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Mittwoch, 29. Juli 2026

Ein Wiedersehen

Kollege Anex an der Arbeit, Regina Martin posiert im Atelier ihres Wohnhauses.
Heute erscheint in der "Schweizer Familie" meine zehnseitige Reportage über die Ferienregion Gstaad, Anlass ist natürlich der "Schweizer Familie"-Wandertag, der dieses Jahr – am 29. August – in Gstaad stattfindet. Mitte Juni war ich mit Fotograf Sébastien Anex vor Ort, wir schauten uns zwei Tage um, trafen einen ehemaligen Profiskirennfahrer, den Geschäftsführer der örtlichen Molkerei, eine frohe Wanderfamilie, beschauten uns Landschaften und liessen die Drohne steigen. Besonders freute mich die Begegnung mit Regina Martin – es war ein Wiedersehen. Sie, die Scherenschnittkünstlerin, eine Bauerntochter aus dem nahen Lauenen, hatte ich vor neun Jahren auf einer Medienreise kennengelernt. Am Wandertag wird sie an einem Stand auf dem Festplatz demonstrieren, wie ein Scherenschnitt zustandekommt. Wer Lust hat, darf unter ihrer Anleitung selber zur Schere greifen und ausprobieren.

Dienstag, 10. Februar 2026

Migroswandern

Einer der Veranstaltungsorte: der Schwarzsee.
Eben ging mir das Programm von "Migros Hiking Sounds" zu. Die unter diesem Namen zusammengefassten Events finden heuer vom Frühsommer bis zum Herbst statt unter anderem in Schwarzsee FR, Airolo TI, Wildhaus SG und Gstaad-Schönried, mit dabei sind Musikerinnen und Musiker wie Bastien Baker,  Linda Fäh, Kunz, Vanessa Mai. Die Sache geht so: Man kauft sich das Ticket für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Route. Zieht vom Startpunkt los und bekommt nach der Hälfte des Weges bei einem Grillplatz ein erstes Mal Live-Sound serviert. Am Ziel dann gibts später ein grosses Freiluft-Konzert. Kannte ich gar nicht, den Anlass. Ist er etwas für mich? Eher nicht, ich mag meine Wanderungen ruhig.

Freitag, 9. Januar 2026

Ich riech' ihn schon

Die Siedlung Winkelhalden in Oberrieden ZH ("anders wohnen im Alter") ist ein Ort, an dem die Leute, viele davon fortgeschrittenen Alters, sich in allerlei gemeinschaftlichen Aktivitäten und Komitees engagieren. Auch eine eigene Kultur-Veranstaltungs-Reihe haben sie, den "Salon im Winkel". Diesen Sonntag bin ich dort zu Gast, stehe der Fernsehjournalistin und Dokfilmerin Christa Miranda Red und Antwort. Nach der Matinée gibts Brunch - ich rieche ihn schon, den Butterzopf. 

Montag, 15. September 2025

Die Affen von Davos


Der Nationale Wandertag der "Schweizer Familie" in Davos ist vorbei. War angenehm, weil es am Samstag warm und zeitweise sogar sonnig war. Nächstes Jahr wird es in eine ganz andere Ecke des Landes gehen, der Wandertag findet dann in Gstaad statt. Hier ein Foto, das ich in Davos im Restaurant Stau aufnahm bei einem Apero. Vier Affen sind auf dem Wandgemälde zu sehen, die zusammen essen und trinken. Sie könnten auch Menschen sein, sind ja bekleidet. Als ich das Gemälde anschaute, fiel mir ein, dass das Genre vermenschlichter Affen in der europäischen Kunst Tradition hat. Im 16. Jahrhundert taucht es in der flämischen Malerei auf, verbreitet sich bald und wird "Singerie" genannt. Im Wort steckt "le singe", der Affe, man könnte dieses also übersetzen als "Affigkeit".

Freitag, 12. September 2025

Morgen ist Wandertag

Tiefblick zum Davosersee: ein Foto von Anfang Juli, als ich vom Jakobshorn ins Sertig wanderte.
Heute fahre ich nach Davos, morgen findet dort der alljährliche Nationale Wandertag der "Schweizer Familie" statt. Ob grad wieder so viele Leute – 5500 waren es – kommen wie letztes Jahr, als der Austragungsort Willisau war? Wir werden sehen. Mich findet man jedenfalls auf dem Festplatz, wo meine Zeitschrift einen grossen Stand unterhält.

