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| Der Crestasee ist auch ein Spiegel. |
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| Blick zurück von Trin zum mächtigen Flimserstein. |
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| Die Burgruine Canaschal in Trin. |
Eine abwechslungsreiche Route, mal Kiesbelag und mal Wiese, mal Dorfstrasse und mal Waldweg. Und auch das Wetter war gemischt, Wolken im Wechsel mit blauem Himmel und Sonnenschein. Am Mittwoch wanderten wir von Flims via Crestasee, Trin Mulin, Trin, Tamins und Reichenau zum Bahnhof Reichenau-Tamins. Vier Stunden brauchten wir, sahen viel Schönes oder doch Interessantes. Den Crestasee etwa, dessen einer Badesteg ein wenig eingesackt war, eine Folge der Trockenperiode wohl. Wir hatten das Gewässer praktisch für uns, was auch für die Wanderwege abseits der Dörfer gilt. In Trin bestiegen wir in einem Mini-Abstecher den Hügelsporn mit der Burgruine
Canaschal. Bewunderten später Schloss Reichenau, das der Familie von Tscharner gehört, Bündner Patriziat. Und natürlich las ich als Ausserrhoder in Reichenau auf der Rheinbrücke mit Stolz die historische Tafel. Sie erzählt, dass es lange vor dem heutigen Eisenmodell von 1881 hier schon eine Brücke gab. Um 1755 enstand sie, war aus Holz und ging auf die Baumeister Johannes und Hans Ulrich Grubenmann aus Teufen AR zurück. Bis 1799 stand diese erste Brücke. Napoleonische Truppen, also die Franzosen, setzten sie in jenem Jahr in Brand, als sie vor den anrückenden Österreichern flohen. Blöd.
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| Grossformatige Wandkunst beim Schulhaus von Trin. |
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| Fünf Minuten vor Wanderschluss passierten wir die Rheinbrücke bei Reichenau. |
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