Heute geht es in den Baselbieter Jura, wir werden auf 1100 Meter über Meer kommen, ich hoffe, das reicht dafür, dass wir die Sonne sehen. Wäre schön. Und nun muss ich etwas nachschieben. Falls sich die eine oder der andere fragt, warum wir in den letzten Wochen nicht auf dem Schweizer Alpenpanorama-Weg wanderten und es auch dieses Wochenende nicht tun: Diese Unternehmung ist auf nächstes Jahr vertagt. Im frühen Frühling in Rorschach gestartet, haben wir es bis Grosshöchstetten im Kanton Bern geschafft, im Juli kamen wir dort an, stehen somit ziemlich genau in der Mitte der Schweiztraverse Nr. 3. Danach folgten etliche Wochen, in denen entweder alle vom Grüppli in den Ferien waren oder viele (ich selber auch) krank. Wir konnten nicht wandern, verloren, mit anderen Worten, ein wenig den Faden. 2026 werden wir, denke ich, die zweite Hälfte des Alpenpanorama-Wegs in Angriff nehmen.
Die drei Fotos sind Schnappschüsse von unserer bisher letzten APW-Etappe Emmenmatt–Grosshöchstetten.
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Samstag, 11. Oktober 2025
Sehen wir heute die Sonne?
Montag, 21. Juli 2025
Pelerinenalarm
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| Bauernidyll: der Hof Blasen 15 Minuten nach dem Start in Emmenmatt. |
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| Lauschiger geht nicht: die Terrasse des Gasthofes Waldhäusern. |
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| Die Berner Alpen am Horizont. (Foto: Ronja) |
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| Die Gegend ist aus Nagefluh gebaut: vor der Blasenfluh. |
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| Das letzte Foto ohne Regen kurz vor dem Kapfwald. |
Donnerstag, 17. Juli 2025
Die unscharfe Wurst
Wir assen am Samstag am Ende unserer Wanderung in Neumühle, das nah Zollbrück liegt, aber zur Gemeinde Lauperswil BE gehört. Das Plakat mit der riesigen Wurst vor dem "Sternen" deutete grad an, dass man hier Fleisch kocht, neben dem eben umgebauten Restaurant gibt's eine Metzgerei. Ich nahm Schnipo, war sehr gut. Und auch die anderen Leute im Sechsergrüppli waren mit dem Essen sehr zufrieden. Insbesondere gilt das für Ronja, die ihre Schwartenwurst pries. Gern würde ich die Wurst zeigen, bloss: Das Riesending, das aussieht wie ein Saucisson, ist auf dem Foto unscharf. Ich vermute einen physikalischen Effekt, so etwas wie eine Irritation der Lichtpartikel durch eine sehr dichte, einem Schwarzen Loch ähnliche Masse. Jedenfalls kann ich die Einkehr in diesem "Sternen" nur empfehlen.
PS: Das "Kulinarische Erbe der Schweiz" ist als Nachschlagewerk unverzichtbar. Man erfährt im Eintrag zur Schwartenwurst unter vielem anderen, warum sie im Bernbiet auch "Grümpelwurst" genannt wird.
Mittwoch, 16. Juli 2025
Spikeland
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| Typisch Emmental. |
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| Noch diese plus eine zweite Steilstufe, dann sind wir unten an der Emme und in Emmenmatt. |
Und noch die Angaben: knapp 4 h, 280 Hm aufwärts, 790 Hm abwärts.
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| Bei den steilen Hügeln sind die Spikes plausibel. |
Dienstag, 1. Juli 2025
Übertritt ins Bernbiet
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| Kuhtrio kurz nach Menzberg. |
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| Hügel im Morgenlicht bei Menzberg. Hinten links die Rigi. |
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| Kühlschrank der Alpwirtschaft Lushütte, wo wir assen. |
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| Verträumtes Blüemli vor Hochänzi. |
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| Ausgewandert. Das Hotel Bärnsicht auf der Lüdernalp besitzt einen Pool. Wir hatten noch eine halbe Stunde und gönnten uns auf der Terrasse ein Bier. |
Mittwoch, 18. Juni 2025
Also mir gefiel sie
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| Die Kapelle St. Anna auf dem Steinhuserberg. |
Dienstag, 17. Juni 2025
Wir sassen, wir hydrierten
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| P. trinkt vom Gnadenbrünneli beim Kloster Werthenstein LU. |
- Zum Wallfahrtskloster Werthenstein, das so schön auf einem Hügelsporn über der Kleinen Emme thront, gehört das Gnadenbrünneli, 1638 zum ersten Mal erwähnt. Eine Tafel deklariert dort: "Wasserqualität ist einwandfrei – Wasserzusammensetzung ist unerklärlich." Natürlich tranken wir, Freund P. füllte grad auch sein leeres Mineralfläschli.
- Am Bahnhof von Wolhusen kauften wir uns im "Avec" Glace. Der Laden war derart gekühlt, dass ich nicht länger als eine Minuten hätte drinnen verweilen wollen; man könnte sich da glatt eine Lungenentzündung holen.
