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| In der Zügenschlucht, Brombenzviadukt voraus. |
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| Atemberaubend, oder? Blick in die Zügenschlucht. |
In der Landschaft Davos von Monstein durch die Zügenschlucht hinab zum Bahnhof Wiesen zu
wandern oder auch umgekehrt – das fühlt sich an wie ein Geschenk. Die hohen Felswände zur Rechten und Linken mit den vielen Bach- und Lawinenrinnen, den "Zügen", sind aus unseriösem Material gebaut, es rutscht und bröselt, mmer wieder mal gab es Sperrungen, an einigen Orten warnen Schilder davor stehenzubleiben, Steinschlag droht. All das steigert den Genuss, auf der im 19. Jahrhundert gebauten, 1974 aufgegebenen Strasse unterwegs zu sein; man frohlockt, dass die Strecke offen ist, die den Fluss von Davos, das Landwasser, talwärts begleitet. Von der neuen Strasse höher im Hang und auch von der Bahn merkt man eher wenig. Immerhin sind da Tunnels zu erahnen, und der
Brombenzviadukt der Bahn beeindruckt. Etwas über eine Stunde brauchten wir am Freitag für die Route und freuten uns am Bahnhof Wiesen, das Beizli offen vorzufinden. Dort sass schon einiges Volk, speziell Ferrophile, Bahnfans. Kaum etwas bekamen wir vom Wiesener Viadukt mit, der hier ansetzt. Vom Beizli aus ist er nicht zu sehen, und als Fortsetzung wählten wir den Weg in der Nähe des Landwassers; besagter
Viadukt, die höchste Brücke der Rhätischen Bahn, zeigt sich aus diesem Winkel nur teilweise. Was auch seinen Reiz hat.
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| Der Bahnhof Wiesen steht weit abseits des gleichnamigen Dorfes. |
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Aus dem Beizli beim Bahnhof Wiesen fotografiert: historische Waggons der Rhätischen Bahn, die in den warmen Monaten des Jahres zwischen Davos Platz und Filisur verkehren. |
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| Mehr sahen wir vom Wiesener Viadukt, Höhe 88,9 Meter, nicht. |