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| Eine von vielen Treppen in der Festung von Aarburg AG. |
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| Die Festung beim Anmarsch vom Bahnhof Aarburg-Oftringen. Hinten der Hügel Born. |
Wer die Festung Aarburg in der Vertikalen erkunden möchte, muss fit sein. Treppe folgt auf Treppe, bis man schliesslich doch ganz oben unter dem Dach steht. Schon im 12. Jahrhundert gab es auf dem Felssporn über der Aare, die an diesem Ort durch eine Klus kurvt, eine Burg. In ihr lebten Ritter, Landvögte, Verwalter; die Berner quartierten hier lange Gefangene ein, auch hochrangige politische. In der Gegenwart leben im Wohntrakt der Festung Jugendliche und junge Männer, die straffällig geworden sind. Von ihnen bekamen wir nicht viel mit, als wir am Samstag an einer etwas mehr als zweistündigen
Führung teilnahmen. Einzig als wir im Innenhof standen und darauf warteten, dass es losging, kam immer wieder mal von oben ein Gegenstand – harmlose Ware, Plastikdeckeli und Ähnliches – geflogen. Offenbar können sich die Insassen, die ausschliesslich männlichen Geschlechts sind, nicht für die Touristinnen und Touristen erwärmen. Jedenfalls lohnt sich die Führung, dies ist eine Wucht von Bau, als wir wieder unten waren, hatten wir viel erfahren. Obwohl wir doch nur einen Teil der Räume gesehen hatten – und beileibe nicht alle Treppen benutzt.
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| Der Sodbrunnen ist 44 Meter tief. |
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Zu Beginn der Führung. Am Ende gingen wir über die stillgelegte rote Zugbrücke.
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| Blick auf Aarburgs rührend kleine Altstadt und auf die Aare vom Turm der Festung. |
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