Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Posts mit dem Label Hotels werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hotels werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 24. März 2012

Heute gehn wir in die Bronzezeit

Auf diesen Hügel wollen wir heute. Auf dem Wittnauer Horn im Fricktal verschanzten sich immer wieder Menschen; das begann mit einer Hügelfestung der späten Bronzezeit. Ich bin gespannt, was man von den (prä)historischen Befestigungen noch erkennen kann.

Freitag, 27. Januar 2012

Zumthor will jetzt auch

Eleganz im Zumthor-Bad von Vals.
Das Hotel der Therme Vals müsste renoviert werden, was zig Millionen Franken kosten wird; der umstrittene Investor Reto Stoffel will einsteigen. Das schrieb ich hier vor Monaten. Gestern kam die Meldung: Auch Architekt Peter Zumthor, der aus dem Thermalbad ein beachtetes Kultobjekt machte, bewirbt sich. Er will mit anderen Investoren 45 Millionen Franken aufwerfen und den Neubau gleich selber kreieren. Das wäre wohl sinnvoll, weil dann die ganze Anlage aus einem Guss wäre. Mal schauen, wies weitergeht, wir bleiben dran.

Freitag, 25. November 2011

Zeitungslektüre à la Steckborn

Hotel-Feldbach-Herren-WC. (Screenshot St. Galler Tb)

Henrik Silberstein, aktiver Poster auf Hikr.org, mailte mir einen Artikel aus dem St. Galler Tagblatt. Er führt ins Herren-Pissoir des Hotels Feldbach in Steckborn. Dort hängt seit zehn Jahren Tag für Tag die aktuelle Thurgauer Zeitung. Bzw. hängt eine Auswahl, getroffen von der Hotel-Gouvernante. Sie begründet, warum das Hotel nur Männern den Service bietet: "Die Männer lesen eher Zeitung, bei den Frauen muss es schnell gehen."

Donnerstag, 7. Juli 2011

Neu und alt im Direktvergleich

Welches ist hässlich? Das neue Hotel Frutt oder ...
... das alte Hotel Distelboden? Oder beide?
Als ich eben von der Stöckalp nach Melchsee-Frutt hinauffuhr, sassen zwei Frauen in meiner Gondel. Einheimische. Sie schnödeten wild über das neue Hotel Frutt Lodge & Spa, das auf die Wintersaison hin den Betrieb aufnimmt. Es sei ein hässlicher Klotz. Ich fand, dass das "Frutt" zwar zu gross ist für die Berge rundum, aber mit seiner strikten Geometrie sich doch einigermassen in die monumental reduzierte Bergwelt fügt. Vor allem, wenn man es mit den Bausünden rundum vergleicht; ich war schockiert, was es in dem traurig verhässlichten schönen Bergkessel alles an Hotels, Chalets, Skihütten gibt; ein teuflischer Stilmix. Hier im Bild nur ein Beispiel, das Hotel Distelboden - das nenne ich grusig! Ich war dann froh, Melchsee-Frutt Richtung Balmeregghorn, Planplatten, Hasliberg-Reuti wandernd verlassen zu dürfen.

PS: Die Panoramastrecke vom Balmeregghorn zur Planplatten hoch über dem Gentäli - etwas vom Schönsten in der Schweiz!
Kurz vor der Planplatten, Blick Richtung Interlaken.

Montag, 7. März 2011

Die Tschüttistas kämpfen

Das Experiment ums Hotel "Piz Tschütta" im Unterengadiner Dörfchen Vnà steckt in der Krise, meldet die "Südostschweiz". Schade. Das Projekt, das 2008 startete, basiert auf der guten Idee des dezentralen Hotels. Im "Piz Tschütta" gibt es nur wenige Zimmer, sie wurden ergänzt durch externe Gästezimmer im Dorf. Doch mittlerweile haben sich die meisten Privaten wieder zurückgezogen. Pionierin Urezza Famos ärgert sich: "Die Leute vermieten ihre Zimmer lieber gleich selber und sparen sich so die zehn Prozent Kommission an uns, oder sie öffnen ihre Privaträume nur ungern." Dabei, sagt Famos, könnte kein Privatvermieter auf dem Tourismusmarkt effizient werben und genug Touristen anziehen. Nun suchen die Tschüttistas Bauland oder eine Scheune; sie wollen selber für genug Fremdenzimmer sorgen.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Hospitality nach CS-Art

"Stilli Park" heisst das Fünfstern-Hotel am Rand von Davos mit 216 Zimmern und Suiten. 2013 soll es öffnen. Der Immobilienfonds "Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality" hat dafür 155 Millionen Franken veranschlagt. Bei der Leitung des WEF frohlockt man über den Zuwachs an Luxus-Hotelzimmern für Davos. Blogger Widmers Stellungnahme fällt hingegen negativ aus: Oh Graus, das sieht aus wie ein halbiertes Babybel-Käslein!

Freitag, 10. Dezember 2010

Völlig losgelöst

Das alte Grimsel-Hospiz von aussen: ein charismatischer Klotz. Inwendig wurde es stilvoll umgebaut, 12 Millionen kostete das. Und erstmals öffnen die Eigentümer, die Kraftwerke Oberhasli, nächstens das Haus auch winters, ab Januar ist es jeweils von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Die Anreise ist umständlich: von Innertkirchen mit dem Postauto hinauf zur Handeck, dann mit der Luftseilbahn und durch Stollen zum Hospiz. Dort wird man umsorgt, geniesst den Luxus und ist völlig abgeschnitten - es soll Leute geben, die Derartiges lieben. Meine Alternative: Zum bescheidener gehaltenen "Grimselblick" höher oben am Pass. Auch er ist im Winter offen, man erreicht ihn in einer dreistündigen Wanderung auf gepfadeter Piste von Oberwald im Goms aus; ich ging vor einem Jahr hinauf, war an meinem Tag allein und völlig begeistert.