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Sonntag, 5. April 2015

Nassspass

Das Grüppli, schirmbewehrt, bei der Tössegg.
Also Picknickwetter herrschte auf der Irchel-Hochwacht nicht.
Bärlauch-Alarm!
Solche Pfützen sah ich gestern an die 1000.
Brks, war das garstig gestern, wir hatten den schlechtesten Tag der Woche erwischt. Also den besten: Der Irchel einsam und allein. Die Traube in Dättlikon, wo wir assen, fast leer. Und keine Biker unterwegs - mit Ausnahme eines einzigen, der fuhr wie ein Amok und Wanderfreund R. fast niedergestreckt hätte. Vermutlich hatte er Wasser in den Augen. Mir gefiel diese Tour im Zürcher Unterland ausserordentlich. Und ich mochte auch, dass der Frühling bereits ein Stück vorangekommen ist, in einigen Waldstücken bildete der Bärlauch regelrechte Teppiche. Am Schluss waren wir - okay, wir zwei Verbliebenen, denn die anderen waren zwei Stunden vorher abgesprungen - fast acht Stunden gelaufen (7.50 h, 750 m aufwärts, 695 abwärts, 30 km). Die Route: Eglisau - Tössriederen - Tössegg - Teufen - Hörnli - Irchel/Hochwacht - Wilemerirchel - Buechemerirchel - Lochhalden - Tal - Dättlikon - Blindensteg - Ziegelhütte - Holzstuden - Winkelwisen - Warpel - Guldenberg - Trinenmoos - Oberembrach - Ghei - Hinterbänikon - Ifang - Erli - Schlatt - Kloten - Kloten Bahnhof.

PS1: Sehr nett waren sie im Restaurant bei der Tössegg.  Sie baten uns um 9 Uhr 40 hinein, obwohl die Wirtschaft eigentlich erst um 10 Uhr aufgeht. Vielleicht war es auch Mitleid. Aber trotzdem!
PS2: Zum Blindensteg an der Töss bei Dättlikon will ich bald mal einen eigenen Eintrag bringen; um ihn ranken sich wirklich interessante Geschichten.
PS3: Hat dieser Eintrag nicht einen schönen Titel? 9 Buchstaben, wovon nur 2 Vokale sind, dafür aber 7 Konsonanten. Und von diesen 7 sind 5 S. 
PS4: Ich wünsche allen, die das lesen, schöne Ostern!

Kommentare:

  1. Prrrr - da hört bei mir aber der Spass beim Wandern auf. Gruss Jürg

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  2. Da muss man in der Tat wohl etwas masochistisch veranlagt sein, wer bei solch garstigem Wetter immer noch wandern geht - statt lieber zuhause in sich in der warmen Stube gemütlich zu machen und auf das schöne Wetter nächste Woche zu warten. Ich konnte noch nie die die Besessenheit der Regen-Wanderer verstehen, die ihre Kilometer selbst dann ablaufen müssen, wenn so ordentlich vom Himmel in Strömen runtergiesst, bis die Wanderwege von all dem aufgesogenem Niederschlag so richtig schön matsch-dreckig geworden sind und die klamme Feuchtigkeit des Regens bis ins Mark durchgedrungen ist...

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  3. Besessen jawohl, maso glaubs nicht. Nur schon die Farben im Wald, wenn es regnet. Und wie gesagt, die Stille. Und natürlich die Beiz, wo man isst und Wein trinkt. Ein Gesamtkunstwerk.

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    1. Thomas diese Argumente lasse ich natürlich gelten. Gruss Jürg

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  4. Die "Schweizer Wanderwege" zählen auf wandern.ch übrigens gleich zehn Gründe auf, warum man im Regen wander sollte:
    http://www.wandern.ch/de/wandern/vorbereitung/10-gruende-warum-man-im-regen-wandern-sollte
    Gruss von Beat

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