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Samstag, 19. September 2020

Über dem Silsersee bröckelt es

Kurz mal Sperrzone: Plaun da Lej am Silsersee.
(Foto: Friedrich-Karl Mohr/Wikocommons)
Dass die Schweiz zunehmend bröckelt und rutscht, ist bekannt. Hier grad wieder ein Beleg: Gestern kam die Meldung, dass im Oberengadin ein Felsrutsch droht. Hoch über dem Silsersee hängen am Piz Lagrev und am Piz Mez lose Blöcke. Man muss sie aus dem Hang entfernen, die Malojastrasse soll dafür tagsüber zu gewissen Zeiten gesperrt werden. Am 28. September beginnen die Räumarbeiten und somit die Strassensperrung zwischen Sils Baselgia und Plaun da Lej, betroffen sind auch die Wanderwege in diesem Abschnitt. Bereits waren - eine Warnung - am 1. September riesige Blöcke talwärts gedonnert. 

Dienstag, 20. September 2016

Gymi statt Chemie

Keiner ist traurig, dass sie bald verschwindet: Chemiefabrik
in Uetikon am See. (Wikicommons/ Roland Fischer, Zürich)
Kennen alle die hässliche alte Chemiefabrik in Uetikon am See, die dort das Seeufer belegt? Gute Nachricht aus dem Zürcher Kantonsrat, der gestern Ja sagte zum Projekt des Regierungsrats: Die Fabrik wird abgebrochen. An ihre Stelle kommt (unter anderem) ein Gymnasium zu stehen, in dem ab 2028 rund 1000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden sollen. Das Gymnasium Uetikon soll aber bereits 2018 starten, vorerst als Provisorium in Behelfsräumen. Die neu entstehende Schule an der Goldküste ist dringend nötig. In Küsnacht zwar gibt es schon ein Gymi, aber es fasst nur 550 Schüler. 1500 Schüler pendeln täglich während der Hauptverkehrszeit von der Goldküste per S-Bahn nach Zürich und retour. Der Kanton Zürich hat derzeit 19 Gymnasien. 14 davon stehen in den Städten Winterthur und Zürich und nur 5 in der Landschaft. Nach Uetikon soll bald auch ein neues Gymnasium am linken Seeufer entstehen. Für alle, die am Zürichsee Zug fahren, sind das gute Nachrichten, die bestehenden Linien werden entlastet.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Widmerloch entschärft

Jawohl. Jetzt gibts einen Steg!
(Maurus, vielen Dank für das Foto!)
Im Februar kolumnierte ich über die Route von Neuenburg via La Tène nach Gampelen - und merkte ein Malheur an: Nach dem Essen im Restaurant Rothaus musste ich den befestigen Damm der Bahnlinie Neuenburg - Bern unterqueren. Weil im Tunnel das Wassser zehn Zentimeter hoch stand, kam ich mit nassen Füssen heim. Und nun dies: Eben schickte mir Blogfreund Maurus ein Mail mit der Betreffzeile "Widmerloch bei Rothus entschärft." Tatsächlich, das von Maurus beigelegte, bei der Unterführung gemachte Foto zeigt es, hat die BLS mittlerweile einen Steg montiert. Ich freue mich.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Kreative Hölle

Neu illuminierte Höllgrotten. (Bild: Flavio Heggli, Daniel Christen)
Ich war schon zweimal in den Höllgrotten von Baar, einer Tropfstein-Unterwelt, in der man sich fühlt wie im Bauch einer riesigen Kröte. Einmal durchgehen dauerte 20 Minuten, es war still und schummrig. Gestern nun kam eine Pressemitteilung: Die Höllgrotten wurden einem Redesign unterzogen. Eine deutsche Beleuchtungsfirma hat sie mit moderner LED-Technik illuminiert. Ein Büro für visuelle Gestaltung widmete sich der Homepage und den Schildern vor Ort. Und last not least gibt es neu einen kinderfreundlichen Audioguide. Klingt gut. Ein wenig skeptisch bin ich trotzdem - sind das denn noch die urigen Höllgrotten, die ich so sehr mag? Die ihre Kraft aus sich selber bezogen und nicht (oder kaum) aus menschlicher Inszenierung?

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Geizige Muotitaler

Männer einst im Muotatal. (WikiCommons)
Der Muotitaler ist knallhart, für ihre anarchische Seite sind die Leute im langen Geländeschlitz zum Hölloch hin berühmt. Müsterchen vom Montag: An der Gemeindeversammlung verweigerten 150 Stimmbürger dem Gemeinderat einen Kleider-Zuschuss von 6500 Franken. Für das Geld hätten die armen Exekutivler, die man sich aufgrund dieser Nachricht zerlumpt vorstellt, Anzüge angeschafft für öffentliche Auftritte. Der Säckelmeister, also der Finanzminister, der Gemeinde Muotathal, meinte nach dem Verdikt: "Vielleicht tragen wir im nächsten Jahr mal ein blaues Hirtenhemd."

