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Dienstag, 20. April 2021

C, wenn man kein C hat

Nein, ihr seid beide gesund! Schlecht wäre ein zweiter Strich bei T ("Test").

Ich frage mich dieser Tage immer wieder, was die zuständigen Pharmaleute sich dachten, als sie bei der Selbsttest-Einheit jenen Punkt mit C beschrifteten, an dem ein roter Strich erscheint, wenn man kein C hat – kein Corona. Verwirrlicher geht nicht.

Montag, 19. April 2021

Das Blueschtdesaster

Kirschblüte (Deutschland).
(Foto: Ichneumon/Wikicommons)
Kommenden Samstag hätte ich gern den Baselbieter Chirsiweg gemacht. Ein Rauscherlebnis auf Blütenbasis schwebte mir vor. Eine Bluescht-Ekstase. Doch als ich gestern Abend im Internet "Baselland Tourismus" konsultierte, stellte ich fest: Das wird heuer nichts. Schuld sind die frostigen Apriltage. Auf der Homepage heisst es:

"In den sehr kalten Nächten (...) sind viele Blüten erfroren und wurden braun. Einzelne Bäume in den etwas höheren Lagen blieben vielleicht verschont und beginnen noch zu blühen. Das typische Bild der Baselbieter Bluescht wird es wohl dieses Jahr aber leider nicht mehr geben."

Sonntag, 18. April 2021

Siphon-Putzen-Rohrer

Ich schreibe grad an einem Text über Schweizer Werbeslogans im Fernsehen und Radio der letzten Jahrzehnte. Natürlich muss auch der Putzzwerg vorkommen, der so fröhlich "Sipuro oho!" kräht. Nun fragte ich mich, woher eigentlich der Name der Firma kommt, die 1951 mit einem Abfluss-Reiniger startete. Sipuro steht für ... Siphon-Putzen-Rohrer. Beim Rohrer handelt es sich um den Berner Heinrich Rohrer, den mittlerweile verstorbenen Gründer. Einen passenderen Namen kann man in seinem Gewerbe nicht tragen.

Samstag, 17. April 2021

Museum geflutet


Wo normalerweise Claude Monets Seerosen-Bild hängt, gibt es nun einen Teich mit gefärbtem Wasser – und Zwergseerosen. Sowie anderen Gewächsen. Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel ist momentan zu einem guten Teil ein Teich mit Stegen fürs Publikum. Der isländische Künstler Olafur Eliasson hat die Hälfte der Ausstellungssäle geflutet und die grossen Fensterscheiben demontieren lassen, so dass Innen und Aussen verschmelzen. Das sieht spektakulär aus. Die Ausstellung bzw. Installation ist rund um die Uhr geöffnet, tagsüber zahlt man Eintritt. (Fotos: Pati Grabowicz)

Freitag, 16. April 2021

Start ist beim Tell-Denkmal

Hier gehts los.
(Foto: Roland Zumbühl / Wikicommons)

Mit regionalen Partnern habe man eine neue Innerschweizer Wanderroute entwickelt, teilt Luzern Tourismus mit. Der Tell Trail führt in acht Etappen vom Tell-Denkmal in Altdorf nach Sörenberg. Die Sache ist anstrengend, pro Tag geht man fünf bis sechs Stunden, legt insgesamt 156 Kilometer zurück und absolviert 7126 Höhenmeter. Zum Trail gehört ein massgeschneidertes Angebot mit reservierten Übernachtungen und Gepäcktransport. Doch, das täte mich gelüsten. Bloss denke ich, dass ich für die anlaufende Warmsaison schon genügend Pläne habe.

Donnerstag, 15. April 2021

Madonna im Exil


Die Schwarze Madonna von Einsiedeln war einst fünf Jahre lang abwesend. Im Mai 1798, als Napoleons Truppen anrückten, brachte man die Gottesmutter in Sicherheit. Man versteckte sie zuerst im Alptal, wie das Tal gegen die Mythen zu heisst, vergrub sie kurz darauf auf der nahen Haggenegg für ein paar Wochen im Boden, schaffte sie schliesslich ins Vorarlbergische. Ins sichere Exil. 1803 kam sie zurück in die neu errichtete Gnadenkapelle in der Klosterkirche und zieht dort bis heute Massen von Menschen an. Entstanden ist die Einsiedler Madonna aus Lindenholz mit dem Jesuskind im Arm um 1450 im süddeutschen Raum.

Mittwoch, 14. April 2021

Zwipf

Im Tagi sah ich vor wenigen Tagen ein Glossar mit Wörtern aus der Rekrutenschule. Ich fand es lustig. Hier vier Ausdrücke:

  1. Kebab-Chef. Tagesoffizier. Die Bezeichnung stammt von dessen Binde, auf der KC ("Kontrolle/Contrôle") steht.
  2. Picasso: der aushängende Wochenplan.
  3. Uböötlen: sich vor der Arbeit drücken.
  4. Zwipf: Zwischenverpflegung wie Früchte, Militärbiscuits oder Militärschoggi. (Foto: Hp. Baumeler /Wikicommons)