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Freitag, 17. April 2026

Ingenbohl verdient kräftig

Um mehr als 500 Millionen Franken reicher: das Kloster Ingenbohl nah Brunnen SZ.
Vor ziemlich genau zwei Jahren schauten wir uns, unterwegs auf dem Jakobsweg, das Kloster Ingenbohl an, ein in die Jahre gekommenes, unübersichtliches Konglomerat von Gebäuden. Diese Woche las ich im "Blick", dass das Kloster Ingenbohl das Basler Claraspital verkauft hat, das ihm – wusste ich nicht – bis anhin gehörte. Käuferin ist das Unispital Basel, das etwas mehr als eine halbe Milliarde Franken bezahlte. Die Schwestern von Ingenbohl können das Geld gebrauchen, ihren Hauptsitz konnten sie kaum noch finanzieren, und wirtschaftlich schwächere Aussenstellen des Ordens in Osteuropa, Afrika und Asien sind eigentlich permanent in Nöten. Auch für die gebrechlichen und kranken Mitglieder des überalterten Ordens ist jetzt gesorgt. Was mit dem Rest des Erlöses geschieht, bleibt, so der "Blick", im Dunkeln. Im Claraspital soll unter der neuen Eigentümerschaft ein Basler Krebszentrum entstehen.

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