PS: Etwas muss ich noch loswerden zum Klatschmohn. Er heisst offenbar so, weil die Blütenblätter ein klatschendes Geräusch machen, wenn sie im Wind aneinanderschlagen. Das deutsche "Naturparkmagazin" schlägt folgendes Experiment vor, für das man freilich ein Blütenblatt ausreissen muss: Mit Daumen und Zeigefinger der einen Hand, indem sich die zwei Fingerspitzen berühren, einen Kreis bilden. Das Loch mit dem Blütenblatt belegen und mit der Fläche der freien Hand darauf schlagen. Es klatscht. Lese ich. Ausprobiert habe ich es nicht.
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Mittwoch, 3. Juni 2026
Das Klatsch-Experiment
Der Klatschmohn blüht. Knallrot steht er in den Wiesen. Ich muss ihm einfach diesen Eintrag widmen. Mein Foto stammt vom Mittwoch, es ist bei Wangen aufgenommen, einem Weiler unweit der Forch in der Gemeinde Küsnacht ZH.
Dienstag, 2. Juni 2026
Hohe Alp, tiefe Alp
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| Beliebtes Ausflugsziel an der Zürcher Goldküste: die "Blüemlisalp". |
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| Mein später Zmittag. |
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| Man ist hier wirklich auf einer Alp. |
Montag, 1. Juni 2026
Tierfriedhof zu verkaufen
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| Der Eingang zum Tierfriedhof von Läufelfingen. |
Sonntag, 31. Mai 2026
Ein Novellenstoff
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| In der Ruine Gilgenberg. |
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| Das Gemäuer von aussen. |
- Gilge ist wie Ilge ein altes Wort für Lilie.
- Die Lilie war das Wappenzeichen der Herren von Ramstein, denen die Burg Gilgenberg einst gehörte. Dasselbe Lilien-Motiv findet sich heute im Ortswappen von Zullwil, dem Dorf am Fuss der Burg.
- In Zullwil gibt es ein Restaurant, das nach der Burg benannt ist. Im "Gilgenberg" ass ich nach meiner Wanderung gut: ein pikantes Gazpacho und dann ein Schweinssteak mit Café-de-Paris-Sauce und Pommes frites.
- Bei meiner Burgvisite fand ich, dass die Ruine ein wenig dem Römer Kolosseum gleicht. Kann man das nachvollziehen?
- Eine finstere Geschichte aus dem 15. Jahrhundert: Der letzte Freiherr von Ramstein, das war Rudolf von Ramstein. Seine Frau verliess ihren chronisch untreuen Mann nach zehn Jahre Ehe. Das Paar hatte drei Töchter. Die ältere heiratete in eine andere Adelsfamilie ein. Die beiden jüngeren fanden keine geeigneten Freier und liessen sich darum von Bauernburschen entführen. Das endete schlimm: Die Burschen wurden enthauptet. Die eine Tochter wurde in ein Kloster gesteckt, wie es mit der anderen weiterging, ist nicht bekannt. Klingt das nicht wie ein Novellenstoff?

Mein Zullwiler Zmittag.
Samstag, 30. Mai 2026
Die doppelte Fluh
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| Auf dem südlichen Gipfel der Portiflue. In der Tiefe das Dorf Zullwil. |
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| Die Ruine Gilgenberg vom Südgipfel aus betrachtet. |
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| Die Brücke auf dem Weg zum Nordgipfel der Portiflue. |
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| Die Portiflue von der Ruine Gilgenberg betrachtet. Aus dieser Warte sieht man den Spalt in der Flue. |
Freitag, 29. Mai 2026
Frisch und fröstelig
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| Am Gattikerweiher. |
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| Der nahe Waldweiher ist grösser, aber ebenso lauschig. |
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| Abstieg nach Horgen. |
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| Strandfeeling im "L'O" in Horgen. |
Donnerstag, 28. Mai 2026
Entwertet
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| Beim Chräzerenpass. Die Passhöhe ist mehr oder minder bewaldet, man sieht nicht viel. |
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