Dieses Wochenende wird nicht gewandert, Sonntagsdienst und so. Stattdessen dies: Letzte Woche war ich über Mittag mal im "Ristorante Più" in der alten Sihlpost gleich beim Zürcher HB. Die Pizza in dem kürzlich eröffneten Lokal, das zur Bindella-Gruppe gehört, war grossartig: dünn und knusprig. Was mir im "Più" aber noch viel mehr gefiel, waren die zur Erinnerung an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes ausgestellten Telefon-Apparate früherer Jahrzehnte. Es sind fast 100, und sie rührten mein Herz.
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Sonntag, 31. Januar 2016
Eine Pizza und viele Telefone
Dieses Wochenende wird nicht gewandert, Sonntagsdienst und so. Stattdessen dies: Letzte Woche war ich über Mittag mal im "Ristorante Più" in der alten Sihlpost gleich beim Zürcher HB. Die Pizza in dem kürzlich eröffneten Lokal, das zur Bindella-Gruppe gehört, war grossartig: dünn und knusprig. Was mir im "Più" aber noch viel mehr gefiel, waren die zur Erinnerung an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes ausgestellten Telefon-Apparate früherer Jahrzehnte. Es sind fast 100, und sie rührten mein Herz.
Samstag, 30. Januar 2016
Der Erfinder des Bauernkalenders
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| Gustave Moreau: "Hesiod und Muse". (Wikicommons) |
Ferner der achte und neunte: fürwahr im wachsenden Monat
zwei vortreffliche Tage, der Sterblichen Werke zu treiben.
Wieder der elfte sodann und der zwölfte bewähren sich beide:
Sei es zur Schafschur oder die labenden Früchte zu ernten.
Freitag, 29. Januar 2016
Sieben an einem Punkt
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| Der Siebenzwingstein. (Wikicommons/ Bambi79) |
Donnerstag, 28. Januar 2016
Hans My Hedgehog
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| Die Brüder Grimm von Elisabeth Jerichau-Baumann, 1855. (Wikicommons) |
Mittwoch, 27. Januar 2016
Krieg in Altendorf
Man weiss es ja: Der Krieg ist der Vater aller Dinge, wie Heraklit sagte (die Debatte, wie genau man die entsprechende Stelle aus dem Griechischen übersetzt, will ich hier nicht referieren). Wann genau der Sopratec-Krieg sich abspielte und zwischen wem, muss ich noch recherchieren, bisher habe ich zu diesem Ereignis nichts gefunden. Die Aufnahme entstand natürlich auf einer Wanderung.
PS: Wie gestern versprochen, hier die Auflösung zur rätselhaft endenden Geschichte vom Montag. Was mich an Bänz Friedli damals, als wir beim "Facts" waren, immer störte, war sein chinesischer Rauchtee, dessen penetranter Geruch mich an einen Kabelbrand erinnerte.
PS: Wie gestern versprochen, hier die Auflösung zur rätselhaft endenden Geschichte vom Montag. Was mich an Bänz Friedli damals, als wir beim "Facts" waren, immer störte, war sein chinesischer Rauchtee, dessen penetranter Geruch mich an einen Kabelbrand erinnerte.
Dienstag, 26. Januar 2016
Tolle Route, schöner Zufall
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| Der Sechsmoor, gesehen von der Seebenalp. |
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| Das Hotel auf der Seebenalp. |
- Wieder einmal: das Ebenmass der Churfirstenkette gegenüber.
- Der rotviolette Fels, der stellenweise aus dem Schnee lugte; er ist das Markenzeichen des Flumserbergs.
- Der Walensee in seinem Fjord, der in der Gegend von Winkelzahn plötzlich tief unter mir auftauchte.
- Das alte Hotel auf der Seebenalp, getarnt von trauten Tannen, ausgestattet mit einer riesigen Terrasse.
- Ein Zacken von Berg, den ich bisher nicht kannte, der Sechsmoor; er sieht aus wie der Grosse Mythen und ist der Hausberg der Seebenalp.
- Das Zufallstreffen mit den drei F, mit Fritz und Ferenc, zwei Wanderfreunden in Begleitung ihres Freundes Fred, den ich ebenfalls kenne. Sie stiegen auf, als ich abstieg; es war lustig und witzig, sie zu sehen.

Auf der Tannenbodenalp, hinten die formidablen Churfirsten.
Montag, 25. Januar 2016
Oh, ich bin in einem Buch
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| Der Bänz im Zug, so circa 1998. |
"Widmer war ein lieber Arbeitskollege, lieb gewonnen über all die Jahre, die wir Pult an Pult sassen. Zuerst in Bern, später in Zürich, stets wir beide traut beisammen, schon in aller Herrgottsfrüh im Intercity Richtung Osten. Wir waren meist guter Stimmung, lachten viel, heckten gemeinsam Neues aus, hirnten, fabulierten, witzelten und verwarfen. Und wir halfen einander gern aus; zusammen durch dick und dünn, jahrelang. Nur über eines klagte er stets, über meinen..."Huch, dieser Literatur gewordene Widmer, das bin ja ich! Bänz Friedli, mein Redaktions-Gspänli im Ressort Kultur zuerst bei der "Berner Zeitung" und dann ab 1995 beim Nachrichtenmagazin "Facts" in Zürich, hat mir sein Kolumnen-Büchlein "Und er fährt nie weg" geschickt - und eben, ich komme darin auch vor, und zwar in der Kolumne mit dem Titel "Vergissmeinnicht". Wer jetzt fragt, wie die Geschichte weitergeht und was mir am Bänz nicht gefiel, so dass ich ins Klagen geriet: Man kaufe das Büchlein und lese es nach.
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