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| Ich bzw. mein Schatten letzten Sommer hoch über Realp im Urserntal. |
Gesamtzahl der Seitenaufrufe
Mittwoch, 1. April 2026
Sechs Monate
Donnerstag, 19. Februar 2026
Alle sind satt geworden
Samstag, 1. November 2025
Fünf Mal B
Ich las die Zeile gestern. Sie treibt das Stilmittel der Alliteration auf die Spitze – fünf mit B beginnende Wörter in Folge. In der Journalistenausbildung wird man gewarnt, Titel wie "Priester, Palmen und Pagoden" zu setzen, weil sie stets ein wenig gesucht oder gar affig klingen. Aber dieser Titel hier funktioniert formidabel, finde ich. Die Buvette, um die es geht, kenne ich leider nicht.
Mittwoch, 24. September 2025
Endlich ist sie erschienen
Samstag, 23. August 2025
Tschau, Nau
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| Daran habe ich mich gewöhnt: Bildschirm im Postauto mit Nau-News. (Foto: Adrian Michael / Wikicommons) |
Montag, 23. Juni 2025
Glacetag in Davos
| Auf der Ischalp, 1930 Meter über Meer. Zu ihr gehört eine Seilbahn. |
Samstag, 21. Juni 2025
Davos, ich freue mich
Heute früh fahre ich nach Davos, wie jedes Jahr mache ich die Voraus-Reportage zum Nationalen Wandertag der "Schweizer Familie" im September, letztes Jahr gings nach Willisau, heuer ist nun also die Alpenstadt Davos Gastgeberin. Mit meinem Fotografen treffe ich am Vormittag eine Familie, die im Ort lebt, zusammen werden wir eine der Routen des Wandertages erkunden, es geht vom Kurpark hinauf auf die Ischalp und wieder hinab, eine Rundtour von knapp drei Stunden. Wir werden freilich mehr Zeit brauchen, weil ja eben fotografiert wird, auch will ich spontan Leute ansprechen, die dann, quasi als Nebenpersonal, im Artikel vorkommen. Ein bisschen Sorgen macht mir, dass es in der zweiten Tageshälfte gewittern könnte. Trotzdem: Davos, ich freue mich. Die Repo kommt dann in unsere letzte Ausgabe im Juli.
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| Der Davosersee, gesehen vom Bergweg unter dem Gross Schiahorn. |
Freitag, 28. März 2025
Wieder einmal in Sachseln
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| Schnitzwerk am Eingang zur Pfarrkirche von Sachseln OW. |
Freitag, 17. Januar 2025
Wir waren nur halb oben
Samstag, 28. September 2024
Die Kletterflieger
Freitag, 26. Juli 2024
Vom Elefanten und vom Flaschensepp
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| Die Hauptgasse von Willisau. Der grüne Turm der Pfarrkirche wird "Elefant" genannt. |
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| Der Flaschensepp in seinen Museum. Die Tim-und-Struppi-Locke ist sein Markenzeichen. |
In der "Schweizer Familie" steht diese Woche eine grosse Reportage von mir über Willisau; Grund ist natürlich, dass im Städtchen im Luzerner Hinterland im September der nationale Wandertag unserer Zeitschrift ausgetragen wird. Für den Artikel traf ich interessante Leute. Hier sind sie:
- Der Flaschensepp wird von allen so gerufen und mag das sehr. Auf einem Bauernhof unter dem Napf ist er aufgewachsen, entwickelte schon in jungen Jahren eine Begeisterung für Flaschen aller Art und baute ein Museum mit 100 000 Flaschen auf.
- Ursula und Michael Renggli-Kurmann geschäften im Café Amrein, dem Ursprungshaus des Willisauer Ringlis; 140 Kilo des berühmten Hartgebäcks fertigen sie pro Woche und führen so die Familientradition fort.
- Stefan Maissen personifiziert als Chef des landesweit aktiven Velovermittlers Rent a Bike das starke Gewerbe von Willisau, wo sein Unternehmen den Hauptsitz hat. Willisaus Umland sei perfektes Langsam-Tourismus-Gebiet, sagt er.
