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Widmer Wandert Weiter
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Freitag, 7. August 2026
Was ist denn hier passiert?
Ein lustiges grünes Zahnradbähnli zuckelt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin VD, das im 19. Jahrhundert als Kurstation für Lungenkranke bekannt wurde. Diese Epoche ist längst vorbei, an die Stelle der Kliniken sind Hotels für den Sommer- und Wintertourismus getreten. Und internationale Schulen. Als wir vor wenigen Tagen anreisten, fanden wir Leysin freilich in desolatem Zustand vor. Jedenfalls, was den oberen Ortsteil angeht, das Gebiet Feydey-Talstation Berneuse. Vernachlässigte Bauten, versprayte Wände, vandalisierte Anlagen, die Strassen ein Flickwerk, an manchen Stellen wächst das Unkraut aus den Asphaltritzen. Eine allgemeine Verwahrlosung erlebten wir. Was ist hier los? Nun, zum einen möchte der Ort angesichts des Schneemangels im Winter die Vorwärtsflucht antreten; die Touristiker würden gern rund 20 Millionen Franken in ein neues Pump- und Leitungssystem zwecks besserer Beschneiung des regionalen Skigebietes investieren. Bloss sind gegen das Unterfangen 500 Einsprachen eingegangen, der Widerstand ist massiv, eine Blockade. Ein zweites Projekt ist mit dem ersten verknüpft: Für 130 Millionen Franken will man die Verkehrserschliessung im weitläufigen, terrassierten Höhendorf völlig neu gestalten samt einer unterirdischen Verlängerung durch das Zentrum und zwei neuen Standseilbahnen. Bis 2033 soll das geschehen. Ob es klappt und Leysin sich aufrappelt? On verra.
Donnerstag, 6. August 2026
Edy wer?
Edy Bruggmann. Ein Schweizer Skirennfahrer zu jener Zeit, als mich dieser Sport noch interessierte. Bruggmann war Abfahrer und Riesenslalomfahrer, im Riesenslalom gewann er 1972 in Sapporo an den Olympischen Winterspielen eine Silbermedaille. Da war ich zehn Jahr alt. Eben kam ich auf dem Maschgenkamm, zuoberst auf dem Flumserberg, in der Bergstation der Bahn an einer Reihe von Medaillenschreinen vorbei, die Skistars der Region gewidmet waren. Darunter Edy Bruggmann, 1943 geboren in Flums, verstorben 2014 in Walenstadt. Einer von Hunderten Namen von Sportlern und Sportlerinnen aus meiner Kindheit, die im Schummer der Erinnerung noch da sind.
Mittwoch, 5. August 2026
Samstageren-Sonntag
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| Die Sonne macht sich bemerkbar: im Wald eine Viertelstunde vor der Ruchegg. |
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| Diese Landschaft will gerahmt sein: Fenster (ohne Scheiben) zwischen Rothenthurm und Ruchegg. |
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| Das Kreuz bei der Lochweid, 1359 Meter über Meer. Unten das Tal der Alp, die nach Einsiedeln fliesst. |
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| Circa ein Zwanzigstel des Panoramas auf der Lochweid. Es beginnt von links mit diesen drei Zacken: Chöpfenberg, Gross Aubrig, Chli Aubrig ... |
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| Simpel und gut: meine Belohnungs-Spaghetti. Plus mein Belohnungs-Panaché-Bier. |
Dienstag, 4. August 2026
Neues in St. Gallen
| Widmers kalter Matcha mit Mangosaft. Hinten steht schon der Zug nach Zürich bereit. |
Montag, 3. August 2026
Ich ass industriell
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| Schöner essen: das Restaurant der Marina in Unterterzen mit dem Walensee. |
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| Mein Zmittag: Flanksteak vom Kalb mit Gemüse und Kartoffelpüree. |
Sonntag, 2. August 2026
Flucht vom Flumserberg
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| Ich reiste via Walenstadt (Foto) nach Mols. |
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| Die elegante Autobahnunterführung am oberen Dorfrand von Mols. So wies aussieht, ist sie auch ein Flutungskanal, wenn in der Höhe ein Bach ausrastet. |
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| Blick vom namenlosen Aussichtspunkt nah Amenigen auf den Walensee. |
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| Da hätte ich mich fast druntergestellt. |
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| "Die geilste Party des Jahres": Ankunft auf der Tannenbodenalp. |
Samstag, 1. August 2026
Raus an die Raus
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| Die Raus in Grandval BE. (Foto: Dietrich Michael Weidmann / Wikicommons) |
PS: Allen eine frohe Bundesfeier. Unsereins reist zum Zmittag ins Innerrhodische. Eine Wanderung ist nicht geplant, ich machte gestern eine; mehr davon bald.
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