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Montag, 5. Oktober 2026

Die Beeren sind keine Beeren

Die Wappen von Oberiberg (l.) und
Unteriberg zeigen beide eine Eibe.
(Wikicommons)
In Oberiberg kamen wir letzte Woche an einer Wappenfahne vorbei. Den Baum im Gemeindewappen konnten wir nicht auf Anhieb identifizieren. Eine Tanne? Die roten Beeren (sorry, auf meinem Foto sind sie kaum auszumachen) führten uns auf die richtige Spur. Dies ist ein sprechendes Wappen, es illustriert den Gemeindenamen. In Oberiberg (und natürlich auch in Unteriberg) steckt Eibe. Also der Name jenes Baumes, der in vergangenen Jahrhunderten geschätzt wurde als Lieferant des besten Holzes für Bögen. Die roten Beeren machen die Eibe, ein giftiges Gewächs übrigens, kenntlich. Wobei ich nachgelesen habe, dass die Beeren strenggenommen keine Beeren sind. Sondern Samenhüllen.

Dienstag, 29. September 2026

Zur Musik gewandert

Die Aussicht vor Hauptikon: links die Rigi, unter ihr der Zugersee.
Wandern bedeutet auch: Farbe tanken.
Am Sonntagnachmittag wanderte ich von Mettmenstetten nach Kappel am Albis. Säuliamt also, Kanton Zürich. Eine lange Unternehmung war das nicht – anderthalb Gehstunden. Um nicht zu früh in Kappel anzukommen, verbrachte ich viel Zeit auf zwei Bänkli. Das eine stand nah Hauptikon unter einem Birnbaum, ich ruhte, schaute gemütvoll Richtung Zugerland, wunderte mich über die unangemessene Hitze an diesem Spätseptembertag, als … autsch! Eine überreife Birne knallte mir auf den Schädel. Gott sei Dank wars eine eher kleine, Gott sei Dank platzte das matschige Ding nicht. In Kappel gönnte ich mir dann ein kleines Bier in der Klosterbuvette. Alsbald ging ich in die Kirche und hörte mir dort das Konzert des A Cappella Chors Zürich an; eine Bekannte tut im Chor mit und hatte mich eingeladen. Die feine, reine Musik, Renaissancemelodien vor allem, stürzte mich im Verbund mit der ganz besonderen Atmosphäre des gotischen Gemäuers in eine Art Trance. Es war das gute Ende einer guten Wanderung.
Mein Ziel, das ehemalige Kloster von Kappel am Albis.

Noch zehn Minuten, bis das Konzert beginnt.

Freitag, 11. September 2026

Eine Frage des Winkels

Gewellter Rücken: auf dem höchsten Punkt des Mont d'Or (F).
So sah ich den Mont d'Or auf meiner Wanderung leider nicht,
die Felswände bleiben beim Anmarsch von Vallorbe (fast) verborgen.
(Foto: Wikicommons/Vodimivado)
Verdorrter Gelbenzian. Hinten rechts ist in der Tiefe der Lac de Joux erahnbar.
Der dunkle lange Kamm links ist die Dent de Vaulion.
Die Cabane du Mont d'Or circa
20 Gehminuten unterhalb des Gipfels.
Heiss wars am Dienstag, als ich im Waadtländer Grenzdorf Vallorbe loszog; dies war der letzte richtige Sommertag vor dem Temperatursturz. Der Aufstieg zu meinem Gipfelziel führte zunächst durch einen stillen Buchenwald. Höher oben erreichte ich ein Waldsträsschen, kam dann in ein Gebiet typisch jurassischer Weideflächen mit eingestreuten Fichten; markant eine SAC-Hütte, die freilich verschlosssen war. Und dann war ich auch schon ganz oben. Der Mont d'Or, 1463 Meter über Meer, steht auf französischem Boden und ist ein überaus spektakulärer Berg, wobei ich die nackten Kalkwände, die ihn zur Schweiz hin begrenzen, auf meiner Route nur teilweise sehen konnte – eine Frage des Winkels. Beim höchsten Punkt hatte es doch einige Leute, nachdem ich zuvor zweieinhalb Stunden allein unterwegs gewesen war. Grandios die Aussicht, insbesondere gefielen mir in einiger Distanz der Suchet, die Aiguilles de Baulmes und der Chasseron, die ich alle schon besucht habe. Ich verweilte, ich schaute, ich genoss. Und stieg dann wieder ab nach Vallorbe und trank dort im Bahnhofbuffet ein kaltes Bier. Essen mochte ich nicht, es war mir schlicht zu heiss. – 3 h 30 min. Je 690 Hm auf- und abwärts.
Baumskelett.