- Evelyne Huber ist Präsidentin der katholischen Kirchgemeinde. Sie führte mich und den Fotografen auf den "Elefanten". So nennen die Einheimischen den eher ungeschlachten Turm der Willisauer Pfarrkirche.
- Irene Brügger ist bekannt als Musikerin, Schauspielerin, Humoristin; in der "Schweizer Familie" schreibt sie wöchentlich eine Kolumne. Sie empfing uns in ihrem Haus, es steht auf einem herrlichen Plateau über Willisau, man verspürt dort grad Wanderlust. Nun, jedenfalls ich, denn das Frölein Da Capo, so Irene Brüggers Künstlerinnenname, wandert nicht wirklich gern. Einer der grossen Momente in ihren Teenie-Jahren: als sie ein Töffli Pony Sachs 03 bekam.
Mittwoch, 26. Juni 2024
Die Kupferwarze
| Blick von St. Peter und Paul auf Willisau. |
| Der Glockenstuhl im Turmdach. |
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| St. Peter und Paul mit der "Kupferwarze". |
Sonntag, 28. April 2024
Sitzung vor der Jugi
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| Interlakens Jugi draussen und … |
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| … drinnen. |
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| Frühling in Interlaken mit Blumen, Aare und Föhnhimmel. |
Donnerstag, 25. April 2024
Zisch, braus, spritz, schäum, freu
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| Im heissen Juli 2022 besuchte ich die Trümmelbachfälle im Berner Oberland - erfrischend wars. |
Letzte Woche stand in der "Schweizer Familie" mein Artikel mit sieben leicht zu erreichenden und sehr schönen Wasserfällen überall im Land. Wie ich sehe, hat ihn der "Tagi" inzwischen übernommen. Will heissen: Der Artikel ist jetzt – hier – im Internet greifbar für Abonnentinnen und Abonnenten. Zisch, braus, spritz, schäum, freu.
Freitag, 8. März 2024
Bananenhöhle und Kaufleuten
So, der Anlass ist aufgeschaltet. Zürich, "Kaufleuten", 15. Mai. Buchvernissage. Und ich bin der Autor. Seit einem Jahr arbeite ich an "Neue Schweizer Wunder", zwei Dinge motivierten mich: Zum einen wurde das Vorgängerbuch "Schweizer Wunder", 2016 erschienen, ein Bestseller, was natürlich beflügelt, etwas nachzuschieben. Zum anderen sah ich in den letzten Jahren beim Wandern und auch auf journalistischen Exkursionen so viele wunderbare und wunderliche Dinge, dass ich irgendwann fand, es täte weh, von ihnen dauerhaft zu schweigen. Daher also das neue Buch, das punkto Format wie das frühere ein Büchlein sein und gut 100 Ausflugstipps zu staunenswerten Dingen überall im Land liefern wird. Zum Beispiel geht es um die Bananenhöhle in der Nähe von Brugg. Die hat zwei Öffnungen und krümmt sich unterirdisch wie eine Banane, durchs eine Loch steigt man ein, durchs andere aus. Mehr von meinen Wundern werde ich im "Kaufleuten" erzählen und freue mich über alle, die die Veranstaltung besuchen. Moderieren und mit mir ein Gespräch führen wird meine "Schweizer Familie"-Kollegin Natascha Knecht, bekannte Alpinistin und selber Buchautorin – das wird sicher ein guter Abend.
