mit der Frieda", zu dem ich 15 Routen beigesteuert habe, steht auf der Liste für "Best of Swiss Web" 2013. Wer weiss, vielleicht wird das Gratisgadget ja mit einem Preis bedacht?
  2. Ich zweifle: Regelmässig esse ich im Café am Bahnhof Tiefenbrunnen morgens etwas Süsses. Oft ist es ein Dänischer Plunder. Wissen die Dänen eigentlich, dass dieses Gebäck sie in der Schweiz vertritt und ihr Image massgeblich bestimmt?
  3. Ich staune: Was es nicht alles für Wörter gibt! Gestern las ich in der NZZ: "Skeuomorphismus". Gemeint ist, dass manche Apparaturen, Geräte, Maschinen modern sind, aber unnötigerweise stattet man sie mit Dingen aus, die längst überholt sind. Oft geht es um Design und darum, einen Kuscheleffekt, ein Gefühl des Altvertrauten zu produzieren. Gutes Beispiel: eine Computertastatur, die die die Anschläge einer alten Hermes Baby imitiert. Oder ein Ford mit Seitenpaneelen aus Falschholz.

Kommentare:

  1. Ich liebe Herrn Widmers Texte: Es gibt immer etwas zu futtern. Sehr gemütlich. Gibt's auch mal was zu bechern?

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  2. Herr Liebschitz, gebechert wird bei mir auch regelmässig. Ich gelobe: Sobald ich einen Aufhänger finde, wird dazu ein Blogeintrag vorgenommen.

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