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Freitag, 1. Mai 2026

Der ist ja gar nicht schwarz

Der "Schwarze Stein" steht am nördlichsten
Punkt unseres Landes. Das Kürzel CS steht für 
"Canton Schaffhausen", B für "Bargen".
Der Grenzverlauf mit markantem Knick
ist oben auf dem Stein eingezeichnet.
Am Mittwoch machten wir den "Nordspitze Panoramaweg". Man könnte meinen, dass ein touristisches Produkt mit einem derart klingenden Namen viele Leute anzieht. Wir waren völlig allein. Und nun muss ich klären, von welcher Gegend ich erzähle: Im Kanton Schaffhausen waren wir unterwegs. Und im benachbarten Deutschland. Am Rand des Randen, wie das örtliche Juragebirge heisst. Vier Stunden dauerte die Rundtour ab Bargen SH, führte uns zuerst auf den Hoh Hengst, dann zum Klausenhof und weiter zum nördlichsten Punkt der Schweiz, dem "Schwarzen Stein". Der dortige Grenzstein datiert von 1839, ist aber eher grau als schwarz und einer von etlichen, die die Grenze zu Deutschland markieren. Am Schwarzen Stein, auch "Gatterstein" genannt, wurden einst Verbannte und Verbrecher aus dem Schaffhausischen in die Fremde abgeschoben. War ein früherer Stein schwarz? Kann sein. Eine halbe Stunde später kamen wir in das deutsche Minidorf Neuhaus. In der vormaligen "Krone", nun ein Chinarestaurant, assen wir gut und fühlten uns wohl. Es folgte der Schlussteil: Ungeheuer aussichtsreich ging es, bevor wir nach Bargen abstiegen, über eine Hochfläche mit grossem Blick in den Hegau und zur Schwäbischen Alb. Doch, dies ist wirklich ein Panoramaweg, die Bezeichnung passt. Schön, hatten wir ihn ganz für uns.

Weite Landschaft beim Schwarzen Stein.

Zmittag im "Tian-Fu" im Minidorf Neuhaus am Randen (D):
Ente an einer sehr scharfen Currysauce. (Foto: Ronja)

Blick zurück auf Neuhaus, wo wir assen.