Dienstag, 30. Dezember 2025

Die Sache mit der Schleuse

Die Berninabahn auf einer Aufnahme von 1928.
(Foto: Wikicommons)
Bei dem Nebel in den letzten Wochen ist es kein Wunder, dass es alle in die Berge zog. "20 Minuten" reportierte, wie es über Weihnachten auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn zu und her ging. Die war mit den Massen von Leuten überfordert, sie hatte zwar gegenüber dem Vorjahr je 600 zusätzliche Plätze von St. Moritz Richtung Tirano und retour geschaffen, was aber nicht reichte. Unglücklich auch der Versuch, an den Bahnhöfen von Tirano und St. Moritz ein Schleusensystem zu testen mit getrennten Zugängen für Gruppen und Leute mit Reservation bzw. Einzelreisende ohne Reservation. Im erwähnten Artikel erzählt ein Mann, er habe am späten Nachmittag "mit etwa 400 anderen" eine Stunde lang im Freien warten müssen. Bei minus 12 Grad. "Man hätte doch wenigstens Tee verteilen können." Die Rhätische Bahn ihrerseits liess verlauten: "Wir versuchen alles, aber es ist schwierig bei diesem ausserordentlichen Andrang, und die Möglichkeiten sind irgendwann ausgeschöpft."

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