Donnerstag, 1. Dezember 2011

E-Bike, eine gute Sache?

Frisst Strom: Kutters elegantes Modell "Dolphin".
Von der PR-Agentur Stöhlker erreicht mich eine Mail "Basler erfand vor 20 Jahren das E-Bike". Gemeint ist Michael Kutter, der die ersten serienreifen Pedelecs baute. Insbesondere entwickelte er den Trittfrequenz-Sensor, der die Motorleistung steuert. Der Pionier wird zitiert mit den Worten: "Schnelle E-Bikes leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt"; des weitern heisst es, das E-Bike sei eine "elegante Alternative zu Personenwagen und Motorrädern geworden". Stimmt das? Vor allem sind es doch wohl Velofahrer, die aufs E-Bike umsteigen. Wenn das aber so ist, tragen E-Bikes zum steigenden Stromverbrauch bei - keine Spur von Umweltentlastung.

Donnerstag, 29. September 2011

Stoffels Rückkehr nach Vals

Therme und Hotel Vals. (Micha L. Rieser/ WikiCommons)
Remo Stoffel, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, kommandiert mit 35 ein Immobilien- und Finanzimperium von gut einer halben Milliarde Franken Wert. Nun möchte er in seinem Kindheitsdorf Vals GR 50 Millionen Franken investieren, schrieb gestern der "Tages-Anzeiger". Er will mit dem Geld die dringend nötige Sanierung der Therme Vals und des Hotelbetriebs in die Wege leiten. Skeptiker warnen: Gegen Stoffel laufen verschiedene Strafverfahren wegen Vermögens- und Konkursdelikten; aus ihrer Sicht ist sein Engagement dubios. Der Präsident der Hotel und Thermalbad Vals AG wiederum glaubt, dass Stoffel den Deal aus lauteren Motiven anstrebt: "Er will ein Zeichen setzen." Und: "Die Gemeinde wäre nicht in der Lage, das zu finanzieren."

Montag, 26. September 2011

Pizza mit Pommes - und noch zwei weitere Dinge

Drei Dinge seien erzählt, vermeldet, angezeigt - was auch immer.
  1. Gestern in meiner Lieblingspizzeria "Grottino 77" in Zürich-Wiedikon fotografiert: die "Pizza brava" mit Pommes. Deutsche Kunden haben sie, so der Geschäftsführer, verlangt und durchgesetzt. Mich erinnert die Kombination von Brotteig und Kartoffeln an eine Entdeckung beim Araber in Paris: Fladenbrot, statt mit Falafel mit Pommes gefüllt. Schmeckt vorzüglich.
  2. "Grande Locarno" bleibt ein Projekt. Jedenfalls haben fünf der sieben Gemeinden am rechten Ufer des Lago Maggiore gestern Nein gesagt. Einzig stimmten zu: Locarno und Mergoscia. Der Kanton kann allerdings, wenn ich es recht verstehe, mittelfristig auch auf eine Zwangsfusion hinwirken.
  3. Die gute alte Hernie zwickt. Trotzdem: Heute will ich von Airolo aus auf den Gotthard laufen. Tremola, ich komme.

Freitag, 23. September 2011

Wanderer oder "Wanderer"?

Das Outdoor-Duo Bauer (links) und Fattal.
Die dümmsten Wanderer aller Zeiten sind also wieder frei und auf dem Weg nach Hause: die Amerikaner Shane Bauer und Josh Fattal. Vor zwei Jahren waren die beiden an der irakisch-iranischen Grenze von den Iranern festgenommen worden - auf einer Wanderung. Iran verurteilte sie, wegen Spionage, zu acht Jahren Gefängnis. Dass sie freikamen, verdanken sie auch Schweizer Diplomaten. Und irgendwie frage ich mich gerade: Waren die zwei wirklich nur Wanderer, also blöd? Denn wer zottelt mit dem Rucksack eine der übelsten Grenzen dieser Welt entlang? Waren sie doch Spione? Ich habe keine Ahnung.

Sonntag, 18. September 2011

Pelli ist auch ein Velo

Keine Autos, keine Töffs: Hotel vor der Klausen-Passhöhe
Nächsten Samstag ist die Klausenpassstrasse zwischen Linthal GL und Unterschächen UR für den motorisierten Verkehr gesperrt. Wer Velo fährt, geniesst eine himmlische Ruhe in grossartigem Bergambiente. Und übrigens hat unter anderem FDP-Chef Fulvio "Ich bin auch ein Velo" Pelli sein Kommen angemeldet, der seine Partei offensichtlich mit demonstrativ ökologischem und unkonventionell sportivem Verhalten aus dem Tief hieven will. Ob das klappt?