Donnerstag, 2. Juli 2026

Zwei Friedhöfe

Meine Fotos vom Berner Rosengarten: Blick zum Münster …

… das Restaurant …
… der Seerosenteich.
Am Montag besuchte ich den Rosengarten in Bern, der Park ist bekannt für die Aussicht auf die Berner Altstadt samt der Aareschleife und dem Münster. Ich schaute genüsslich und ging dann im Restaurant einen Kafi trinken. Lange war ich nicht mehr hier gewesen, seit dem Studium nicht mehr, denke ich. Womit wir bei meiner zweiten Berner Station wären. Zwei Bushaltestellen weiter stadtauswärts findet sich der Schosshaldenfriedhof. Dort wurde an diesem Nachmittag die Asche meines kürzlich verstorbenen Professors Johann Christoph Bürgel beigesetzt, bei dem ich einst Islamwissenschaften und Neuere Vorderorientalische Philologie studiert und abgeschlossen hatte. In melancholischer Stimmung fuhr ich nach der Zeremonie heim. Und nun noch einmal zum Rosengarten. Er wurde 1765 eingerichtet. Als Friedhof. Gut 110 Jahre lang wurde auf ihm bestattet. Bis zur Eröffnung des Schosshaldenfriedhofs. Womit ich am Montag in Bern also gleich auf zwei Friedhöfen war.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Das Klatsch-Experiment

Der Klatschmohn blüht. Knallrot steht er in den Wiesen. Ich muss ihm einfach diesen Eintrag widmen. Mein Foto stammt vom Mittwoch, es ist bei Wangen aufgenommen, einem Weiler unweit der Forch in der Gemeinde Küsnacht ZH.

PS: Etwas muss ich noch loswerden zum Klatschmohn. Er heisst offenbar so, weil die Blütenblätter ein klatschendes Geräusch machen, wenn sie im Wind aneinanderschlagen. Das deutsche "Naturparkmagazin" schlägt folgendes Experiment vor, für das man freilich ein Blütenblatt ausreissen muss: Mit Daumen und Zeigefinger der einen Hand, indem sich die zwei Fingerspitzen berühren, einen Kreis bilden. Das Loch mit dem Blütenblatt belegen und mit der Fläche der freien Hand darauf schlagen. Es klatscht. Lese ich. Ausprobiert habe ich es nicht.

Montag, 11. Mai 2026

Hurra, der Klatschmohn ist da

Der Himmel über Nack (D).
Die Fährifrau führte uns bei Ellikon über den Rhein.
Ein Bier im "Rhygarte" gleich bei
der Fähre-Anlegestelle in Ellikon.
Wetter gut, alles gut. Am Samstag wanderten wir vom Bahnhof Rafz via Geshalden, Buechhalden, Nack hinab zum Rhein, setzten mit der Fähre über nach Ellikon, gingen durch die Thurauen, überquerten die Thur und kamen nach Flaach – Spargelzmittag im "Sternen", natürlich draussen im Garten, wunderbar. Wir waren danach aber noch nicht fertig mit der Landschaft. Zogen vielmehr ins Nachbardorf Volken und wanderten über die Egg nach Andelfingen. Knapp fünf Stunden (Gehzeit) hatte die Unternehmung gedauert bei 340 Höhenmetern aufwärts und 350 Höhenmetern abwärts, sie wird mir als die vielleicht schönste des bisherigen Jahres 2025 in Erinnerung bleiben. Nicht nur die perfekte Temperatur machte es aus, sondern auch die Gegenden, die wir durchstreiften, zuerst das Rafzerfeld, dann das deutsche Dorf Nack im ganz von der Schweiz umschlossenen Jestetter Zipfel, schliesslich das Zürcher Weinland. Kurz gesagt, waren wir in einem grossen Garten unterwegs, in dem alles blühte von Raps bis Flieder.
Der Beobachtungsturm in den Thurauen auf der Flaacher Seite der Thur von 2025.

