Samstag, 25. Juli 2026
Büne und Lukas
Wir fuhren im vordersten Waggon des Zuges "Gurten" von Einsiedeln hinab nach Wädenswil, und mir fiel der etwas kryptische Spruch in Grossbuchstaben neben der Kamera auf: "Lukas the Lokomotivführer is watching you!" Ich fand ihn ein wenig launig, weswegen die Anspielung auf die Jim-Knopf-Geschichten, in denen der Lokführer Lukas heisst? Erst beim Aussteigen realisierte ich dann, dass der Waggon mit vielen anderen Dingen verziert ist, mit Bildern vor allem. Der Berner Büne Huber, "Patent Ochsner"-Sänger und Künstler, steht dahinter; er durfte für die Südostbahn den Waggon gestalten.
Freitag, 24. Juli 2026
Durch den Bannwald
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| Noch 45 Minuten bis Zwüschetmythen, in diesem oberen Teil des Aufstiegs gibt es ... |
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| ... beeindruckende Rüfen mit Geröll. |
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| Widmer bei der "Brunni Lodge". |
Gehzeit knapp vier Stunden, 960 Hm aufwärts, 425 Hm abwärts.
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| Auf Zwüschetmythen, unten der Talboden mit Schwyz, Brunnen und dem Vierwaldstättersee, ganz links der Fronalpstock, ganz rechts die Rigi Hochflue. |
Donnerstag, 23. Juli 2026
Virtuelles Kraxeln
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| Hier könnte mehr laufen, findet das Unternehmen: die Station Eigergletscher der Jungfraubahnen. (Foto: TurkAviator / Wikicommons) |
Mittwoch, 22. Juli 2026
Maloya, mit Y
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| Die Busverbindung Kienberg– Gelterkinden auf sbb.ch. |
Dienstag, 21. Juli 2026
Meine Solothurner Forelle
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| Forelle grilliert. Mundete. |
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| Blick über den Fischteich nach Süden. Links gleich neben der Schweizerfahne ist winzig der Turm der Pfarrkirche von Kienberg auszumachen. |
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| Der "Forellenhof" ist ein perfekter Ort für den Wanderzmittag. |
Montag, 20. Juli 2026
Nächstes Mal bringe ich die Machete mit
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| Wo ist hier der Weg? Im Burggraben oberhalb von Lostorf. |
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| Blick vom Jura-Höhenweg nach Westen. |
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| Die Sternwarte Schafmatt. |
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| Letzte Meter zur Pfarrkirche von Kienberg. Leider fand ich sie verschlossen vor. |
Sonntag, 19. Juli 2026
Der Zauber von Ruinen
Manche sprechen von "Schandfleck". Aber ein verfallender oder schon ganz ruinierter Ort hat ja auch etwas Faszinierendes – einen speziellen Zauber. Eine Endzeit-Aura. Mir gefällt der Begriff "lost place" daher besser. Hier zwei "lost places", an denen ich dieses Jahr vorbeikam, beim ersten ist es mehrere Wochen her, beim zweiten wars gestern.
- Seit 23 Jahren steht die Autobahn-Raststätte Walensee bei Mühlehorn GL leer. Von der Autobahn ist sie längst nicht mehr ansteuerbar. Kürzlich las ich, dass die Liegenschaft einen neuen Besitzer hat; tatsächlich betätigten sich Arbeiter auf dem Dach, als wir sie passierten. Und plötzlich gibt es Projekte oder doch Visionen: Diesen Sommer soll gemäss der "Südostschweiz" hier ein Musikvideo gedreht werden. Und für den Herbst sind Konzerte angesagt. Später könnte ein Café eingerichtet werden. Wir werden sehen.

Gibts hier bald Livemusik? Die ausrangierte Raststätte Walensee bei Mühlehorn. - 2002 wurde das Bad Lostorf am Südrand des Solothurner Juras stillgelegt. Das tat vielen weh, immerhin hat das Bald als Heilbad eine Geschichte, die bis ins später Mittelalter zurückreicht. Derzeit gammelt es vor sich hin, einzig in einem Trakt wird offenbar gewohnt. Letztes Jahr machte sich die Gemeinde Lostorf daran, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Sie soll, so das "Oltner Tagblatt", Projekte entwickeln und Kontakte zu Investoren herstellen. Am Ende müsste allerdings die Firma, der das Areal gehört, mitziehen. Wir werden sehen.