Der Urnerboden ist ohne Motorenlärm noch schöner.

Mittwoch, 7. September 2011

Hüttensuche mit Bergbüro

Ob die Britanniahütte Ende September noch bewartet ist? Und wenn nein, gibt es eventuell andere Hütten im Wallis, die es sind? Jetzt ist Bergbüro online, eine Site für Hüttentouristen, Hüttenwarte und Bergführer; und eben, man kann per Datum nach bewarteten Hütten im ganzen Land oder einzelnen Gebieten suchen - eine gute Sache!
Ob die Britanniahütte Ende Monat noch offen hat?

Freitag, 12. August 2011

Der Alternativlift

Solarpanels direkt über dem Schleppseil: Geplanter Lift in Tenna GR.
Die Konzession des alten Skilifts von Tenna im Bündner Safiental läuft heuer aus. Und jetzt hat man die Baubewilligung für einen neuen Lift erhalten. Bereits im Dezember soll er eingeweiht werden - und es soll der weltweit erste Solarskilift sein. Die Panels werden direkt über dem Schleppseil angebracht und sind schwenkbar. Auf Facebook gibt es eine Fanpage, und sogar 3Sat hat darüber berichtet. Ich bin nun gespannt, ob das Ding funktioniert und rentiert. Und wenn ich grad noch ein wenig aus Wanderersicht stänkern darf: Das Problem an jedem Skilift ist, dass er die Landschaft verschandelt und die Böden kaputt macht. Nun halt mit Solarstrom.

Dienstag, 19. Juli 2011

Nun haben wir schon drei Mitten

Ich schrieb in diesem Blog vor einiger Zeit, dass es in der Schweiz zwei Mitten gebe. Neuerdings sind es gar drei. Der Reihe nach:
Wegweiser zu Mitte Nr. 3.
  1. Die bekannteste Mitte der Schweiz ist die auf der Älggialp OW. Auf dem Alpboden liegt der Flächenschwerpunkt der Schweiz. Sie ist der Klassiker, die Mutter aller Mitten.
  2. Die zweite Mitte wurde letztes Jahr im Silbermoos in Uetendorf, Kanton Bern, proklamiert. Dieser Ort liegt am weitesten von den Landesgrenzen entfernt. Käme es zu einer Invasion von aussen, müsste man sich logischerweise dort verkriechen.
  3. Nun hat Anfang Juli auch die Zentralschweiz eine Mitte bekommen. Sie befindet sich im Kanton Nidwalden, oberhalb von Buochs auf einer Wiese der Liegenschaft Rainhof am Fusse des Buochserhorns. Dieses Zentrum wurde vor einigen Jahren ermitteln, geriet dann aber in Vergessenheit. Und jetzt hat ihn "Tourismus Buochs-Ennetbürgen" neu lanciert.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Ein Steinbruch wird zum Museum

Ausschnitt aus dem Flyer zum Steinbruch-Projekt.
Das im Hintergrund ist die Kirche von Wassen, die jeder Gotthardreisende kennt. Und das im Vordergrund sind Steinbrucharbeiter. Rund um das granitreiche Wassen entstanden zur Zeit der grossen Verkehrsbauten, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, Steinbrüche. Wassner Granit war so gut, dass er in alle Erdteile exportiert wurde. Einer jener alten Abbau-Orte, der Steinbruch Antonini, soll nun mit einfachen Mitteln zum Freilichtmuseum umfunktioniert werden. Die SBB stellt das Gelände gratis zur Verfügung, und eine Interessengemeinschaft ist daran, 40 000 Franken für Infotafeln und dergleichen zu sammeln. Ich denke, das ist eine gute Sache - und wenn ich das Projekt hier erwähne, dann, weil meine morgige Wanderkolumne in der Zeitung vom Urnerland handelt (Route Gurtnellen - Arnisee). Am Rand der Kolumne sind zwei Novitäten erwähnt, ein neues Wander- und Bikekarten-Viererset für Uri im Massstab 1: 25 000 und ein neuer, gratis runterladbarer Urner Alpen- und Alpkäseführer. Für eine dritte Sache, den Steinbruch Antonini, fehlte mir in der Zeitung der Platz. Und daher ist es wieder einmal gut, dass es diesen Blog gibt.