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| Die Bananenhöhle bei Brugg. |
Freitag, 19. Januar 2024
Hugenottenwandern
Endlich ist er erschienen, mein grosser, von der "Schweizer Familie"-Bildredaktion liebevoll alimentierter Artikel über die Hugenottinnen und Hugenotten in der Schweiz. Also über jene Protestantinnen und Protestanten, die im 16. und 17. Jahrhundert vor der Unterdrückung im katholischen Frankreich flohen. Insgesamt emigrierten rund 150 000 Menschen aus ihrer Heimat, etwa 20 000 liessen sich dauerhaft bei uns nieder – und vollbrachten Bedeutendes, dies speziell im Bankenwesen, im Uhrengewerbe, in der Textilindustrie. Auch ihr Savoir-vivre brachten die Hugenotten mit, Lebensfreude und den Gout für modische Kleider. Zudem brachten die Zugewanderten uns Schweizerinnen und Schweizern bei, dasss man Gemüse nicht unbedingt zu einem Mus verkochen muss – aber halt, bereits bin ich voll am Nacherzählen des Artikels. Was ich gar nicht will, das Heft gibt es ja jetzt am Kiosk.
PS: Den Wegen der Hugenotten durch die Schweiz spürt ein Wanderführer nach, der für mich beim Schreiben eine wichtige Quelle war. Man kann mit dem Büchlein wunderbar hugenottenwandern.
Donnerstag, 14. Dezember 2023
Sisi und die Schwyzer Nonnen
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| Elisabeth von Österreich 1865. Fotografie von Joseph Albert. (Wikicommons) |
Freitag, 17. November 2023
Der Heli und die Kirche
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Das Pionierbänkli
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| Die Giessbachfälle. Ein Foto des Ortes mit Bänkli habe ich leider nicht. |
In der "Schweizer Revue", dem Magazin für die Auslandschweizerinnen und -schweizer, las ich grad einen langen Artikel über Bänkli. Im Text äussert sich unter anderem eine Soziologin, die einen Verein zur Förderung der Schweizer Bankkultur gegründet hat. Sie erwähnt, dass eines der allersten Bänkli der Schweiz bei den Giessbachfällen platziert wurde. Dort legte man gleichzeitig Gehwege für die englischen Touristen an, damit sich diese die Schuhe nicht schmutzig machten mussten. Beide zivilisatorischen Vorrichtungen in Kombination erlaubten das komfortable Geniessen wilder Natur. Wer mehr wissen will, findet den Artikel hier.
Freitag, 15. September 2023
Denkmal für dilettierenden Dichter
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| Das Gessner-Denkmal am Klöntalersee. Es ist auf der Landeskarte eingezeichnet. |
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| Bukolische Szene von Salomon Gessner, 1767. (Wikicommons) |
Der Zürcher Salomon Gessner wurde 58, er starb 1788 und hat somit vollständig im Ancien Régime der Schweiz gelebt, das Napoleons Truppen ein gutes Jahrzehnt später hinwegfegten. Das, neudeutsch gesagt, Timing passt, Gessner war ein Bürger der alten Ordnung durch und durch. In eine gutsituierte und in der Politik verankerte Familie geboren, bekleidete er in seiner Heimatstadt prestigiöse Ämter und war im reifen Alter zum Beispiel "Sihlherr", was bedeutet, dass er für die Versorgung Zürichs mit Brennholz aus dem Sihlwald zuständig war. Geblieben ist anderes. Zum Beispiel, dass er 1780 die "Zürcher Zeitung" gründete, die Vorläuferin der "Neuen Zürcher Zeitung". Vor allem aber war Salomon Gessner Maler. Und Dichter. Mit Vorliebe kreierte er Schäferidyllen bzw. Schäferinnenidyllen, das Genre war harmlos und ein wenig läppisch, der Städter schwärmte vom ländlichen Hirtenleben. Am Montag kamen wir am Südufer des Klöntalersees zu einem Wegweiser, der das einige Meter höher im feuchten Hang platzierte Gessner-Denkmal anzeigte. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, zu dem Gedenkstein aufzusteigen, den zwei Bewunderer 1788 erwählt und mit einer Inschrift ausgestattet hatten. "Salomon Gessnern wollte die Natur ein Denkmal stiften und lies hier seinen Namen verewigen", steht da zu lesen, die Orthografie von damals habe ich belassen. Das Denkmal in wildromantischer Lage lockte in der Folge viel Volk an den damals noch unglaublich abgelegenen Glarner Bergsee. Gessner selber freilich hat das Klöntal, soweit wir wissen, nie besucht.





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