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| Hier assen wir: Das Restaurant (und Hotel) Vogelsang etwas oberhalb von Eich. |
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| Wanderkollege mit Kapuze, die Bise blies grad bös. |
Der Himmel grau, der Horizont rundum verhangen, die Wege verlassen, abseits der Dörfer kein Mensch unterwegs. Gelegentlich schien es aufzuhellen, doch diese Momente gingen vorbei. So war das am Montag, als ich mit Freund Markus von Hochdorf via Römerswil, Gormund, Schopfe, Vogelsang nach Eich zog. Im Restaurant Vogelsang, wo wir vorzüglich spiesen und überhaupt uns wohl fühlten, sagte ich zu Markus, derweil sich dieser in genüsslicher Langsamkeit seinem Herbstteller widmete: "Gell, wir dürfen dann nicht trödeln, jetzt im November zählt jede Sonnenminute." Das war natürlich ein Witz, denn Sonnenschein hatten wir auf unserer knapp vierstündigen Unternehmung (reine Gehzeit) gar keinen. Doch auch diese Wetterlage hat ihre Vorzüge. Nervige Bikerinnen und Biker zum Beispiel trafen wir nicht an. Hatten die Landschaft ganz für uns. Und genossen in der Ruhe die Details wie etwa das gelbe Herbstlaub. Auch die Hochnebeltage haben ihren Reiz.
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Die Kapelle von Gormund am höchsten Punkt unserer Route. Sie ist ein beliebtes Wallfahrtsziel. |
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| Dienstleistung in der Kapelle. |
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In der Kapelle Gormund hängen viele Dankestafeln. Diese ist knapp 200 Jahre alt und besagt: Danck sey Gott und der schmerzhaften Mutter im Gormund, dass sie meine Bitt erhört, und mich in meiner Betrübnus und Kranhkeit glücklich errettet und befreit hat." |
PS: Nachtrag zu gestern. Es ging darum, wie man im Gastgewerbe einen Herbsteller auch nennt. Hier, was mir zuging jeweils unter Nennung eines bestimmten Restaurants.
Leserin Marianne: Vergebene Jagd
Leserin Monika: Wild ohne Wild
Reto: Erfolgloser Jägerteller
Meinrad: Schuss ohne Treffer (Eigenkreation?)
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