NACHTRAG Freitag, 1. Juli: Eben sehe ich, dass die beiden Novitäten es nicht ins Blatt geschafft haben. Der Dienstredaktor hat sie weggekürzt, wegen eines Inserates, das zuviel Platz frass.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Stoos will die weltweit steilste Standseilbahn

Zylinderförmige Kabinen der projektierten Bahn.
Der Schwyzer Ferienort Stoos auf seiner Terrasse zwischen Vierwaldstättersee und Fronalpstock soll mit der steilsten Standseilbahn der Welt erschlossen werden - diese Woche hat der Verwaltungsrat der dortigen Bahnen der Goldauer Firma Garaventa den Zuschlag gegeben. Die Bahn soll in der Nähe der heutigen Talstation beim Hinteren Schlattli starten. Sie wird in der Direttissima zum Stoos hinauf geführt, daher der Zuwachs an Steigung von derzeit 78 auf neu 110 Prozent. Hart ist das für die Gelmerbahn im Grimselgebiet, die heute mit 106 Prozent den Rekord hält und dann ihren Superlativ verliert. Allerdings: Damit die neue Bahn 2013 auch wirklich kommt, müsssen sowohl die Gemeinde Morschach als auch der Bezirksrat Schwyz noch Geld sprechen. Das Vorhaben kostet 40 Millionen Franken.

PS: Die Illustration zeigt das Prinzip der neuen Bahn: Die einzelnen Kabinen sind gegenüber der Unterlage drehbar; der Kabinenboden strebt bei jedem Neigungswinkel der Strecke der Waagrechten zu - bequem für den Passagier.

Donnerstag, 10. März 2011

Der Nationalpark im Mann

Der Norweger Börge Brende (45) tritt der Geschäftsleitung des Davoser Weltwirtschaftsforums bei. Wird er gar Nachfolger von WEF-Leiter Klaus Schwab? Der "Tages-Anzeiger" betitelte ihn gestern als "Schwabs Naturbursche" und berichtete, dass sich Brendes Vorname vom gleichnamigen Nationalpark ableite. Offenbar hat da ein Elternpaar einst den Børgefjell-Nationalpark durchwandert, fand ihn toll und taufte das eigene Kind nach ihm.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Kein Paradrom, gut so!

Kein Paradrom im aufgehobenen Kloster Rathausen.
Das Projekt Paradrom in Rathausen bei Luzern wird laut einer Pressemitteilung gestoppt -  gut so! Natürlich meinten die Leute es gut, die im alten Kloster einen Behinderten-Erlebnispark einrichten wollten. Aber ich war von Anfang an skeptisch und schrieb darüber auch im "Tages-Anzeiger" - ist es wirklich nötig, dass ich mir einen steifen Spezialoverall anziehe und eine Art Scheuklappen am Kopf montiere, um nachzuvollziehen, wie sich ein Mensch mit Downsyndrom im Alltag fühlt? Und sind solche bemühten Rollenspiele nicht einfach das Korrektiv dazu, dass wir uns im Alltag, durchs Jahr, nicht mit Behinderten befassen oder ihre Befindlichkeit erkunden wollen?  Die Projektgruppe konnte letztlich nicht genug Geld für das Projekt auftreiben. Offen ist, wie es jetzt mit dem ehemaligen Zisterzienserkloster weitergeht.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Andermatts Gewinn und Verlust

Eine Studie der Urner Kantonalbank beziffert, was das Luxus-Tourismus-Resort in Andermatt bringt. Nämlich: mindestens 1800 Arbeitsplätze. Die Wertschöpfung soll 220 Millionen Franken betragen. Natürlich gelten diese Zahlen nur, wenn der Betrieb des Ägypters Samih Sawiris auch wirklich auf Touren kommt. Und natürlich kann man nicht quantifizieren, was die Region an Schönheit und Ruhe verliert.

Die Ebene von Andermatt, als sie noch unverbaut war.

Sonntag, 28. November 2010

Tod eines Wasserfalles

Fährt man ins Muotatal, sieht man bei Ried einen schönen Wasserfall. Das Wasser springt über eine Felsnase. Pardon: sprang. Neuerdings fliesst es unspektakulär und traurig die Wand hinab. Die Nase ist weg. Mehrere Felsstürze haben sich in den letzten 48 Stunden im Gebiet ereignet, wobei rund 520 000 Tonnen Stein abbrachen.

Donnerstag, 18. November 2010

Nun gibt es in der Schweiz schon zwei Mitten

Die Älggi-Alp, siehe Foto, ist unser offizieller Mittelpunkt; auf ihr liegt der Flächenschwerpunkt des Landes - wollte man die Schweiz, dem Umriss nach aus einer Karte geschnitten, auf einer Nadel ausbalancieren, müsste man hier, Kanton Obwalden, diese Nadel einstechen. Nun vermelden verschiedene Berner Zeitungen, dass es eine "zweite Mitte der Schweiz" gebe: im Silbermoos in Uetendorf nah Thun. Dieser Ort liegt am weitesten von den Landesgrenzen entfernt. Lokale Touristiker sehen den Befund als Glücksfall. Sie erhoffen sich mehr Wanderer und Velofahrer und wollen zu diesem Zweck auch eine Tafel aufstellen.