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Sonntag, 19. Juni 2016

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Der Bus hat uns vom Bahnhof Sargans zur Palfries-Bahn gebracht.
Die Bahn meistert vorerst ein wildes Fels-Wald-Gebiet.
Der Motor der Bahn.
Ich liebe Kartonbillette.
Seit Ende Mai fährt die Palfries-Bahn wieder, die gut anderthalb Jahrzehnte stillgelegt war. Zuvor hatte sie seit 1941 über mehr als fünf Jahrzehnte Wehrmänner auf das Palfries-Plateau unterhalb des Alvier befördert; die Bahn diente der Festung Sargans zu, einem der drei grossen Festungsräume der Schweiz. Mein Grüpplein samt mir bekam freundlicherweise eine kleine Betriebsführung durch Markus Walser, Präsident der Seilbahn-Genossenschaft; wir durften uns den Motor und die Seilverankerungen im Maschinenraum anschauen - Journalist sein ist halt schon toll. Und dann ging es los: Bergfahrt über 1250 Höhenmeter. Absolut fantastisch, wie man direkt über den Wasserfall des Ragnatscher Baches fährt; leider konnte ich ihn durch die Scheiben der Kabine nicht besonders gut fotografieren. 32 Personen in vier Acht-Personen-Schüben alle 15 Minuten kann die Bahn pro Stunde hinauf transportieren und ebensoviele in der Gegenkabine hinab. Wir sassen und standen recht gedrängt, lustigerweise erzählte Markus Walser, dass zu Zeiten des Militärs 12 Personen in die Kabine gepresst wurden. Denkt man sich ihre Packungen dazu, schnappt man nach Luft. Und damit retour in die Gegenwart: Die Palfries-Bahn ist ein Superinstrument, um dem Alvier und dem Gonzen sowie anderen interessanten Bergen ohne viel Basisaufwand näherzukommen; ich kann sie nur empfehlen. Wichtig ist dies: Wer sie benutzen will, reserviert mit Vorteil (im Internet); die mit Reservation haben Vortritt.
Wasserfall des Ragnatscher Baches durchs Fenster fotografiert.

Kommentare:

  1. Danke für den Tipp mit der Seilbahn!
    Wir sind vor Jahren mal den ganzen Hoger von Heiligkreuz bis auf den Alvier hochgesteisst.
    Nun ginge das viel flotter - und jünger wird man schliesslich nicht.

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    1. Mann bleibt aber länger jung, wenn Mann auf die Bahn verzichtet und gemütlich hochwandert.

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