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Widmer Wandert Weiter
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Donnerstag, 5. November 2026
Antijägerteller
Im Restaurant Vogelsang in Eich LU bekam Freund Markus eben diesen prächtigen Teller mit allen Wildbeilagen, aber ohne Wild serviert. Auf der Karte heisst er "Vegetarischer Herbstteller", was sich als Bezeichnung mehr oder minder eingebürgert hat, wobei das "vegetarisch" bisweilen auch weggelassen wird. Auch schon las ich "Wildteller ohne Wild". Und einmal amüsierte mich in einem Zürcher Oberländer Lokal die witzige Kreation "Antijägerteller". Was mich zur Frage führt: Kennt jemand ein anderes Wort für den Herbstteller, der Jahr für Jahr beliebter zu werden scheint? Wenn ja, freue ich mich über eine Zuschrift auf widmerwandertweiter@yahoo.de.
Mittwoch, 4. November 2026
Der Kastanienhype
| Süsses im Sinn: die Schlange am Eingang zur "Vermicelleria". |
| Hier isst man, was man … |
| … in der Vitrine sieht und bestellt. Die Vermicelles kann man mit allerlei Zutaten kombinieren. |
| Mein Schälchen ist viel zu vollgepfropft. Anrichten ist auch eine Kunst. |
Dienstag, 3. November 2026
Eine Luzerner Tour
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| Mauernische mit Halskette: der historische Pranger am Rathaus von Sursee. |
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| Die Preise machen klar: Alt ist das Schild. |
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| Blick von der Treppe der katholischen Pfarrkirche auf Sursees zentrale Altstadtgasse. |
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| Der Riedgürtel am Sempachersee. |
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| Eglifilets an Proseccosauce in Oberkirch. |
Montag, 2. November 2026
Das Filmhaus
Das hätte ich gern erlebt: Im "Studio 4", wie das Kino an der Zürcher Nüschelerstrasse hiess, gab es in den Anfängen scheinbar keine Leinwand. Alle Wände im Saal waren bedeckt mit schwarzem Samt. Startete der Film, begannen jene Prismen, aus denen die Wand vorne bestand, sich zu drehen und sich neu zusammenzusetzen zu einer Leinwand. 1949 war das "Studio 4" zeitgleich mit dem ganzen Bau eröffnet worden. Die Fassade fügte sich in die Umgebung ein, rundherum standen Geschäftshäuser, nüchterne Moderne. Innen aber hatte der Bauhaus-Künstler Roman Clemens eigenwillig gewirkt, der Grundriss ist asymmetrisch, die Linien fliessen. 1983 ging das "Studio 4" in städtische Hand über und ist heute bekannt als "Filmpodium". Nicht gerade knallig, dieser Folgename. Aber das Programm ist gut, weil eigenwillig, zu sehen sind zum Beispiel grossartige Retrospektiven. Am Wochenende war ich im "Filmpodium". War angetan von Richard Linklaters Animationsfilm "Apollo 10 1/2", der ins Jahr der Mondlandung zurückblendet. Und genoss das einmalige Ambiente dieses kommunalen Kinos, das längst unter Heimatschutz steht.
Sonntag, 1. November 2026
Inselzwerg
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| Also gross ist es nicht, das Gamma-Inseli. |
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| Und hier die Erklärung, woher der Name des Inselis rührt. |
Samstag, 31. Oktober 2026
Das Tor des Abtes
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| Zwei Fotos vom St. Galler Karlstor. Auf diesem ersten sieht man hinten die Türme der Kathedrale. |
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| Im Turm sitzen heute Untersuchungshäftlinge ein. Ich stelle mir die Zellen grimmig vor. |
Freitag, 30. Oktober 2026
Der lange Marsch zu Giacometti
| Kunsthaus Zürich, im Foyer des Erweiterungsbaus. |
| Das Foyer von oben. |
| Der unterirdische Verbindungsgang vom alten zum neuen Trakt. |
| Unverkennbar Giacometti. |
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