Samstag, 21. Juni 2025

Davos, ich freue mich

Heute früh fahre ich nach Davos, wie jedes Jahr mache ich die Voraus-Reportage zum Nationalen Wandertag der "Schweizer Familie" im September, letztes Jahr gings nach Willisau, heuer ist nun also die Alpenstadt Davos Gastgeberin. Mit meinem Fotografen treffe ich am Vormittag eine Familie, die im Ort lebt, zusammen werden wir eine der Routen des Wandertages erkunden, es geht vom Kurpark hinauf auf die Ischalp und wieder hinab, eine Rundtour von knapp drei Stunden. Wir werden freilich mehr Zeit brauchen, weil ja eben fotografiert wird, auch will ich spontan Leute ansprechen, die dann, quasi als Nebenpersonal, im Artikel vorkommen. Ein bisschen Sorgen macht mir, dass es in der zweiten Tageshälfte gewittern könnte. Trotzdem: Davos, ich freue mich. Die Repo kommt dann in unsere letzte Ausgabe im Juli.

Der Davosersee, gesehen vom Bergweg unter dem Gross Schiahorn.

Freitag, 20. Juni 2025

Schaffe ich es diesmal?

Nachts wandert man mit Vorteil in Gesellschaft.
(Foto/Copyright: Schweizer Wanderwege)
Seit 2006 findet einmal im Jahr die "Schweizer Wandernacht" statt. Vom 12. auf den 13. Juli ist es heuer soweit – das ist zwei Nächte nach Vollmond, etwas Licht wird vorhanden sein. Werde ich es schaffen, auch an einer der 100 geführten Gruppenwanderungen im ganzen Land teilzunehmen? Letztes Jahr taten das 2500 Personen, die Wandernacht ist durchaus beliebt. Hübsch auch das Rahmenprogramm, im Val d'Illiez im Wallis wird am Schluss der Unternehmung ein Kräuterfondue serviert, in einem Unterengadiner Badesee kann man um Mitternacht baden gehen, und zur Bergwanderung im Glarnerland gehört ein Livekonzert. Klingt toll.

Dienstag, 11. März 2025

Die Osterchüechlischwäche

Letztes Bild des Osterchüechlis, dann war es weg.
Bis Ostern dauert's ja noch sechs Wochen. Und doch stehen beim Grossverteiler schon die Schoggihasen im Regal. Ich gehöre zu denen, die das komisch finden. Oder gar blöd, nie würde ich jetzt schon einen Osterhasen kaufen. Allerdings bin ich nicht sehr konsequent. Vorgestern sah ich beim Beck Hausammann im Zumiker Ortsteil Waltikon Osterchüechli – ich musste einfach eines kaufen.

Sonntag, 23. Februar 2025

Leckerlitod

Der bekannteste Herisauer ist an einem Leckerli erstickt, das er geklaut hat – nein, er ist kein Ehrenmann, dieser Gidio Hosestoss. Ein Halunke ist er, aber auch eine Witzfigur. Sicher hat er es nicht verdient, wegen eines Gebäcks zu sterben. Zu Grabe getragen wird er durch den Ortskern von Herisau, mit dabei im Umzug ist die Witwe Eulalia Fadehäx. Und natürlich der Gidiopfarrer, ein Schüler, der in seiner Trauerrede das letzte Jahr Revue passieren lässt. Man wirds gemerkt haben, ich rede von der Fasnacht. In Herisau findet jeweils am Aschermittwoch, heuer am 5. März, der "Gidio Hosestoss" statt, ein beliebtes und geliebtes Ritual des Dorfes, das gemessen an der Einwohnerzahl von 16 000 Menschen eine Stadt ist. Warum die Hauptperson des Anlasses, der Gidio, der am Sonntag nach dem Umzug auf dem Ebnet-Areal verbrannt wird als eine Art Ausserrhoder Böögg – warum der Gidio so heisst, wie er heisst, ist unklar.