Hurra, der Klatschmohn ist da.

Donnerstag, 30. April 2026

Genfer Frühling

"Der Frühling ist da!": offizielles Genfer Communiqué vom 5. März dieses Jahres.
Der Sautier – es kann auch eine Frau sein – steht dem Generalsekretariat des Genfer Kantonsparlaments vor. Eine witzige Pflicht, die zu diesem an sich ernsthaften Amt gehört, steht jeweils gegen Ende des Winters an. So circa ab Mitte Februar geht der Sautier täglich vor dem Regierungsgebäude zu einer bestimmten Rosskastanie. An ihr, dem Marronnier de la Treille, verfolgt er, wie frühe Triebe sich bilden, bis schliesslich das erste Blatt erscheint. Dieses Ereignis verkündet der Sautier in einer Medienmitteilung. Will heissen: Im Kanton Genf wird der Frühling behördlich festgestellt und vermeldet. Erwähnt wird dieses Kuriosum in der neuen "Schweizer Familie" im Rahmen einer grösseren Geschichte über die kleinen Überraschungen, die unser Land birgt. Ich habe diese nicht selber zusammengetragen, sondern einem neuen Buch entnommen.

Samstag, 11. April 2026

Visite Nr. 2

Da ist er ja: der Cheisacherturm, 698 Meter über Meer.
Blick vom Turm aufs liebliche Fricktal und weiter Richtung Norden.
Alter Grenzstein mit dem
Berner Bär nah der Sennhütte.
Als wir 2011 zum Cheisacherturm wanderten, war er noch ganz neu. Diesen Mittwoch besuchten wir ihn erneut, er steht halt so attraktiv in der Landschaft – hoch über dem Fricktal zwischen dem Tal des Rheins und dem Tal der Aare. Natürlich stiegen wir auch diesmal auf zur Plattform auf gut 24 Metern, um die Aussicht zu geniessen. Dass wir danach brätleten, habe ich vorgestern voller Begeisterung erzählt. Bleibt die Route nachzutragen: Start in Hornussen und von dort zur Sennhütte, einem Wanderknoten, in dessen Nähe alte Grenzsteine davon zeugen, dass in dieser Gegend einst der Berner Oberaargau der Alten Eidgenossenschaft mit dem habsburgischen Fricktal zusammentraf. Von der Sennhütte wars dann nicht mehr weit zum Turm. Nach dem Brätlen stiegen wir nach Gansingen ab, wo wir uns ein eiskaltes Bier vom Denner genehmigten. War toll, was natürlich auch mit dem wunderbar milden Wetter, dem Sonnenschein und dem voll einsetzenden Bluescht zu tun hat.
3 h 50 min, je 500 Hm auf- und abwärts.
Jetzt blühen sie wieder.

Montag, 30. März 2026

Monoton oder meditativ?

