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Freitag, 11. Mai 2012

Die schwarze Madonna von Uetikon

Gestern eine federleichte Wanderung: von Esslingen in anderthalb Stunden über das Pässlein von Gibisnüd hinab nach Uetikon am See. Dort besichtigte ich das Franziskus-Zentrum und dessen Kirche. Es ist landauf, landab die einzige moderne Kirche, die mir je gefallen hat. Imposant rot ist sie von aussen, der Farbton warm, mexikanisch irgendwie. Der Innenhof, eine weite Fläche, erinnert in seiner ruhigen Geometrie an ein Kloster. Der Kirchenraum ist in schlichtem Weiss gehalten und von ausgeprägter Nüchternheit; wieder einmal stimmt die alte These, wonach der Schweizer Katholizismus im Vergleich zu den Spielarten anderer Länder ein Protestantismus ist. Rührend die afrikanische Madonna mit Kind; die Skulptur stammt aus Simbabwe.

1 Kommentar:

  1. Ja, das ist wirklich eine schöne Wanderung. Andere gehen von Klein-Padua (Egg) aus, das auch mit der Forchbahn erreichbar ist. Es gibt auch eine private Seite im Internet, die ausführlich über diese Kirche und die afrikanische Maria berichtet.

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