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| Ist das eine Bahn? Dafür spricht die Strom-Oberleitung. Dagegen, dass die Fahrzeuge faktisch Lastwagen sind. Schienen hatte die Gleislose Bahn Gümmenen–Mühleberg nicht. (Foto: Wikicommons / Freiburger Nachrichten) |
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Freitag, 4. Oktober 2024
Die gleislose Bahn
Freitag, 2. August 2024
Picknick beim Zwischenlager
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| Das Zwischenlager für radioaktive Abfälle neben dem Paul Scherrer Institut. |
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| Die Aare-Insel Beznau ist Standort zweier AKW-Blöcke. |
Am Montag ging ich mit einem Freund von Turgi nach Döttingen; besagter Freund hatte grad einen Unfall gehabt, hatte noch Knieschmerzen und hatte darum um eine Flachwanderung gebeten. Daher diese Aargauer Route. Heiss wars, umso erfrischender der Anblick zuerst der Limmat und dann der Aare. Beim Paul Scherrer Institut in Würenlingen, der Nuklearforschungsstätte, picknickten wir unweit der Halle mit dem Zwischenlager für die radioaktiven Abfälle des Landes, der Platz direkt am Wasser war hübsch, jawohl. Auch an der Insel mit den zwei Reaktorblöcken des AKW Beznau kamen wir später vorbei, passierten anschliessend das massive, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gebaute Wasserkraftwerk. Und dann kamen wir in Döttingen an. Wer eine Route sucht, auf der Technik und Landschaft, Energieindustrie und Natur sich durchdringen, voilà!
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| Die Aare kurz vor Döttingen. |
Dienstag, 11. Juni 2024
Wo ist die Fahne?
| Das AKW Gösgen, fotografiert aus dem fahrenden Zug. |
Montag der letzten Woche, im Zug auf der Rückreise von Basel nach Zürich, fiel meiner Begleiterin auf, dass dem AKW Gösgen etwas fehlte. Die Dampffahne! Wir waren irritert, konsultierten die Homepage des Unternehmens und atmeten auf – Entwarnung. Routine. Seit dem 25. Mai ist das Kraftwerk abgeschaltet, die Jahresrevision steht an. Rund einen Monat dauert sie, Brennelemente werden ersetzt und die Anlagen überprüft. Was ich bemerkenswert finde: 1000 externe Fachleute sind an der Revision beteiligt, mal ganz abgesehen von den regulären Angestellten. Ein Heer von Arbeiterinnen und Arbeitern. In der nächsten Zeit werde ich jedesmal, wenn ich in Gösgen durchfahre, schauen, ob die Dampffahne wieder da ist.
Donnerstag, 28. März 2024
Felsenstrom
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| Der Walensee mit Mühlehorn am Südufer und dem Steinbruch Schnür gegenüber. |
Montag, 27. Februar 2023
Wir sahen ein Ufo
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| Wir starteten in Koblenz, weit war der Himmel über der Aare. |
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| Tafeljura unweit von Mandach. |
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| Der Risotto. |
4 Stunden und 20 Minuten, 460 Meter aufwärts, 420 Meter abwärts.
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| Sieht doch wirklich aus wie ein Ufo! (Foto: Ronja) |
P.S. Was es mit dem kleinen Weiler "Eidgenossenhäuser" in der Nähe von Mandach auf sich hat, erzähle ich morgen.
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| Mandach. Ihren Hausberg bzw. Haushügel mit den Reben (rechts) nennen die Einheimischen "Berg". Die Dampffahne im Hintergrund stammt vom AKW in Leibstadt. |
Dienstag, 18. Oktober 2022
Seltsames aus Luzern
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| Das war, bevor die Energiekrise kam: Luzerns illuminierter Wasserturm am letzten "Lilu" im Januar. (Foto: Medienmitteilung / © Tim Ulrich) |
Ich spiele nicht gern den Miesepeter. Und doch bekenne ich, dass ich eher dagegen bin. Dass ich ein schlechtes Gefühl habe. Man soll bekanntlich Strom sparen schon jetzt und noch viel mehr in der kalten Jahreszeit. Das "Lilu Lichtfestival Luzern" freilich findet auch diesen Winter statt. Die Organisatoren teilten gestern mit, dass man sich mit der Stadt abgesprochen habe und an der vierten Lilu-Ausgabe 30 Prozent weniger Energie verbrauchen werde als ursprünglich vorgesehen, indem zum Beispiel der Wasserturm nicht illuminiert wird wie beim letzten Mal. Man wolle "strahlende Momente in einer für uns alle eher fordernden Zeit schaffen", begründet der Präsident des Vereins, der das Festival organisiert, die Entscheidung, dieses durchzuführen. Wie menschenfreundlich das klingt! Gegründet haben den Verein die Luzerner Hotels und Luzern Tourismus; ich denke, es geht mehr um Tourismusförderung und weniger darum, Seelen zu wärmen. Und wieso soll ein Privater Strom sparen, wenn Lichtinstallationen die Stadt prägen? Als Signal ist das ungut.
Mittwoch, 1. Juni 2022
Das Gigerwaldseeproblem
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| Vor drei Jahren fuhren wir mit dem Posti von Bad Ragaz via Vättis zur Gigerwaldsee-Staumauer. So begann die schöne Wanderung über den Heidelpass nach Weisstannen. |
Mittwoch, 27. April 2022
Make Grengiols Great Again
Die Walliser Gemeinde Grengiols ("Grängelsch") war dieser Tage gross in den Medien. Es gibt Pläne, drei Gehstunden entfernt vom Dorf Richtung Saflischtal auf 2000 Metern eine riesige Solaranlage zu platzieren. Deren Panels wären bifazial, würden also auf beiden Seiten Strom produzieren, es wäre die grösste Solaranlage der Schweiz, der Strom-Output entspräche dem des grössten Wasserkraftwerks im Land, Grande Dixence. Der Gemeinderat von Grengiols steht hinter der Idee des vormaligen SP-Schweiz-Präsidenten und Briger Hoteliers Peter Bodenmann und wird sie diesen Sommer dem Gemeindevolk vorstellen, vermutlich gibts an derselben Veranstaltung eine Konsultativabstimmung. Bodenmann hat gleich auch einen Slogan für sein Projekt kreiert. Er lautet "Make Grengiols Great Again".
Samstag, 29. Januar 2022
Ausgerauscht?
| Wo Wasser stürzt, kann Energie gewonnen werden: der Rheinfall bei Schaffhausen. (Foto: Ch-info.ch / Wikicommons) |
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