- Gross war im Folgenden, während wir zum Steinhuserberg aufstiegen, die Hitze. Schwül wars auch. Ronja und ich hatten kein Wasser mehr, und es dauerte dann doch zwei Stunden, bis wir beim Hof Tschoppen – ein Tobel trennt ihn von Menzberg direkt gegenüber – einen Kiosk entdeckten. Mit kalten Getränken. Herrlich die Pause im Schatten der Bäume, wir sassen und hydrierten.

Rettung in höchster Not: Kiosk "Edelweiss" bei Tschoppen.
Links der segensreiche Kühlschrank. - Eine knappe Stunde später trafen wir in Menzberg ein. Im gleichnamigen Hotel fanden wir die Terrasse, die normalerweise in der Wandersaison Tag für Tag gut bis total besetzt ist, praktisch verlassen vor. Wir mutmassten, dass die Wetterprognose daran schuld war, die für die Mitte des Nachmittags – unsere Ankunftszeit – Gewitter verheissen hatte. Nun, wir hattens gemütlich, assen feine Dinge, ich zum Beispiel kaltes Roastbeef mit Pommes Frites. Als wir zahlten, windete es heftig und begann auch gleich zu regnen. Allerdings legte sich der Spuk nach einer Viertelstunde. Fast ein wenig enttäuschend war das. Es gibt nichts Besseres, als nach einer langen Wanderung durch einen Sturm heimzureisen.

Im Hotel Menzberg liessen wir es uns am Ende gutgehen: mein Roastbeef.
Sonntag, 8. Juni 2025
Ganz schön grün
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| Goggeien: das Wappen von Stein SG. (Wikicommons) |
Montag, 26. Mai 2025
St. Galler Sperrzone
| Der Mittelpunkt des Kantons St. Gallen, seit 2003 markiert mit einer Stange, findet sich in einem geschützten Moorgebiet. |
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| Die Infotafel in der Nähe der Stange. |
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| Die Lütisalp auf Schweizmobil. Die grüne Wanderroute ist die zum Risipass weiter südlich. Die Koordinaten des Kantonsmittelpunktes (rote Markierung): 738623 232354. |
PS: Heute morgen fliege ich nach Bilbao, weile die nächsten paar Tage in Nordspanien. Ich nehme an, dass man von dort auch bloggen kann. Den Laptop habe ich jedenfalls dabei, ich bin beruflich unterwegs für eine Reportage.
Sonntag, 25. Mai 2025
Kalter Wind und warmes Essen
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| Eine Viertelstunde nach Wanderstart, auf der Schwägalp. |
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| Gut 50 Minuten später: Stockberg voraus. Der Risipass liegt in der Senke links hinten. |
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| Im Abstieg vom Risipass nach Stein. Hinten in der Mitte die Goggeien. |
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| Alpaufzug zwischen Schwägalp und Bernhalden. (Foto: Ronja) |
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| Schnipo, ich liebs. |
Dienstag, 13. Mai 2025
Kalkstein, kühler Wind und Enzian
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| Mein liebstes Foto der Wanderung: Enzian unterhalb des Kronbergs. |
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| Entspannendes Wiesen-Intermezzo zwischen Eischen und Kaubad. |
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| Die Jakobskapelle 45 Gehminuten vor dem Kronberg-Gipfel. |
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| Auf dem Kronberg. |
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| Auf der Schwägalp: Zerfurchter Kalkstein prägt die Fluren um den Säntis. |
Montag, 12. Mai 2025
Der Launische
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| Rast auf dem Kronberg, der Säntis ist nicht mehr zu sehen. |
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| Die Chammhaldenhütte, 40 Gehminuten vor der Schwägalp: Säntis immer noch verdeckt. |
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| Auf der Schwägalp, der Säntis-Sendeturm (rechts der Bildmitte) zeigt sich. |
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| Im Schwägalp-Gasthaus. |
Donnerstag, 8. Mai 2025
Meine Wurmkur
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| Linkes Foto: "Sepps Wurmkur", ein klarer Schnaps. Hinten ein Kafi Lutz. Rechtes Foto (von BG): Widmer hat grad die "Wurmkur" getrunken. |
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| Sepp (Foto oben: Ronja) und seine Alp, die Alp Furgglen. |
Mittwoch, 7. Mai 2025
Der Regen war ein Entertainer
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| Satte Farben oberhalb von Stein SG. |
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| Der Dürrenbach, der nach Stein hinab fliesst, wurde mit Verbauungen gezähmt. |
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| Nah der Vorder Höhi, Blick zu den Churfirsten. (Foto: Ronja) |
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| Ruppige Passage vor der Furgglenalp. |
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| Bergkiefern vor der Hinter Höhi. Hier lag bis vor kurzem noch Schnee. |
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| Belohnungsrösti am Ziel in Amden. |
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