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Dienstag, 11. August 2026

Himmlisch, dieses Tor

Beim Felsentor haben Leute ein hübsches
Steinkreislabyrinth gebaut. (Foto: Peider)
Etwas über anderthalb Gehstunden braucht man, um das Felsentor, auch "Himmelstor" genannt, zu erwandern. Der Bergweg führt vom Julierpass das Val d'Agnel hinauf, schon vom Abzweiger zur Fuorcla digl Leget aus sieht man das Tor in der Höhe auf einer Krete. Noch ein wenig Richtung Fuorcla aufgestiegen, dann zeigt ein Schild nach rechts ins Gelände, das spektakuläre Gebilde ist nun schnell – und problemlos – erreicht. Aus Dolomit besteht es, ein weicherer Teil des Gesteins verwitterte im Lauf der Zeit, derweil der härtere Teil geblieben ist. Es braucht Mut, auf den Bogen zu steigen, mein Bergfreund Peider tat es, derweil ich dankend verzichtete. Glücklich machte mich das Tor in seiner hochalpinen Umgebung, gut 2650 Meter über Meer, auch so. Die Koordinaten für die, die es auf der Karte verorten wollen; angeschrieben ist es dort nämlich nicht: 2'773'532 1'151'350.

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