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Sonntag, 18. Mai 2025

Die Tablettenfrage

Die Karte "Neuenburg" aus dem besprochenen Buch.
Im Sommer 2020 war ich das letzte Mal auf
Les Tablettes. Im Hintergrund der Neuenburgersee.
Kurzweilige Sache. Das unlängst erschienene Buch "Karten-Knacknüsse" enthält Karten aller Schweizer Kantone sowie grosser Städte unseres Landes. Jeder Karte sind Fragen beigestellt, die man mit Hilfe besagter Karte zu beantworten versucht. Hier abgebildet die Karte zum Kanton Neuenburg. Eine der Fragen zu ihr lautet: "Diese Pillen liegen auf derselben Höhe wie das wichtigste Jahr für die Schweiz." In diesem Fall wusste ich grad sofort Bescheid. Weil ich schon zweimal, von Noiraigue aus, auf den Berg Les Tablettes gestiegen bin. Kontrollblick auf die Karte: Les Tablettes erreicht eine Höhe von 1291 Metern über Meer. Und 1291 ist natürlich das Gründerdatum der Eidgenossenschaft. Voilà. Macht Spass, das Buch aus dem Helvetiq-Verlag.

PS: Morgen will ich von meiner Wanderung nach Le Landeron erzählen. Das Wetter war traumhaft, wenn man von der Bise absieht, die zeitweise blies.
Vom Zihlkanal aus fotografierte ich gestern Mittag Le Landeron. Hinten der vorderste Jurariegel.

Montag, 7. August 2023

Etiez!

Das kleine Etiez (im Vordergrund) und das grosse Sembrancher auf der
anderen Seite des Flusses Dranse. (Foto: Olivier Bruchez / Wikicommons)
Der Weiler Etiez, Gemeinde Val de Bagnes, liegt an der Bahnstrecke von Martigny nach Le Châble; sein Name ("vous étiez", ihr wart) ist das Lösungswort zum gestrigen Sonntagsrätsel. War nicht einfach, und doch haben einige Leute die korrekte Antwort gefunden, ich gratuliere Marlise Brauchli, Betti Hildebrandt, Marianne Jeker, Rainer Fend, Stefan Brauchli, Christoph Schoch, H. Bardet, Monika Schlatter und Walter Falk.

Sonntag, 6. August 2023

Das Vergangenheitsrätsel

Hier wieder mal ein Sonntagsrätsel. Gesucht wird ein Weiler im französischsprachigen Teil unseres Landes, der mit einer Bahnstation ausgestattet ist. Wer ein wichtiges Verb der französischen Sprache in die Vergangenheitsform setzt, die zweite Person Plural wählt und das begleitende Personalpronomen streicht, hat den Namen des Weilers. Ich bin gespannt, wer drauf kommt, Lösungen bitte bis heute Abend acht Uhr an widmerwandertweiter@yahoo.de. Korrespondieren kann ich heute tagsüber nicht, bin unterwegs.

Mittwoch, 5. Juli 2023

Das Hörnchen von Duggingen

Hirntraining. (Tumisu/Wikicommon)
Ein Nachtrag zu meinen Einträgen vom Montag und Dienstag: Man kann sich fragen, warum ein Berg Hirnichopf heisst. Chopf, klar, ist ein Kopf, ein Knubbel im Gelände. Aber Hirni? Auf der wissenschaftlichen Plattform ortsnamen.ch, die Erkenntnisse kantonaler Forschungsstellen versammelt, gibt es zum Solothurner Hirnichopf keine Deutung. Aber Hirni kommt auch anderswo im Land vor. Zum Beispiel in Duggingen BL, wo ein Geländekänzelchen diesen Namen trägt. In diesem Fall – und wohl übertragbar – lautet die Erklärung auf der erwähnten Internetsite: Hirni hat zu tun mit Horn, ein Hirni ist ein Hörnchen. Einen Zusammenhang mit unserem Denkorgan, dem Hirn, gibt es nicht.

Montag, 3. Juli 2023

Es ist der … Hirnichopf

Impressionen vom Zinglenberg und vom Hirnichopf (links unten).