Szenen vom "Gidio Hosestoss" in Herisau. (Screenshot Homepage Appenzellerland Tourismus)

Samstag, 7. September 2024

Zimmer mit Panorama

In meinem Zimmer. Man müsste wieder mal auf den Napf.
Guten Morgen aus Willisau, ich habe gut geschlafen in meinem BnB mit dem hübschen, sich auf die Stadtheiligen beziehenden Namen "Peter und Paul". Das BnB liegt zehn Gehminuten entfernt vom Bahnhof in der Gewerbezone, mir gefällt das Haus, das eigentlich ein richtiges Hotel ist, wenn man davon absieht, dass man in der Regel per Self-check-in zur digitalen Zimmerkarte kommt. Die Zimmer sind gross und haben nichts Spiessiges, keine Badewannen mit Duschvorhang und so, stattdessen Geräumigkeit und Funktionalität. Noch ein Letztes: Eine Freundin fragte mich gestern, ob ich dieses Wochenende nicht jakobswandere. Doch, tun wir! Morgen wollen mein Grüppli und ich von Mézières nach Lausanne pilgern. Aber zuerst ist jetzt der "Schweizer Familie"-Wandertag angesagt.

Freitag, 6. September 2024

Auf nach Willisau

Hereinspaziert! Tor zum Städtchen Willisau.
Morgen ist wieder "Schweizer Familie"-Wandertag, er findet dieses Jahr im Städtchen Willisau im Luzerner Hinterland statt, die stilvolle historische Kulisse ist garantiert, drei unterschiedlich lange Routen stehen zur Auswahl, im Festzelt lässt es sich ruhen und geniessen, Marktstände mit regionalen Erzeugnissen gibt es auch. Und am Abend findet ein Gratiskonzert mit dem Sänger Ritschi statt. Ich reise wie etliche Kolleginnen und Kollegen schon heute an zu einem Sponsorenessen. Morgen findet man mich dann am zentralen Zelt unserer Zeitschrift, ich freue mich auf alle, die vorbeischauen.

Samstag, 3. August 2024

Bin ich ein halber Zürcher?

Sieht man die Schweizerfahne auf meinem nicht so guten Handy-Foto? Tipp: rechts der Mitte suchen.
Es gibt doch diesen Witz über den Zürcher, der zum Mittelmeer reist und sagt: "Ich habe es mir grösser vorgestellt." Bin ich, der ausgewanderte Appenzeller, auch schon ein halber Zürcher? Jedenfalls blickte ich am 1. August von Herisau aus zum Säntis und sah die wie in früheren Jahren in die Felswand gehängte Schweizerfahne, die als grösste der Welt gilt. Ich dachte: "Ich habe sie mir grösser vorgestellt." Wirklich begeistert war ich vom Essen, wieder einmal spiesen wir im Familienkreis im Restaurant Rüti, von dem man so schön hinüber zur Alpstein schaut. Mein Zander an rotem Thaicurry mit Belugalinsen war erstklassig, der Coupe Romanoff ebenfalls.

Herisau isst: Zander auf Belugalinsen.

Herisau schleckt: Romanoff mit hausgemachter Glace und Thurgauer Erdbeeren.

PS: Mein Jakobsweg-Schweiz-Grüppli hat immer noch Pilgerferien. Nächsten Samstag sind sie vorbei, dann soll es von Schwarzenburg nach Freiburg gehen. Für heute ist, was gar nichts mit dem heiligen Jakob zu tun hat, eine Wanderung im Zürioberland-nahen Kanton St. Gallen vorgesehen.

Samstag, 27. Juli 2024

Krieg machte sie reich

Blick über die Aare auf die Solothurner Altstadt mit der St. Ursen-Kathedrale (rechts).
Das Palais Besenval, links der Brücke am Fluss, ist samt seinem Garten eleganter Barock.
Die Dynastie der Besenval war im Söldnergewerbe zu einem grossen Vermögen gekommen.

Gleich noch einmal ein Hinweis auf die "Schweizer Familie", Ausgabe dieser Woche. In ihr findet sich nämlich ein zweiter Artikel von mir. Die kurze Reportage führt nach Solothurn, wo nächstens wieder "Barocktage" stattfinden. Man darf die Stadt durchaus als schönste Schweizer Barockstadt bezeichnen, sie ist üppig dotiert mit Festungsresten, Kirchen, Palästen aus der Epoche, die begann, als der Dreissigjährige Krieg 1648 geendet hatte. "Krieg" passt als Stichwort: Solothurns repräsentative Prachtbauten wurden finanziert mit dem Geld, das die Oberen der Stadt im Söldnergewerbe eingenommen hatten. Solothurn stellte nicht nur, wie andere Orte der alten Eidgenossenschaft, Söldner. Es war zusätzlich als "Ambassadorenstadt", in der der Gesandte des französischen Königs residierte, Schweizer Drehscheibe der Söldnervermittlung. Solothurns Prunk ist also nicht denkbar ohne die unzähligen kriegerischen Konflikte im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts.