Hier starteten wir: Schloss Aarwangen.
Letzte Impression von Aarwangen.
Man könnte die Route von Schloss Aarwangen via Weissenried und Brotheiteri zum Flugplatz Langenthal bei Bleienbach "monoton" nennen. Oder aber "meditativ". Jedenfalls bestand sie aus langen Geraden und verlief zu einem guten Teil im Wald, wir sahen vor allem Bäume. Der Flugplatz bot dann Unterhaltung und Abwechslung, ich habe ihn gestern bereits vorgestellt und möchte heute bloss nachführen, dass das Essen im Restaurant Hangar 5 – schön mit Blick auf die zwei Pisten – sehr gut war von Käseschnitte über Schnipo bis Flammkuchen. Danach wählten wir, weil es bereits halb regnete, halb graupelte, die Direttissima hinüber ins nahe Herzogenbuchsee. War durchaus schön, wobei ich schon finde, der Winter dürfte jetzt seine Feindseligkeiten einstellen und uns dem Frühling überlassen.
4 h, 290 Hm aufwärts, 240 Hm abwärts.
Sieht immer schön aus: Flammkuchen.

Gleich noch ein Foto aus dem "Hangar 5".

Sonntag, 15. März 2026

Ihr armen Blumen

Gestern Mittag im Zürcher Weinland. Ich nehme an,
mittlerweile frieren die Blüemli im Schnee.
Gestern, das war der Tag des Absturzes, die Temperatur fiel Stunde um Stunde. Als wir am Vormittag in Ossingen ZH loszogen, wars einigermassen mild. Stunden später, als wir am Nachmittag von  Rheinau, ebenfalls ZH, heimfuhren, fühlte sich die Luft unangenehm eisig an. Und hatte es zuvor geregnet, begann es nun zu schneien. Nennen wirs einen Rückfall in den Winter, ich denke, der Frühling ist bloss für wenige Tage ausser Kraft gesetzt. Wenn mir gestern jemand leid tat, dann nicht unser Fünfergrüppli. Sondern die Blumen, die mittlerweile vermutlich im Schnee frieren. Morgen erzähle ich mehr von unserer Tour. Heute geht es übrigens an eine Metzgete im Appenzellerland. Ich glaube, ich werde kältehalber etwas Fettiges essen, so ein Widmer will ordentlich beheizt sein.

Donnerstag, 12. März 2026

Wanderung mit Weidenkätzchen

Die Salweiden blühen.
Fünf Minuten nach dem Start: Der Solothurner Jura entblösst sein Inneres.
Frisch angelegte Ökoweiher bei Herbetswil.
Bauernbratwurst mit Spätzli und Fähnlideko. (Foto: Ronja)
Heimfahrt mit Bier.
Zuerst setzte ich die Beiz als Ziel fest. Und erst danach zeichnete ich eine Route zu ihr. Schon lange war nämlich auf meiner Wanderwunschliste die Bergwirtschaft Obere Wengi im Solothurner Jura gestanden, ich war viel im Gebiet unterwegs gewesen, aber nie dort eingekehrt. Nun, es lohnt sich, fanden wir Anfang Woche bei unserem Besuch heraus, ich und meine Begleiterin waren jedenfalls von der Bauernbratwurst begeistert. Und wir liebten die Aussicht an diesem Ort hoch über dem Tal der Dünnern, der auch ein Startpunkt für Gleitschirmler und Deltaflieger ist. Halt, das mit der Aussicht ist gelogen. Saharastaub hatte die Luft eingetrübt, wir sahen nicht wirklich weit. Ansonsten war alles gut, wir kamen an jähen Kalkfluhen vorbei, freuten uns über die Kätzchen der Salweiden, genossen später im ersten Teil des Abstiegs den steilen Waldpfad. Am Ende gabs im Coop in Matzendorf dann ein Solothurner Bier für die Heimfahrt. Es machte die Unternehmung rund.

Die Route: Herbetswil, Hinter Hammer – Grossrieden – Sebli – Obere Wengi – Lätt – Untere Bulten – Matzendorf. 4 h 10 min. 690 hm aufwärts, 750 hm abwärts.

