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Freitag, 10. April 2026

Ein ruhiger Tag in Gstaad

St. Niklaus in Gstaad an der Dorfpromenade.
Der Kirchenpatron, der heilige Nikolaus.
Für ein Interview reiste ich gestern am frühen Morgen ab nach Gstaad, die Fahrt war dann lang, aber angenehm, ab Spiez war der Zug höchstens halbvoll. Auch in Gstaad war es ruhig, ich war früh dran, kam um halb zehn an, schlenderte durch den Ort, musste noch warten, schaute mich um. Am allerbesten gefiel mir die Niklauskapelle mitten im Dorf. Als sie gebaut wurde, im Jahr 1402, gab es hier noch nicht viel. Es folgte die Demütigung der Reformation, 1556 wurden sämtliche Heiligenbilder und Altäre entfernt. Zu Ende des 19. Jahrhunderts und bis 1923 musste die Kapelle gar als Schulhaus herhalten. Heute aber ist sie wieder ein Gotteshaus, dessen eine Glocke übrigens auf das Jahr 1404 zurückgeht. Gern verbrachte ich eine Viertelstunde im Inneren, es war still, niemand anders war da. Wie schon gesagt: Das war ein ruhiger Tag in Gstaad. Entspannt fuhr ich kurz nach Mittag wieder heim.

PS: Wie die Wanderung zum Cheisacherturm vom Mittwoch verlief, erzähle ich morgen.

Drinnen war ich ganz allein.

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