Montag, 3. Juni 2024

Gooooold!

Das hübsche Signet der Veranstaltung.
 (Screenshot von der Site goldwaschen.ch)
Wäre sicher einen Ausflug wert: Vom 28. bis 30. Juni findet in Pfyn im Kanton Thurgau eine Schweizermeisterschaft im Goldwaschen statt, dies nach mehreren Jahren Unterbruch. Am Freitag können Interessierte beim "Plauschwaschen" probieren, wie man Gold aus dem Wasser holt, am Samstag geht es dann ernsthaft zur Sache mit den Qualifikationsläufen, und für den Sonntag sind die Finalläufe in den verschiedenen Kategorien angekündigt. Goldig, oder?

Sonntag, 2. Juni 2024

Der alte Mann und das Grinsgesicht

Fast ein wenig unheimlich, wie
dieser Spitzbub grinst. (Foto:
Adrian Michael / Wikicommons)
Dieses Wochenende wird das nichts mit Jakobspilgern. Am Freitagabend hielt ich einen Vortrag in Bühler, der mir sehr gut gelang, wenigstens den Reaktionen zufolge, die alle zufrieden bis überschwänglich waren. Wirklich. Ich kam danach spät ins Bett, war erst nach Mitternacht wieder zuhause in Zollikerberg, der ÖV, nebenbei, funktionierte trotz Monsunregen bestens. Den Samstag widmete ich ganz der Erholung von der Arbeitswoche und dem Auftritt am Vortag, ich faulenzte hemmungslos, der Einkauf im nahen Cööpli war die einzige nennenswerte Anstrengung. Heute Sonntag geht Wandern ebenfalls nicht, ich bin zur Konfirmation meines Göttibuben geladen, sie findet in der Kirche von Laufen ZH statt, grad neben dem Rheinfall. Anschliessend soll es ein splendides Mittagessen geben an einem anderen aussichtsreichen Ort, mehr davon bald einmal. Jetzt noch eine Anekdote. In St. Gallen legte ich, unterwegs nach Bühler, am Freitagnachmittag einen Halt in einer Confiserie ein. Ein alter Mann trat an die Theke, deutete auf eine bestimmte Ware und sagte, er hätte gern so einen Spitzbuben. Die junge Verkäuferin sagte: "Der heisst nicht so, das ist ein Smiley!" Der Mann, in der vordigitalen Epoche sozialisiert, begriff nicht ganz, was die Verkäuferin meinte, hörte vielleicht auch nicht mehr gut, bekam aber umgehend, was er verlangt hatte. Das Ding mit dem roten Grinsmund.

Freitag, 31. Mai 2024

Regen, Regen, Regen

Regen, Regen, Regen: Wetterprognose auf sma.ch für Bühler heute Freitag.

Heute habe ich einen Auftritt vor der Lesegesellschaft Bühler und will dort unter kräftigem Einsatz von Fotos begründen, warum wir Schweizerinnen und Schweizer derart am Wandern hängen. Drei Dinge freuen mich, wegen einer Sache ist mir ein wenig bange. Also, zuerst das Positive. Erstens finde ich Lesegesellschaften imposant, es sind aus historischer Sicht frühe Foren der Demokratie, man ging in die Lesegesellschaft, um abonnierte Zeitschriften zu lesen, um sich Vorträge anzuhören und an Diskussionen teilzunehmen. Um sich eine Meinung zu bilden. Und um diese kundzutun. Zweitens: Bühler ist Heimat, Appenzell Ausserrhoden. Und drittens freue ich mich auf heute Abend, weil mit dem Erscheinen der Verwandtschaft oder auch von Freundinnen und Freunden zu rechnen ist. Alles gut. Ein bisschen besorgt bin ich einzig wegen der Wetterprognose. Starke Regenfälle sind angesagt, ich hoffe, das Trassee der Appenzeller Bahn hält. Möge ich rechtzeitig in Bühler eintreffen, möge auch meine Heimreise gelingen.

Freitag, 17. Mai 2024

Langer Satz

Das Plakat vor dem "Kaufleuten" und ...

