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Widmer Wandert Weiter
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Freitag, 13. Februar 2026
Zirkumflex muss sein
Rôtisserie. Höre ich das Wort, denke ich an einen weissbemützten Chef, der an meinem Tisch ein paar Nierli flambiert oder ein Entrecôte grilliert. Irgendwie kommt mir die Bezeichnung veraltet vor, doch kann ich mich täuschen, immerhin hat die weltumspannende "Châine des Rôtisseurs" hierzulande 1600 Mitglieder. 70 Prozent davon sind sozusagen Freunde und Freundinnen des gepflegten Stückes Fleisch und überhaupt des luxuriösen Speisens und Trinkens, derweil es sich bei den restlichen Prozent um die Profis handelt vom Küchenchef über die Sommelière bis zum Chef de Service. Wie sich die Rôtisseure und Rôtisseurinnen im sich wandelnden Gastrogewerbe – sinkender Fleischkonsum – halten: Ich weiss es nicht. Jedenfalls wurde mir leicht nostalgisch, als ich eben in der Altstadt von Rheinfelden an einer Rotisserie – pardon, Rôtisserie, der Zirkumflex muss sein – vorbeikam.
Donnerstag, 12. Februar 2026
Favres Tunnel
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| Tod von Louis Favre im Gotthardtunnel 1879. Dessen Vollendung und Inbetriebnahme hat er nicht mehr erlebt. ("Unser Gotthard", Lüönd/Iten, Adrian Michael / Wikicommons) |
Mittwoch, 11. Februar 2026
Alpsteingetreide
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| Neuerdings eine Mühle: die Bürgerscheune in Nesslau SG. |
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| Mehl aus der "Alpsteinmühle". Abnehmerin der ersten Charge ist die Migros. |
Dienstag, 10. Februar 2026
Migroswandern
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| Einer der Veranstaltungsorte: der Schwarzsee. |
Montag, 9. Februar 2026
Aargauer Kurzfrühling
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| Das Pferd von Möhlin. |
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| Schloss Beuggen am deutschen Rheinufer. |
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| Der Rhein in Rheinfelden. |
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| Mein Zmittag: Forellenfilets mit Stangensellerie und Kartoffelstampf. |
Sonntag, 8. Februar 2026
Dutti und die Tanks
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| Nichts ist mehr zu sehen von den unzähligen Tanks, die in dieser Wiese am Rhein bei Tössriederen ZH im Boden versenkt waren. |
Samstag, 7. Februar 2026
Ein Dorf ohne Handyempfang? Wirklich?
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| Die Töss bei der Tössegg. |
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| Der Wachturm bei der Tössegg entstand im vierten Jahrhundert nach Christus. Den Bau als Ganzes und die frierenden Legionäre muss man sich dazudenken. |
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| Super, im "Rorboz" haben sie "Sirocco"-Tee. |
- die Tössegg, wo die Töss in den Rhein mündet, und nachher der einsame Landstrich der Töss entlang flussaufwärts. Idyllisch war dieser Abschnitt.
- die Mauerreste eines römischen Wachlagers bei der Tössegg. Es stammt aus der Spätantike und ist Teil einer ganzen Kette solcher Stationen, die den Übergriff der Germanen auf die Gebiete südlich des Rheins verhindern sollten. Was bekanntlich nicht gelang.
- das Café Rorboz in Rorbas. Das Dorf kam uns trist vor. Verlocht. Im"Rorboz" fanden wir Wärme, die Frau, die uns bediente, war total freundlich. So haben wir Rorbas letztlich doch in guter Erinnerung.
- der "Sternen" in Nussbaumen war eine Trouvaille. Das Dorf liegt oberhalb von Bülach ganz für sich in einem Geländekessel, es hat keinen Handyempfang, erstaunlich, dass es das noch gibt. Im "Sternen" kochen sie auch nachmittags warm. Und wirklich gut. Die Hacktätschli und insbesondere auch die Sauce sei einfach wunderbar, sagten die zwei aus dem Grüppli, die das bestellt hatten. Ich war mit meinem Schweinssteak und den schön breit geschnittenen Pommes frites sehr zufrieden. Nebel? Who cares.

Noch zehn Minuten bis Nussbaumen. Hinten die Kämme des Randen. 
Mmmmm, Hacktätschli. (Foto: Ronja)
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