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Dienstag, 14. April 2026
Der Waldläufer
Auf dem Homberg hoch über Reinach AG sahen wir kürzlich am Waldrand einen Gedenkstein. Gewidmet ist er Theodor Fischer, 1872 bis 1925, das Bronzerelief zeigt einen hageren Mann mit Spitzbart, der ziemlich so aussieht wie Lenin. Das Beiwort "Waldläufer" machte uns neugierig, handelt es sich um einen Spitzensportler von einst? Aber nein. Hier der Lebenslauf in aller Kürze: Theodor Fischer, geboren in Reinach, musste die Kantonsschule in Aarau nach dem Tod des Vaters verlassen, absolvierte eine Lehre als Goldschmied, trat später in die Versicherungsgesellschaft Bâloise ein, leitete dort eine Abteilung. Seine Freizeit widmete er der Natur und der Jagd, lange Jahre betreute er die "Schweizerische Jagdzeitung". Unter dem Pseudoynm "Waldläufer" veröffentlichte er zudem Kurzgeschichten. Und er malte. Auf einem Ausritt verstarb Theodor Fischer bei der Hochwacht auf dem Homberg ganz in der Nähe des Steins, der dort später zur Erinnerung platziert wurde.
Mittwoch, 7. Januar 2026
Zollikons Wolfsgarn
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| Hier kam einer durch. (Foto: U.S. Fish and Wildlife Service / Wikicommons) |
Freitag, 3. Oktober 2025
Berner Frauenpower
Keine Ahnung, warum dieser Käse "Frauenpower" heisst, erklärt wird es mir nicht. Aber jedenfalls sieht er gut aus und wird bald mal gegessen. Am Mittwoch wanderten wir in der Region Emmental, stiegen von Signau Richtung Süden auf ins hügelige Hochland, kamen zum Weiler Höhe. Dort fanden wir eine Käserei mit Selbstbedienungs-Kühlschrank vor und deckten uns ein. So etwas liebe ich. Beim Junkholz, wo Jäger gegen den Mittag zu grad ein Feuer entfacht hatten und schön bescherten, erreichten wir später den höchsten Punkt unserer Route. Leicht fiel uns der Abstieg, im Handumdrehen waren wir unten an der Emme und zogen ihr entlang talaufwärts bis dorthin, wo der Rötebach in sie mündet. Also nach Eggiwil. Dass wir dort einkehrten, versteht sich von selber; mehr davon morgen. Und nun bin ich gespannt, wie die Berner Frauenpower mundet. – 3 Stunden und 20 Minuten. 455 Höhenmeter aufwärts, 400 Höhenmeter abwärts.
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| Pferde bei Langenegg. |
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| Wie lange wohl die Axt schon in diesem Baumstrunk ruht? |
Sonntag, 28. September 2025
Wasserschloss mit Wolf
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| Schloss Landshut ist das einzige erhaltene Wasserschloss im Kanton Bern. |
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| Mutter und Tochter. |
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| Auch der Wolf hats ins Schloss Landshut geschafft. |
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| Gediegene Wohnstube im Schloss. (Foto: Ronja) |
Samstag, 16. September 2023
Wie man früher Wölfe fing
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| Eine Wolfsangel aus dem 8. Jahrhundert, gefunden in Hessen. (Foto: Cherubino / Wikicommons) |
Sonntag, 3. Oktober 2021
Die Geschichte vom toten Pferd
Ich kann die Geschichte nicht vollständig erzählen. Zum Beispiel ist mir nicht bekannt, wem das Pferd gehörte. Einem Bauer der Umgebung, nehme ich an. Sicher ist eins: Das Pferd war tot, als wir es am Mittwoch passierten auf unserer Tessiner Bergwanderung (Eintrag von gestern). In der Senke zwischen den Zwillingsgipfeln Caval Drossa und Monte Bar waren bereits die Vögel am Werk, der Kadaver roch streng, wir hatten keine Lust, ganz nah heranzugehen. Später, im Aufstieg zum Monte Bar, blickten wir zurück und sahen einen Ladewagen auf dem Erschliessungssträsschen heranfahren. Männer schleiften das Pferd zum Strässchen, luden es auf, fuhren wieder talwärts. Als wir in der nahen Capanna Monte Bar ankamen, erkundigten wir uns. Man wusste Bescheid. Die junge Frau, die uns bediente, sagte, das Pferd habe ein Einschussloch von einer Gewehrkugel. Das sei ganz sicher ein besoffener Jäger gewesen. So etwas komme in der Gegend oft vor, manche Jäger tränken viel und ballerten dumm herum. Wer konkret der Schütze war, sei nicht bekannt, es werde wohl auch nie herauskommen. Soweit die Geschichte vom toten Pferd, die ich nicht vollständig erzählen kann.
