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Mittwoch, 5. August 2026

Samstageren-Sonntag

Die Sonne macht sich bemerkbar: im Wald eine Viertelstunde vor der Ruchegg. 
Diese Landschaft will gerahmt sein: Fenster (ohne Scheiben) zwischen Rothenthurm und Ruchegg.
Das Kreuz bei der Lochweid, 1359 Meter über Meer.
Unten das Tal der Alp, die nach Einsiedeln fliesst.
Circa ein Zwanzigstel des Panoramas auf der Lochweid.
Es beginnt von links mit diesen drei Zacken: Chöpfenberg, Gross Aubrig, Chli Aubrig ...
Simpel und gut: meine Belohnungs-Spaghetti.
Plus mein Belohnungs-Panaché-Bier.
Am Sonntag machte ich eine schöne Vormittagswanderung im Kanton Schwyz, das Gras war noch feucht von den bescheidenen Regenfällen des Vortags, als ich startete. Von Rothenthurm stieg ich via den Biberstock auf die Ruchegg, sie gehört zur Kette von Hügeln, die das Tal von Rothenthurm und das Tal der Alp bei Einsiedeln trennt. Etliche Holzstege überbrücken im Wald feuchte Stellen, das Gelände ist moorig. Grandios dann auf der Krete bei der Ruchegg die Sicht. Sie wurde weiter oben beim Lochweid-Kreuz noch besser: Ich sah alles vom Säntis bis zu den Berner Alpen. Auf dem höchsten Punkt hingegen, der Samstageren auf 1379 Metern, wurde der Blick vom Wald behindert. Über eine endlos scheinende Folge von Treppenstufen stieg ich durch den steilen Wald wieder ab und hielt später durch den Langwald, nunmehr auf einem langweiligen Forststrässchen, zur Alp und nach Einsiedeln. 3 Stunden und 10 Minuten hatte die Wanderung gedauert bei 533 Höhenmetern aufwärts und 570 Höhenmetern abwärts, und weil jetzt Mittag war, also Essenszeit, fuhr ich vom Bahnhof Einsiedeln nicht grad schon heim. Stattdessen gönnte ich mir im "La Fontanella" einen Teller Pasta; Spaghetti aglio e olio beschlossen den Samstageren-Sonntag.

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