"Einmal, in den Dolomiten, hatte ich solche Schmerzen und war derart müde, dass ich mich vor einer Gruppe Touristen ausgeweint habe. Die armen Leute. Ich nenne es einen 'taktischen Weinkrampf'. Ich war so emotional wegen der Hitze und allem – das Weinen tat gut, danach konnte ich weitergehen."
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Wer die gemacht hat, ist seeehr sportlich: die ganze "Via Alpina". (Karte: Cipra/Wikicommons) |
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Der Pass Sefinenfurgge im Berner Oberland gehört auch zur "Via Alpina". |
Gestern Samstag las ich in der
NZZ das Interview mit der Neuseeländerin Sophie Woods, einer 42-jährigen Ultratrail-Sportlerin. Sie
lief diesen Sommer die gut 2000 Kilometer lange "Via Alpina" von Triest nach Monaco, machte dabei über 117 000 Höhenmeter. Ein interessantes Gespräch, finde ich, mit vielen prägnanten Aussagen wie der oben zitierten. "Taktischer Weinkrampf": Kann man ja vielleicht auch als Normalwanderer mal anwenden. Sophie Woods hat übrigens einen neuen Streckenrekord realisiert, sie war auch weit schneller als der bisher schnellste Mann: 28 Tage und 17 Stunden brauchte sie.
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