Die Sprayer und Sprayerinnen lieben das stillgelegte Bad Lostorf, soviel ist klar. 
Gebadet wird hier schon lange nicht mehr.
Samstag, 18. Juli 2026
Wir sahen rot
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| Flumserberg halt: Verrucano im Abschnitt Winkelzahn–Seebenalp. |
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| Loop der Rodelbahn Floomzer beim Tannenboden. |
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| Mein Sandwich. |
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| Zwischen Grueb und Zigerfurgglen: Auf dem Kamm zeigt sich die Bergstation Maschgenkamm. |
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| Talfahrt vom Maschgenkamm zum Tannenboden, es fängt an zu regnen. |
Freitag, 17. Juli 2026
Drei Seen und der Sächsmoor
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| Auf der Seebenalp, im Wasser des Grosssees spiegelt sich der Sächsmoor. Das Wasser ist rot wegen des roten Verrucanogesteins. |
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| Der Schwarzsee war auch schon grösser. |
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| Heusee mit Ente. |
- Das Berghotel auf 1620 Metern über Meer. Der gemütliche alte Kubus, grünes Dach, grüne Fensterläden, wurde 1906 gebaut als Erholungsort für Leute mit Atemproblemen und Lungenkrankheiten. Belle Epoque im Sarganserland.
- Der Sächsmoor. Was für ein Zacken! Man hat ihn auf der Seebenalp direkt vor Augen und findet, dass man ihn getrost den kleinen Bruder des Matterhorns nennen darf.
- Die drei Seen. Den kleinsten, den Schwarzsee, fanden wir geschrumpft vor. Eine Folge der Hitzewelle, nehme ich an. Im grössten, dem Grosssee, gibt es Hechte, erzählte uns ein Angler. Charmant der Heusee. Auf dem Weg zu ihm und um ihn mussten wir gut aufpassen beim Gehen. Hunderte winziger brauner Frösche, kaum grösser als ein menschlicher Daumennagel, waren unterwegs. Was die wohl antrieb?

Noch einmal der Grosssee mit dem Berghotel Seebenalp (rechts hinten).
Im Hintergrund zur Rechten ein Teil der Churfirsten.
Donnerstag, 16. Juli 2026
Die Marche de rupture
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| Ein Foto vom letzten Jahr: auf dem Platz vor der Kathedrale in Santiago de Compostela. |
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| Jakobswandern als Kinostoff: das Filmplakat. |
Mittwoch, 15. Juli 2026
Der Gewerbepolizeipalast
| Schöner Wohnen: die Villa Hohenbühl beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich. |
Dienstag, 14. Juli 2026
Oberstes Dorf und Ödland
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| Zelle der Zivilisation: das Kloster Disentis. |
Montag, 13. Juli 2026
Visite bei La Pendenta
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| Auf der Brücke, Blickrichtung Disentis. Hinten die Kapelle Sontga Gada. |
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| Bodengitter. Hundepfoten müssen leiden. |
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| Bei Sontga Gada. Oben in der Mitte das Dorf Mumpé Medel an der Wanderroute zum Lukmanierpass. |
Sonntag, 12. Juli 2026
Ich bin jetzt Baba-Fan
| Hercule Poirots Lieblingsdessert im "Neue Forch". |
Samstag, 11. Juli 2026
Er flog, er fotografierte
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| Das Spelterini-Denkmal auf dem Lindenhügel in Bazenheid SG. Es wurde zu Spelterinis 150. Geburtstag im Jahr 2002 aufgestellt. |
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| Die Pyramiden von Gizeh bei Kairo, fotografiert von Spelterini 1904. (Wikicommons) |
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| Spelterini winkt vom Rand des Ballonkorbs, Ort und Jahr der Aufnahme unbekannt. (Adrian Michael / Wikicommons) |
Freitag, 10. Juli 2026
Neues von der Thur
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| Drei Fotos vom neuen Steg über die Thur zwischen Jonschwil und Bazenheid. |
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| Provisorisches Schild nah dem Schachen, Jonschwil. |
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| Wegweiser am Bahnhof Bazenheid: Dass der Mühlausteg gesperrt wurde, beeinträchtigt gleich mehrere Wanderrouten über die nahe Thur. |
Donnerstag, 9. Juli 2026
Kaltes aus Olten
Auch schon mal "Kalte Lust" gekostet? Ich mehrmals, beim Wandern. In der "Hotelrevue" las ich eben einen Hintergrundartikel über die "Kalte Lust"-Glace. Sie stammt aus Olten SO, genauer gesagt aus dem Hotel Olten. Dort lief das Geschäft vor neun Jahren grad nicht besonders. Worauf die drei Geschäftsführer, allesamt gelernte Köche, die Ärmel hochkrempelten und eine Glace lancierten. Heute ist die "Kalte Lust" an etlichen Orten im Land präsent, seit 2018 schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen, letztes Jahr produzierte man rund 220 000 Liter Glace. Es läuft gar so gut, dass man jetzt von Olten umziehen muss in geräumigere Räume in Aarwangen BE. Gute Sache. Und ich bekomme grad wieder Lust auf "Kalte Lust".
Mittwoch, 8. Juli 2026
Der Buchstabenlapsus
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| Hier stimmt was nicht. |
Dienstag, 7. Juli 2026
Rahmschnitzelsamstag
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| Abstieg vom Chellenchöpfli Richtung Bättlerchuchi. |
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| Hübsch abenteuerliches Wegstück vor dem Berggasthaus Obere Wechten. |
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| Noch 40 Minuten bis zum Zmittag. |
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| Mein Rahmschnitzel. |
Montag, 6. Juli 2026
Baselbieter Kalkklippe
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| Das Chellenchöpfl ist ein toller Aussichtspunkt. |
| Blick vom Chellenchöpfli Richtung Süden. Links im Bild Mümliswil SO. |
| Die Hinteri Egg ist ein bisschen eine Langweilerin. |





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