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| Gewellter Rücken: auf dem höchsten Punkt des Mont d'Or (F). |
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So sah ich den Mont d'Or auf meiner Wanderung leider nicht, die Felswände bleiben beim Anmarsch von Vallorbe (fast) verborgen. (Foto: Wikicommons/Vodimivado) |
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Verdorrter Gelbenzian. Hinten rechts ist in der Tiefe der Lac de Joux erahnbar. Der dunkle lange Kamm links ist die Dent de Vaulion. |
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Die Cabane du Mont d'Or circa 20 Gehminuten unterhalb des Gipfels. |
Heiss wars am Dienstag, als ich im Waadtländer Grenzdorf Vallorbe loszog; dies war der letzte richtige Sommertag vor dem Temperatursturz. Der Aufstieg zu meinem Gipfelziel führte zunächst durch einen stillen Buchenwald. Höher oben erreichte ich ein Waldsträsschen, kam dann in ein Gebiet typisch jurassischer Weideflächen mit eingestreuten Fichten; markant eine
SAC-Hütte, die freilich verschlosssen war. Und dann war ich auch schon ganz oben. Der
Mont d'Or, 1463 Meter über Meer, steht auf französischem Boden und ist ein überaus spektakulärer Berg, wobei ich die nackten Kalkwände, die ihn zur Schweiz hin begrenzen, auf meiner Route nur teilweise sehen konnte – eine Frage des Winkels. Beim höchsten Punkt hatte es doch einige Leute, nachdem ich zuvor zweieinhalb Stunden allein unterwegs gewesen war. Grandios die Aussicht, insbesondere gefielen mir in einiger Distanz der Suchet, die Aiguilles de Baulmes und der Chasseron, die ich alle schon besucht habe. Ich verweilte, ich schaute, ich genoss. Und stieg dann wieder ab nach Vallorbe und trank dort im
Bahnhofbuffet ein kaltes Bier. Essen mochte ich nicht, es war mir schlicht zu heiss. –
3 h 30 min. Je 690 Hm auf- und abwärts. |
| Baumskelett. |