Lang und aussichtsreich ist der Kamm des Zinglenberges, südlich krönt ihn der Hirnichopf, 1026 Meter über Meer, Gemeinde Meltingen, Kanton Solothurn. Um ihn ging es im gestrigen Sonntagsrätsel, in dem ich einen "verstandesbetonten" Berg in der Nordwestschweiz suchte; inspiriert zu meiner Quizfrage hatte mich, dass wir den Hirnichopf am Vortag bestiegen hatten. Bereits um 6 Uhr 41 erreichte mich von Leser Thomas Auer die richtige Antwort, ich gratuliere ihm und den anderen, die das Rätsel gelöst haben: Werner Ammann, Monika Schlatter, Niklaus Bruggmann, Marlies Sturzenegger, Stefan Brauchli.

PS: Und dann meldete sich noch Franz Horváth. Mit einer Lösung, die mich überraschte. Hällchöpfli. So heisst ein Gipfel von 1232 Metern in der Weissensteinkette. Heller Kopf, der Franz! Ich gratuliere grad noch einmal.

Sonntag, 2. Juli 2023

Verstandesbetonter Berg

Nach viel zu langer Pause hier endlich wieder einmal ein Sonntagsrätsel. Wie heisst im nordwestlichen Quadranten unseres Landes, in deutschsprachigem Gebiet, ein Berg, der erstens einen ausgesprochen verstandesbetonten zweiteiligen Namen trägt und zweitens mit etwas über 1000 Metern Höhe eher ein Hügel ist als ein Berg? Lösungen bis heute Sonntag, 20 Uhr, an widmerwandertweiter@yahoo.de, die Auflösung gibts morgen.

Sonntag, 21. November 2021

Röntgens Restaurant

Am 23. Januar 1896 machte Wilhelm
Conrad Röntgen diese Aufnahme von
der Hand (mit Ring) eines Kollegen.
(Foto: Wikicommons)
1310 wird die Liegenschaft, in der heute das Restaurant und Zunfthaus "Zum Grünen Glas" untergebracht ist, erstmals urkundlich erfasst. Sie liegt am Rand der Zürcher Altstadt und ist – wie könnte es anders sein bei diesem Alter? – geschichtsträchtig. Hier nur eine Anekdote: Ab 1845 ist ein Wirtschaftsbetrieb belegt. Der erste Wirt ist ein deutscher Revolutionär, der fliehen musste und in Zürich den Studenten der nahen Uni im eigenen Fechtsaal das Fechten beibringt. Ein Student, der bei Johann Gottfried Ludwig verkehrt, findet Gefallen an dessen Tochter Anna Bertha. Und umgekehrt. Die zwei heiraten 1872 in Utrecht. Wilhelm Conrad Röntgen, so heisst der glückliche Ehemann, entdeckt 1895 eine bestimmte Art Strahlung – nach ihm, dem Physiker und späteren Nobelpreisträger, werden diese Strahlen als "Röntgenstrahlen" benannt. Man isst gut im "Grünen Glas", stellte ich kürzlich bei einem Besuch fest, sehr gut.

Montag, 8. November 2021

Die grösste St. Galler Insel

Die Schnittlauchinsel. (Foto: Dodo
von den Bergen / Wikicommons)
Mit Schnittlauch verfeinert man bisweilen den Salat. Im Walensee gibt es eine Insel, die so heisst: Schnittlauchinsel. Sie liegt unweit von Walenstadt, ist 320 Meter vom Ufer entfernt, wird, wenn das Wasser hoch steht, überflutet. Und besitzt einen Superlativ: 80 Meter auf 20 Meter misst sie bloss und ist trotzdem die grösste Insel des Kantons St. Gallen. So weit die Auflösung meines Sonntagsrätsels. Die richtige Antwort erreichte mich gestern von: Felix Käppeli, Stefan Brauchli, Hans Müller, Marianne Jeker.

Sonntag, 7. November 2021

Salatbeigabe? Im Wasser? Hä?

Endlich wieder einmal ein Sonntagsrätsel. Wer die Antwort weiss, mailt mich heute an unter widmerwandertweiter@yahoo.de, die Lösung folgt morgen. Und jetzt wünsche ich allen einen schönen Tag.

Hier das Rätsel, das geografischer Art ist und die Schweiz betrifft:

Eine Salatbeigabe hockt im Wasser und hält einen kantonalen Superlativ.