Donnerstag, 23. September 2021
Armes tüchtiges Lama
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| Ein Lama. (Foto: Rolf Roletschek / Wikicommons) |
Montag, 6. September 2021
Die Seenplatte zu Füssen
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| Der Silvaplanersee (vorn) und der Silsersee im Abstieg vom Hahnensee. |
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| Die sehen was, was ich nicht sehe. |
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| Der Hahnensee, 2153 Meter über Meer, steht unter Naturschutz. |
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| Nach der ersten halben Wanderstunde. |
Dienstag, 10. August 2021
Die Wetterwette
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| Kurz nach Wanderstart: Tiefencastel bei Föhnwetter. |
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| Blick von Plang Tarscholas auf den Gegenhang. Links oben im Sattel Obermutten. Rechts unten die Schlucht der Albula zwischen Thusis und Tiefencastel. |
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| Walters Jagdhündin heisst Ava (Wasser). |
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| Eine schöne Bündnerin (Flockenblume). |
Mittwoch, 9. Oktober 2019
Vier Wölfe sollen sterben
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| Hirten und ihre Tiere mögen diesen Anblick nicht besonders. (Gunnar Ries/Wikicommons) |
PS: Gestern ging ich vom Monte Tamaro zum Monte Lema. Nebel waberte, das hatte ich nicht vorausgesehen. Das Hin und Her von Sonne und Dunst dramatisierte die Unternehmung sozusagen und machte sie besonders intensiv. Hier vorerst nur ein Bild, aufgenommen nach drei Vierteln der Wanderung.
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| Herbst auf der Forcola d'Arasio. |
Samstag, 28. September 2019
Der Trottoirjäger von Chur
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| Ein Jäger. Irgendeiner. (FieldsportsChannel.tv/ Wikicommons) |
Mittwoch, 9. Januar 2019
Wolf rettet Baby
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| Der Wolf im Wappen von Curio TI. (Wikicommons/ Delta-9) |
Dienstag, 4. September 2018
Ja, er ist da
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| Nebelschwaden aus dem Muotatal. |
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| Schöne giftige Blume. |
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| Dieser Steg hat ein Anti-Rutsch-Gitter, gut so. |
- traf mehrere Jäger, deren Saison im Kanton Schwyz nun also begonnen hat,
- sah viele Pilze,
- mochte die Nebelschwaden, die den Tälern und Töbeln entwichen,
- überquerte Holzstege, die so glitschig waren wie Schmierseife,
- schwitzte und fror mal abwechselnd, mal gleichzeitig und ...
- ... freute mich über die vielen Herbstzeitlosen. Erstaunlich, dass ein Gewächs von solch sanfter Farbe und Erscheinung derart giftig ist.
Freitag, 14. Oktober 2016
Das Wasserschloss der Berner
Schön, oder? Das ist Schloss Landshut bei Utzenstorf, das letzte Wasserschloss im Kanton Bern. Ich kam kürzlich durch auf einer hübschen kleinen Emmeufer-Wanderung (mehr davon bald schon). Das Schloss stammt aus der Zeit um 1630 und wurde als Wohnschloss gebaut; zuvor stand an dieser Stelle schon im Mittelalter eine Burg. Schloss Landshut, einst der Sitz des Landvogts, gehört einer Stiftung und beherbergt das Schweizer Museum für Wild und Jagd. Das Museum hatte zu, als ich da war, ohnehin ist gleich Saisonschluss. Aber der Park, der ist grandios und das ganze Jahr offen, ich kann die Visite jedem und jeder empfehlen.
Sonntag, 4. September 2016
Das Traumbänkli von Märis
Unterhalb der Wissifluh am Rigihang über Vitznau und Gersau liegt ein Ort namens Märis. Wir kamen gestern vorbei, ich finde, das Bänklein dort ist eines der am schönsten platzierten im ganzen Land. Die Wirtin der Wirtschaft Kuorez weiter unten erzählte, dass regelmässig Nachtwanderer dorthin gehen; sicher schön, der Blick durchs Dunkel auf die Lichter am See und auf dem Bürgenstock. In der Nähe trafen wir übrigens Jäger. Wir fragten, ob sie etwas geschossen hätten, sie sagten nein, auch nach drei Tagen nichts. Der eine fügte bei: "Es isch bald eifacher z'hüroote, als en Hirsch z Bode z bringe."
Mittwoch, 12. November 2014
Die Schweiz sucht die Superjägerin
| Die Internet-Abstimmung läuft. (Screenshot "Schw. Jäger") |
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