Freitag, 6. März 2026

Zeichen des Frühlings

Junger Bärlauch.
Der Schleitheimer Randenturm.
Widmers langer Schatten im Schlussabstieg nach Hemmental.
Der Zmittag: Saiblingfilets mit Weisswein-
Risotto und Bärlauchstreifen.
Wieder ein Zeichen, dass der Frühling da ist: der junge Bärlauch in den Wäldern des Randen, des Schaffhauser Juras. Er trug vorgestern Mittwoch dazu bei, unsere Wanderung von Schleitheim via Strickhof zum Schleitheimer Randenturm und via Randenhof nach Hemmental zur gefreuten Sache zu machen. Vieles andere Gute kam hinzu: Die Sonne schien. Die Hochfläche des Randen war fast menschenleer. Und im "Siblinger Randenhaus" beim Randenhof kamen wir wieder einmal zu einem feinen Zmittag. Die Wanderung dauerte bei 535 Höhenmetern aufwärts und 430 Höhenmetern abwärts vier Stunden. Also 240 Minuten. Jede von ihnen war gut.

Dienstag, 11. November 2025

Bauer Bodenmanns Beitrag

Das Gäbrisseeli wird gerne fotografiert und ist auch auf Postkarten abgebildet. Als wir am Samstag auf dem Weg zum Gasthaus Oberer Gäbris vorbeikamen, fragte ich mich, wie es entstanden ist. Was seine Geschichte ist. Folgendes entnehme ich einem Artikel der "Appenzeller Zeitung": Bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde an diesem Ort Torf gestochen. Die Grube füllte sich mit Wasser, ein Moortümpel entstand. Freilich wäre er wohl wieder verlandet, hätte nicht der Bauer Ernst Bodenmann eingegriffen. Er vergrösserte die Wasserfläche, pflanzte Arven, aber auch Orchideen und Edelweisse an, platzierte Findlinge und Bänkli. Es kamen Enten, es kamen Amphibien, heute lebt am Wasser auch eine grosse Population von Erdkröten, dazu kommen Bergmolche und Grasfrösche. Mittlerweile gehört das Gäbrisseeli Bodenmanns Nachkommen und steht unter Naturschutz. Es zeigt, was ein Einzelner ausrichten kann.

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Der leuchtende Baum

Gestern fotografierte ich in meiner Strasse im Zollikerberg diesen Baum und dachte wieder einmal, dass der Herbst eine erstaunliche Jahreszeit ist. Er hat die Gabe, auch die allergewöhnlichsten Orte schön zu machen.

Freitag, 19. September 2025

Der Hügel, die Kuh, die Blumen

Hügel bei Dürrenroth.
Hab derzeit grad ein Fussproblem, eine entzündete Sehne, am "Schweizer Familie"-Wandertag konnte ich leider nicht mit auf die viereinhalbstündige Wanderung. Mein Arzt findet, ich solle schonen, aber auch nicht nicht bewegen. Also Testbetrieb. Und Ibuprofen. Am Mittwoch ging ich mit Ronja von Wasen via Dürrenroth nach Huttwil, was gut dreieinhalb Stunden dauerte. Die leichte Route gefiel mir extrem, ich will morgen mehr von ihr erzählen. Heute bloss einer der Chnubel (mit Kuh), die im Emmental allgegenwärtig sind. Plus ein paar Blumenfotos, herrlich, wie es in den Gärten und auf den Feldern blühte. Und der Fuss? Der scheint sich nicht entscheiden zu können, ob er lieb sein soll oder bös. Könnte dauern, die Sache.

Donnerstag, 28. August 2025

Thurgauer Farbentour

Heute beginnt der Herbst. Jedenfalls gefühlt. Nach meinem Empfinden. Die Temperatur fällt, die Tage sind schon merklich kürzer, auf den Wiesen zeigt sich die Herbstzeitlose. Gestern aber, da wars noch einmal heiss mit einem Stich ins Schwüle, die Sonne brannte, als ich aus dem Thurtal über den Seerücken zum Untersee zog, ich schwitzte. Morgen will ich Genaueres von der Route erzählen, zu der auch ein guter Zmittag gehörte. Heute hier bloss Fotos von Gewächsen, die ich unterwegs fotografierte – ihr Anblick erfreute meine Augen, diese Thurgauer Wanderung war auch eine Farbentour.