Sonntag, 13. Juni 2021

Jedem sein Vehikel


Wenn ich frühmorgens um sechs die Zeitung aus dem Briefkasten hole, sehe ich für gewöhnlich die Fahrzeuge zweier Menschen, die beide in meinem Haus wohnen: vorn das Velöli des kleinen Mädchens und hinten das Invalidenmobil der älteren Frau, die nicht mehr gut zu Fuss ist. Und jedesmal muss ich an die antike Geschichte der Sphinx denken, eines Ungeheuers, das vor Theben allen Vorbeikommenden dasselbe Rätsel stellt; wer es nicht lösen kann, wird von ihr getötet. Als Ödipus an der Reihe ist, liefert er die richtige Antwort, worauf die Sphinx sich aus Wut umbringt. Hier das Rätsel, das ziemlich bekannt ist. Wer die Lösung nicht findet, kann sie hier nachschauen.

Also, das Rätsel lautet:

Es ist am Morgen vierfüssig, am Mittag zweifüssig, am Abend dreifüssig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein die Zahl seiner Füsse. Wenn es die meisten Füsse bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit seiner Glieder am geringsten.

Samstag, 12. Juni 2021

Whaaat?

Der Titel zum Quiz von "Watson".
Mein neues Buch, also Büechli, namens "Mein Wortschatz" ist jetzt seit 14 Tagen auf dem Markt. Diese Woche erfreute mich die Newsplattform "Watson" mit einer kreativen Reaktion. Journalistin Anna Rothenfluh nahm zehn Wörter aus dem Buch, die nicht aufs erste verständlich sind, und stellte zu jedem Wort vier Antworten bereit. Ein Quiz also. Wer es lösen möchte, voilà der Link – ich wünsche viel Spass.

PS: Heute gehts schon wieder ins Appenzellerland. Dabei war eigentlich geplant gewesen, dass wir im Urnerland wandern. Stellte sich aber heraus, dass es von Zürich Richtung Zentralschweiz eine Bahn-Baustelle gibt mit Ersatzbussen zwischen Thalwil und Zug. Das wollten wir uns nicht antun. Urnerland, wir schauen später mal vorbei.

Sonntag, 18. Oktober 2020

Gesucht: ein Dorf und sein Gewächs



Heute wieder einmal ein Rätsel. Ein sehr schwieriges, denke ich. Wer die Lösung weiss, mailt mich an unter widmerwandertweiter@yahoo.de - ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

Hier das Rätsel:

Das Dorf heisst gleich wie der Ort, in dem landet, was im Dorf wächst. Das Dorf liegt in der Schweiz, das Gewächs hat jedoch etwas Arabisches. 

Montag, 7. September 2020

Der Speer ists

Der Speer, 1950 Meter über Meer. Am Samstag bestiegen ihn sehr viele Leute.

Vorgestern Samstag stiegen wir von Amden auf den Speer, der mit dem Titel des höchsten Nagelfluhberges in Europa versehen ist; wir hatten schönes Wetter und sahen weit. Mehr über unsere Route will ich morgen erzählen. "Speer" lautet auch das Lösungswort des gestrigen Rätsels, ich bekam im Lauf des Tages doch einige Lösungen. Hier die Einsenderinnen und Einsender in der Reihenfolge, in der sie sich meldeten: Christine Lienhart-Racine, Marianne Jeker, Monika Schlatter, Stefan Brauchli, Marlies Sturzenegger, Brigitte Eichenberger, Barbara Pfenninger.
Blick vom Gipfel hinüber zum Zürichsee.

Sonntag, 6. September 2020

Wieder mal ein Rätsel

Er ist eine Waffe und hat einen Superlativ. Wie heisst der Berg?

Soweit das heutige Sonntagsrätsel. Lösungen bitte wie immer an widmerwandertweiter@yahoo.de - schönen Sonntag allen!

