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Dienstag, 11. November 2025
Bauer Bodenmanns Beitrag
Das Gäbrisseeli wird gerne fotografiert und ist auch auf Postkarten abgebildet. Als wir am Samstag auf dem Weg zum Gasthaus Oberer Gäbris vorbeikamen, fragte ich mich, wie es entstanden ist. Was seine Geschichte ist. Folgendes entnehme ich einem Artikel der "Appenzeller Zeitung": Bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde an diesem Ort Torf gestochen. Die Grube füllte sich mit Wasser, ein Moortümpel entstand. Freilich wäre er wohl wieder verlandet, hätte nicht der Bauer Ernst Bodenmann eingegriffen. Er vergrösserte die Wasserfläche, pflanzte Arven, aber auch Orchideen und Edelweisse an, platzierte Findlinge und Bänkli. Es kamen Enten, es kamen Amphibien, heute lebt am Wasser auch eine grosse Population von Erdkröten, dazu kommen Bergmolche und Grasfrösche. Mittlerweile gehört das Gäbrisseeli Bodenmanns Nachkommen und steht unter Naturschutz. Es zeigt, was ein Einzelner ausrichten kann.
Freitag, 13. Dezember 2024
Widmer muss schwärmen
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| Weiher und Bäche machen diese Schaffhauser Strecke besonders schön. |
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| Schloss Herblingen und eine Statue am Wanderweg. Wen sie verkörpert, weiss ich nicht. |
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| Engstelle im Kurzloch. |
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| Beim Cherzestübli: Blick in den Hegau, Deutschland. |
Sonntag, 1. Dezember 2024
Grau ist auch schön
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| Am Rhein (I). |
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| Am Rhein (II). |
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| Auf respektive in der Brücke von Diessenhofen TG über den Rhein nach Gailingen, Deutschland. |
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| Zmittag im Hotel Rheingold. Ich hatte Poulet an Zitronensauce mit Reis, mein Gegenüber ein Stroganoff. |
Donnerstag, 25. Januar 2024
Stilvoll essen in Schaffhausen
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| Der Speisesaal des ehemaligen Klosters Allerheiligen in Schaffhausen. Die Balken sind aus Föhrenholz. |
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| Das Tor zum Kreuzgang. |
Montag, 22. November 2021
Tod eines Kallenfängers
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| Chorgestühl-Figuren im Berner Münster. (Foto: Mike Lehmann / Wikicommons) |
Vor kurzem berichtete ich, dass das Berner Münster der höchste Sakralbau der Schweiz sei. Ich bekam Post von Blogleserin Christine Lienhart-Racine, eine Dokumentation über das Berner Münster, die sie bei Recherchen zu ihrer Familiengeschichte zusammengestellt hatte. Ich las und fand das interessant. Mit Dank an die Autorin hier vier Aperçus:
- Der Turm des Berner Münsters schwankt beim Läuten, das leuchtet ein. Doch auch Temperaturdifferenzen bewirken, dass der Turm sich subtil bewegt. Scheint die Sonne, wärmt sie am Morgen dessen Ostseite auf, am Mittag heizt sie von Süden, am Nachmittg von Westen. Die jeweils beschienene Seite dehnt sich um zwei Zentimeter aus.
- Am 22. Juni 1502 tobt in Bern ein Hagelsturm. Eisklumpen, gross wie Hühnereier, zerstören einen Grossteil der südlichen Chorfenster des Münsters. Aus den traurigen Trümmern fertigt man ein einziges grosses neues Fenster.
- 1517 wird über dem Chor der "Himmlische Hof" vollendet. In dem Kreuzrippengewölbe ist jeder Knotenpunkt mit einer Heiligenfigur befestigt. Ein Heiligenhimmel schwebt also über denen, die die Kirche besuchen.
- Die grösste der sieben Münsterglocken wiegt fast zehn Tonnen und gilt als schwerste Glocke der Schweiz. Acht Mann brauchte es einst, sie ins Schwingen zu bringen. Dem erfahrensten Glöckner, dem Kallenfänger, oblag es, am Ende des Läutens den Glockenklöppel mit einem Seil einzufangen. An Silvester 1943 wird der Kallenfänger vom Klöppel erschlagen. Kurz darauf stellt man das Glockenwerk auf Motorenbetrieb um.
Freitag, 13. August 2021
Saratzens Vögel
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| Ein Pirol-Pärchen aus der Sammlung Saratz. |
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| Gian Saratz, Tourismuspionier, Politiker und Naturforscher. (Bild: Wikicommons) |
Donnerstag, 28. Februar 2019
Ort des tiefsten Sprunges
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| Ui, ist der hoch! Der Salto Angel. (Foto: Inti/ Wikicommons) |
Sonntag, 23. Juli 2017
Zwei Wissenslücken gefüllt
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| Schwaderloch AG: Reste des Turms, in dem römische Legionäre Wache hielten. |
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| Der Auenwald im Rossgarten, Schwaderloch, ist der einzige im ganzen Fricktal. Hübsch unten am Rhein der Sandstrand. |
Donnerstag, 20. Juli 2017
Das Walliser Monster
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| Die Bhutanbrücke über den Illgraben. Sie schwankt beim Begehen leicht. |
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| Netter Schluss: Egli aus Raron in der Brasserie im Hotel Ambassador, Brig. Ich ass sie nach der Wanderung. |
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| Messgeräte überwachen den Graben. Hinten in der Mitte das Illhorn. |
Dienstag, 25. April 2017
Weiler, Fall, Zirkus
Der Weg gibt einem immer etwas, bisweilen erweist er sich dann als besonders grosszügig. So war das am Samstag, als ich im Glarnerland in knapp 2 1/2 Stunden von der Station Luchsingen-Hätzingen via Luchsingen, Adlenbach, Hätzingen, Diesbach und Betschwanden nach Rüti ging - ich wurde reich beschenkt. Die Schwefelquelle von Luchsingen habe ich vorgestern schon behandelt; hier nun drei weitere Dinge, die mich begeisterten.
