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| Den Kiefer, um den es geht, habe ich gestern gezeigt. Hier die Statue des Ursicinus im Felsen etwas oberhalb von St-Ursanne. (Foto: Yesuitus2001/Wikicommons) |
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Donnerstag, 6. Juni 2024
Weg ist der Widerspruch
Mittwoch, 5. Juni 2024
Oberkiefer oder Unterkiefer?
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| Der Kiefer von Ursicinus. (Foto: Ronja) |
* In der Schatulle ist der Knochen als "Maxilla" bezeichnet, also als Oberkiefer des Heiligen. Im Infoschild neben der Vitrine (hier nicht zu sehen) ist von einem Unterkiefer die Rede. Ich kann nicht klären, was stimmt.
Dienstag, 4. Juni 2024
Zwingli und der Ryn
Am Sonntagmittag trafen wir uns im Familienkreis zum Konfirmationsessen. Der Ort war aussichtsreich, die Burg Hohenklingen; vom Restaurant im Mittelalterambiente schauten wir hinab auf den Rhein bei Stein am Rhein, der an diesem Tag nur knapp nicht über die Ufer trat. Drei Stunden zuvor hatten wir uns in Laufen ZH zur Konfirmation versammelt, die jungen Leute, unter ihnen mein Göttibub, machten es gut, ich fand es berührend, wie sie sich gegenseitig vorstellten, indem sie sich mit Blumen verglichen, das Motto des Anlasses lautete "Flower Power". Immer wieder mal lenkte mich während des Gottesdienstes die Inschrift vorn in der Kirche ab. Der Ausspruch des Reformators Zwingli passte bestens zur angespannten Wassersituation: "Warlich, warlich, Gottes Wort wirt so gwüss sinen Gang haben als der Ryn, den mag man ein Zyt wol schwellen, aber nit gstellen." In heutigem Deutsch ausgedrückt: Gottes Wort wird sich durchsetzen. Wie der Rhein, den man zwar stauen kann, aber nicht auf Dauer stoppen.
Montag, 3. Juni 2024
Gooooold!
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| Das hübsche Signet der Veranstaltung. (Screenshot von der Site goldwaschen.ch) |
Sonntag, 2. Juni 2024
Der alte Mann und das Grinsgesicht
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| Fast ein wenig unheimlich, wie dieser Spitzbub grinst. (Foto: Adrian Michael / Wikicommons) |
Samstag, 1. Juni 2024
Ich war oben, kräh!
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| Zweimal der Hohenkrähen, auf dem unteren Foto ist hinten der Bodensee zu sehen. |
Diesen faszinierenden Gupf, eine Art Guggershörnli der Süddeutschen, will man doch einfach besteigen. Darf ich vorstellen: der Hohenkrähen, 637 Meter über Meer. Er steht in der Nähe der Stadt Singen, fährt man von dort im Zug Richtung Engen, passiert man ihn gleich. Von der Bahnstation Mühlhausen ist er in einer Gehstunde erreichbar. Am Mittwoch war ich oben, der Hohenkrähen ist jetzt also Teil meiner Sammlung vulkanischer Kegel in jener Gegend, dem Hegau – ich war in den letzten Jahren schon auf dem Hohentwiel, dem Mägdeberg, dem Hohenstoffeln und dem Hohenhewen. Schön sind sie alle, aber so keck wie der Hohenkrähen mit der aufgepfropften Burg ist keiner. Klettern muss man nicht, ein steiler Steig, mit einem Handlauf gesichert, führt hinauf.
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| Das Tor zur Burgruine auf dem Hohenkrähen. |
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| Blick von oben zum Dorf Schlatt unter Krähen. |
Freitag, 31. Mai 2024
Regen, Regen, Regen
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| Regen, Regen, Regen: Wetterprognose auf sma.ch für Bühler heute Freitag. |
Heute habe ich einen Auftritt vor der Lesegesellschaft Bühler und will dort unter kräftigem Einsatz von Fotos begründen, warum wir Schweizerinnen und Schweizer derart am Wandern hängen. Drei Dinge freuen mich, wegen einer Sache ist mir ein wenig bange. Also, zuerst das Positive. Erstens finde ich Lesegesellschaften imposant, es sind aus historischer Sicht frühe Foren der Demokratie, man ging in die Lesegesellschaft, um abonnierte Zeitschriften zu lesen, um sich Vorträge anzuhören und an Diskussionen teilzunehmen. Um sich eine Meinung zu bilden. Und um diese kundzutun. Zweitens: Bühler ist Heimat, Appenzell Ausserrhoden. Und drittens freue ich mich auf heute Abend, weil mit dem Erscheinen der Verwandtschaft oder auch von Freundinnen und Freunden zu rechnen ist. Alles gut. Ein bisschen besorgt bin ich einzig wegen der Wetterprognose. Starke Regenfälle sind angesagt, ich hoffe, das Trassee der Appenzeller Bahn hält. Möge ich rechtzeitig in Bühler eintreffen, möge auch meine Heimreise gelingen.
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