Montag, 29. Juni 2020

Der Tempel über dem Walensee

Ja, ich weiss, das Sonntagsrätsel war nicht einfach. Um es zu lösen, musste man assoziieren und kombinieren: Hatschepsut, Pharaonin - ihr Totentempel - klobiges Ding - erinnert es nicht an das Paxmal in Walenstadtberg SG? In dessen Namen versteckt sich der "Friede", lateinisch pax, auch das war ein Hinweis. Und die Wand, die im Rätsel angesprochen wurde, ist natürlich die der Churfirsten, die hinter dem Kunstwerk aufragen auf ähnliche Weise, wie der Tempel der Pharaonin nah Luxor eine Bergwand als Kulisse hat. Vorgestern waren wir beim Paxmal, das vom Künstler Karl Bickel ab 1924 geschaffen wurde; der Bau unter dem Brisi und dem Frümsel, zwei der Churfirsten, ist zu Fuss in einer Stunde ab der Rehaklinik Walenstadtberg (Bus) erreichbar. Die ganze Wanderung, die wir machten, stelle ich morgen vor. Heute bloss noch dies: Gratulation an die, die mir gestern die richtige Anwort mailten. Okay, es war genau einer: Stefan Brauchli. Bravo!

Sonntag, 28. Juni 2020

Das Hatschepsuträtsel

Wieder mal ein Sonntagsrätsel. Was ist das und wo in der Schweiz sind wir? Lösungen gern im Lauf des heutigen Tages an die Mailadresse widmerwandertweiter@yahoo.de. 

Friedlich steht es unter der Wand und spielt Hatschepsut.

Sonntag, 26. Januar 2020

Wer kennt den Hügel?

Es gibt Rätsel und Rätsel. Dieses hier ist ein wenig gemein, weil man die Lösung eigentlich nur liefern kann, wenn man mal dort war, viel zu Knobeln gibts da nicht. Trotzdem hier die Frage: Wo steht dieser markante, weitum sichtbare Funkantennenmast? Drei Hinweise für die, die vielleicht denken, dass sie es wissen, aber zweifeln:
  • Der Mast steht auf einer Erhebung, die bloss knapp über 600 Meter hoch ist.
  • Die Erhebung findet sich in der östlichen Hälfte der Schweiz. 
  • An der Flanke der Erhebung gibt es eine bekannte Pilgerkapelle samt einem Kapellenrestaurant ganz nah sowie einigen Grotten zur religiösen Erbauung.
Okay, somit dürfte klar sein, dass es sich um katholisches Land handelt. Wer die Antwort kennt - gern wie immer an widmerwandertweiter@yahoo.de. Morgen wird aufgelöst.

Montag, 18. November 2019

Es ist die Lütschine

Der Lutscher in der modernen Kunst. Leider weiss ich von dem Gemälde
fast nichts, ich fand es auf Wikicommons. Hochgeladen hat es Mondongo -
ist er der Künstler? In der Bildinformation steht etwas lapidar: "Rote Serie".
Die Schwarze Lütschine kommt von Grindelwald, die Weisse Lütschine aus dem Lauterbrunnental. Bei Zweilütschinen vereinigen sie sich und bilden nun die Lütschine, die über knapp neun Kilometer via Wilderswil nach Bönigen fliesst, um im Brienzersee zu münden. Lütschine: So lautet das Lösungswort meines Sonntagsrätsels. Der Name des Flusses klingt leicht wie "Lutscher", und mit der unbunten Paarung, von der ich im Rätsel ebenfalls sprach, ist die Tatsache gemeint, dass Weiss wie in "Weisse Lütschine" und Schwarz wie in "Schwarze Lütschine" sogenannte unbunte Farben sind. Korrekte Antworten erreichten mich gestern von folgenden findigen Köpfen, denen ich gratuliere: Marianne Jeker, Barbara Herzog, Stefan Brauchli, Bea Kohl, Wolf-Dieter Deuschle.

Sonntag, 17. November 2019

Unbunte Paarung?

Heute dieses Sonntagsrätsel: Wie heisst das hiesige Gewässer, dessen Name leicht an einen Süssgegenstand erinnert und das aus unbunter Paarung entsteht? Wer es weisst, mailt mir die Lösung im Laufe des Tages auf widmerwandertweiter@yahoo.de. Einen schönen Sonntag wünsche ich!

Sonntag, 27. Oktober 2019

Lasei... was?

Heute wieder mal ein Rätsel. Es hat allerdings den Nachteil, dass man nicht knobeln, kombinieren, etwas entwickeln kann; man weiss es oder nicht. Trotzdem: Was oder wer ist der "Laseier"? Lösungen gern im Lauf des heutigen Tages an widmerwandertweiter@yahoo.de. Mit googeln findet man die Erklärung sofort, aber das ist witzlos. So, jetzt wünsche ich allen einen schönen Sonntag!