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| Luchsingen, Weiler Adlenbach. |
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| Der Diesbachfall. |
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| Die Zelte des Zirkus Mugg an der Linth in Betschwanden. |
- Luchsingens geschützter Weiler Adlenbach ist herrlich. Ich hatte bis anhin gedacht, dass man im Glarnerland nach Elm reisen muss, wenn man alte Holzhäuser anschauen will. Adlenbach bietet einen ganzen Schübel Holzhäuser, viele aus dem 18. Jahrhundert, einige auch älter. Auf einer gepflästerten Strasse geht man hindurch und ist gebannt und hat immer die Schneekappe des Tödi vor Augen, wenn man südwärts läuft. Wer wissen will, wie das Glarnerland vor der Industrialisierung aussah - voilà.
- Bei Diesbach kommt aus der Kärpf-Gegend der Diesbachfall herabgeschossen; es gibt auch die Bezeichnung "Diesbachfälle", da es sich um eine gestufte Angelegenheit handelt. Eindrücklich, wie man den Fall zuerst hört und erst dann sieht, jedenfalls ging es mir so; ein irgendwie maschinelles Rattern in der steilen Waldflanke zeigte ihn an.
- Bei Betschwanden erblickte ich schon von weitem eine Serie von Zeltdachspitzen. Seit fünf Jahren haust dort die Zirkusfamilie Mugg. Es gibt Zauber- und Clownvorstellungen und Ferien-Veranstaltungen für Kinder, auch mieten Firmen die Anlage für interne Anlässe. Mittlerweile ist der Zirkus Mugg ein wichtiger Arbeitgeber im hinteren Glarnerland, dem es wirtschaftlich nicht besonders geht.
Samstag, 15. April 2017
Tage des Eis
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| Die sind von Natur aus so blau. Drei Rotkehlchen-Eier im Nest. (DDima/ Wikicommons) |
Dienstag, 20. Dezember 2016
Au, diese Auen!
Gestern früh fuhr ich nach Aarau mit der Idee, ein wenig der Aare flussabwärts zu folgen, es war eine Verlegenheits-Idee, mir war nichts anderes in den Sinn gekommen. Doch wie es mir in solchen Fällen oft passiert: Die Route, zwei Gehstunden bis Rupperswil, war eine Trouvaille. Zwischen Aarau und Wildegg findet sich die grösste Flussaue des Aargaus. Statt sie zu beschreiben, lasse ich hier Bilder sprechen. Sicher will ich bald fortsetzen und von Rupperswil nach Schinznach gehen.
Montag, 28. November 2016
Verrankt, verbuscht, vermorastet
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| Berner Wildnis an der Emme bei Utzenstorf. |
PS. Aus dem geplanten zweiten Schweizer Nationalpark in den Kantonen Graubünden und Tessin wird nichts. 13 der 17 einbezogenen Gemeinden hätten Ja sagen müssen - gestern am Abstimmungsonntag stellte sich heraus: Gleich 8 sind dagegen.
Montag, 11. Juli 2016
Val Strem ist Sperrzone
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| Derzeit Sperrgebiet: der untere Teil des Val Strem (Blick Richtung Sedrun). |
Donnerstag, 5. November 2015
Wo ist denn die Töss?
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| Die hat ja gar kein Wasser! Die Töss in Bauma. |
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| Die Hörnli-Antenne. |
Dienstag, 13. Oktober 2015
Kleine Stadt an grosser Quelle
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| Der Aachtopf. Bei der Brücke findet man Deutschlands stärkste Quelle. |
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| Torte im Gasthaus Jägermühle beim Aachtopf. Mann, war die gut! |
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| Engen hat eine wunderschöne Altstadt. Eine der schönsten, die ich kenne. Aber diese Brunnenskulptur (Darth Vader?) gehört per sofort entfernt. |
Dienstag, 12. Mai 2015
Ballys pädagogischer Patriotismus
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| Das "Tor" zum Park, wenn man von Schönenwerd her kommt: das Bally-Kosthaus von 1919, eine soziale Einrichtung für die Arbeiter. |
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| Das Pfahlbauerdörfchen. Eine Brücke gibt es nicht. |
Dienstag, 21. April 2015
Wanderfritz und Adolf
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| Adolg Ogi im Jahr 2000. (Wikicommons/ Tom) |
PS: Heute kann man in der Zeitung von mir eine Seite über Tiergeräusche in Zürich lesen. Es geht um blasende Bachen, schreckende Rehe, aufbaumende Pfauen, um überlaut miauende volltaube Büsis, schnaubende Igelweibchen in der Brunft und spottende Rabenvögel.
Donnerstag, 9. April 2015
Die Flussregenpfeiferparabel
| Herziges Kerlchen. (Wikicommons/ Alpsdake) |
Hier kann man übrigens hören, wie der Flussregenpfeifer tönt.
Dienstag, 31. März 2015
Der Doriskult
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| Glasmalerei im Kloster Muri. |
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| Vergoldeter Totenschädel in Muri. |
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| Heieiei, was für ein Kitschding. Ob Frau Leuthard sich so mag? |
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