| Kunsthaus Zürich, im Foyer des Erweiterungsbaus. |
| Das Foyer von oben. |
| Der unterirdische Verbindungsgang vom alten zum neuen Trakt. |
| Unverkennbar Giacometti. |
Widmer Wandert Weiter
| Kunsthaus Zürich, im Foyer des Erweiterungsbaus. |
| Das Foyer von oben. |
| Der unterirdische Verbindungsgang vom alten zum neuen Trakt. |
| Unverkennbar Giacometti. |
Am Montag wanderte ich, siehe den gestrigen Eintrag, von St. Gallen nach Herisau. Unterwegs fiel mir ein, dass dies die beiden einzigen Kantonshauptorte der Schweiz sind, die direkt aneinandergrenzen. Speziell gefielen mir an der dreistündigen Route im Übrigen die vielen charaktervollen Bauten. Hier seien fünf von ihnen genannt.
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| In manchen Bahnhöfen kann man kaum atmen, im Bahnhof Bern etwa fühle ich mich stets beengt. Der Bahnhof St. Gallen hingegen: Luft, Licht, Weite. |
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| Der Tröckneturm gehörte zu einer Färberei, die nassen Stoffbahnen wurden in und an ihm zum Trocknen aufgehängt. Heute ist im Turm eine Ausstellung zum Textilgewerbe untergebracht. |
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| Am Rand des Sittertobels findet sich die alte Brauerei Stocken. Jahreszahl an der Fassade: 1784. Wenn ich den Bau sehe, denke ich stets: Was für eine trutzige Bierburg. |
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| Der Bibelspruch in der reformierten Kirche in St. Gallen-Bruggen passt auch für Leute, die wandern. |
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| Halloween steht an. |
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| Auf dem SBB-Sitterviadukt – mit Blick auf den Sitterviadukt der Südostbahn. |
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| Naherholungszone bei St. Gallen-Winkeln: der Gübsensee, ein Staugewässer. |
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| Reizender Wolkenhimmel über Herisau. |
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| Ein Ausschnitt aus dem Gemälde. |
Diesmal blieb ich länger vor dem Porträt der Anna Elisabetha Müller, geborene von Blumenthal, stehen. Der Künstler Martin Leonz Zeuger porträtierte sie 1755 in ihrem 32. Lebensjahr, die reiche Glarnerin aus bestem Haus, die verheiratet war mit Kaspar Müller-Freuler, einem Enkel des Freulerpalast-Erbauers. Angesichts der Tatsache, dass ihr Gatte im Staate Glarus zeitweise das Amt des Landammanns bekleidete, fand ich ihn auf dem Gemälde im Verhältnis zu seiner Gattin geradezu lächerlich klein. Verniedlicht. Aber offenbar war es damals Mode, dass reiche Leute Porträtminiaturen mit sich trugen mit dem Konterfei des Ehemannes oder der Ehefrau. Wenn Anna Elisabetha Müller mit dem Minibildnis ihres Gatten posiert, bezeugt sie damit ihre Verbundenheit mit diesem oder, modern gesagt, ihre Liebe zu ihm. Und ihre Treue – Kaspar Müller-Freuler war auch Söldnerführer und viel in fremden Diensten im Ausland unterwegs.
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| Wiborada in einem St. Galler Kodex des 15. Jahrhunderts. Die Hellebarde verweist wohl darauf, wie sie umgebracht wurde. (Foto: Wikicommons) |
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| Die Kirche St. Mangen am Rand der St. Galler Altstadt. |
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| Die Holzhütte an der Kirchenwand ist neuzeitlich und soll zeigen, wie Wiborada als Eingeschlossene lebte. |
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| Quinten voraus, gerade legt das Schiff ab. |