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Montag, 27. Oktober 2014

Napfnebel


Auf dem Napf kochen sie übrigens
auffallend krud. Rösti oder Nudeln
gibts gar nicht. Und wann hat die
Karte zum letzten Mal gewechselt?
Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern.

Toll, dieses durchzogene Wetter des Samstags und seine Folgen - was für ein Kontrast zur Vorwoche, als die Züge voll gewesen waren von Eintagsfliegen, jenen Leuten also, die genau einmal pro Jahr in die Berge ausschwärmen. Dann, wenn im Herbst das Wetter perfekt ist. Diesmal war es unperfekt. Und so hatten wir die Bahn, dann den Bus, schliesslich die Wege am Napf zwar nicht ganz für uns, aber es war doch ziemlich wenig Volk unterwegs. Zeitweise regnete es, einmal sogar fest; aus den tiefen Gräben stiegen magische Nebelchen auf. Rutschig waren die Wege, weswegen wir für den Auf- und Abstieg leichte Varianten wählten: Start in Romoos und via Holzwegen und Stächelegg auf den Gipfel. Und nach dem Essen wieder hinab zur Stächelegg und via Chrotthütte nach Menzberg (5 1/2 Stunden; 880 Meter aufwärts, 620 abwärts). Ich bin gespannt, wann ich das nächste Mal auf den Napf steige. Nun, dieses Jahr wohl nicht mehr. In diesem Zusammenhang die Frage: Welches ist die leichteste und also auch ungefährliche Schneeschuhroute auf den Napf für Nicht-Auto-Besitzer (die Mettlenalp ist im Winter nicht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen; geht nicht)? Für Tipps aus der eigenen Erfahrung bin ich dankbar.

Kommentare:

  1. Guten Tag Herr Wittwer
    Sie haben da eine gute Idee gehabt, der Napf mit Schneeschuhen ist extrem schön und trotzdem nicht überlaufen (wie im Sommer).
    Bei uns auf dem Land hat man natürlich ein Auto, aber das nützt Ihnen ja wenig.
    Nehmen Sie von Wolhusen das Postauto nach Romoos, das fährt auch im Winter. Dann ab Romoos zu Fuss nach Holzwegen, dann von dort Richtung Napf, Schneeschuhe sind nach Sunnsite ein Thema.
    Variante: Bei Schwändi (unterhalb Holzwegen) aussteigen, mit der Seilbahn nach Ober-Länggrat (Telefon, immer bedient von Grossvater Kammermann), dann über Breitäbnit nach Oberänzi (bei Punkt 1218 rechts, nicht über Wanderweg). Von da weiter nach Stächelegg und Napf.
    Kehren Sie auch in der Stächelegg ein, das Essen ist schon Slow-Food-artig gut.
    Ich habe die Tour auch schon mit meinen RuckXbob gemacht (http://www.winterfun.ch/new/index.php)
    Herzliche Grüsse
    seppibucher

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  2. Vielen Dank, Herr Bucher, der Tipp freut mich sehr und wird umgesetzt.

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