Lustig, wenn man sich selber in der Stadt begegnet, womit konkret jenes Plakat gemeint ist, das der eine meiner beiden Verleger, Markus Schneider, mir am Mittwochabend in Form eines Fotos simste, kurz bevor ich selber beim "Kaufleuten" eintraf, wo etwas später die Vernissage meines neuen Buches "Neue Schweizer Wunder" begann, eine Veranstaltung, die ich im Nachhinein als geglückt empfinde, weil doch viele Leute kamen, Freundinnen und Freunde, aber auch mir unbekannte Interessierte, und weil ich selber die, sagen wir mal, Show geniessen konnte, was sicher auch mit meiner angenehmen Gesprächspartnerin zu tun hatte, Redaktionskollegin Natascha Knecht, deren Fragen ich freudig beantwortete, bis es schliesslich doch Zeit wurde, sich von der Bühne zu verabschieden und zum zweiten Teil überzugehen, dem Signieren meiner Bücher draussen im Foyer. Uff, jetzt ist dieser lange Satz zu Ende. Und ich habe für heute geschlossen. Nein, halt, noch dies: Das Buch kann man weiterhin beim Echtzeit Verlag bestellen. Ich würde mich freuen, wenn es sich auf die Dauer gut verkauft. Der Verlag sowieso.
... ein Teil des Publikums drinnen.

Donnerstag, 2. Mai 2024

Das Böögg-Hotel


Mittlerweile ist bekannt, wann und wo der Böögg verbrannt wird, in Zürich war das am Sechseläuten bekanntlich nicht möglich, wegen Sturm. Heiden AR kommt zum Zug. Am 22. Juni. Für den Kurort im Appenzeller Vorderland ist das eine Riesenchance, viele Leute werden anreisen. Und die Medien werden berichten – Gratiswerbung. Das Hotel Heiden, ein Vierstern-Haus, hat auf seiner Facebook-Seite vorfreudig schon mal, siehe Screenshot, ein gewitztes Bild aufgeschaltet.

Freitag, 8. März 2024

Bananenhöhle und Kaufleuten

So, der Anlass ist aufgeschaltet. Zürich, "Kaufleuten", 15. Mai. Buchvernissage. Und ich bin der Autor. Seit einem Jahr arbeite ich an "Neue Schweizer Wunder", zwei Dinge motivierten mich: Zum einen wurde das Vorgängerbuch "Schweizer Wunder", 2016 erschienen, ein Bestseller, was natürlich beflügelt, etwas nachzuschieben. Zum anderen sah ich in den letzten Jahren beim Wandern und auch auf journalistischen Exkursionen so viele wunderbare und wunderliche Dinge, dass ich irgendwann fand, es täte weh, von ihnen dauerhaft zu schweigen. Daher also das neue Buch, das punkto Format wie das frühere ein Büchlein sein und gut 100 Ausflugstipps zu staunenswerten Dingen überall im Land liefern wird. Zum Beispiel geht es um die Bananenhöhle in der Nähe von Brugg. Die hat zwei Öffnungen und krümmt sich unterirdisch wie eine Banane, durchs eine Loch steigt man ein, durchs andere aus. Mehr von meinen Wundern werde ich im "Kaufleuten" erzählen und freue mich über alle, die die Veranstaltung besuchen. Moderieren und mit mir ein Gespräch führen wird meine "Schweizer Familie"-Kollegin Natascha Knecht, bekannte Alpinistin und selber Buchautorin – das wird sicher ein guter Abend.

Die Bananenhöhle bei Brugg.

Montag, 4. September 2023

Nächstes Jahr in Willisau

Willisau auf einem Kupferstich des 17. Jahrhunderts von Matthäus Merian.
(Foto: Patrick Kurmann / Wikicommons)

Der Nationale Wandertag der "Schweizer Familie" am Samstag in Engelberg ist vorüber. 4000 Leute nahmen teil, das Wetter war derart strahlend schön, dass es schlicht unmöglich war, schlechte Laune zu haben. Ich stand die meiste Zeit am Stand der Zeitschrift, redete ein wenig mit Lesern und Leserinnen; eine ältere Frau hatte gleich mehrere Routenfragen und wollte zum Beispiel wissen, obs am Tremorgiosee oben schön sei. Und wo genau man unten in der Leventina das Bähnli finde, das hinauf fährt. Immer schön, wenn man helfen kann. Super fand ich, dass das alte OK von Trub, das letztes Jahr Gastgeber gewesen war, mit einem Car anreiste, da hat sich eine kleine Freundschaft entwickelt. Während das Gratiskonzert der Walliser Sängerin Sina noch lief, fuhr ich am frühen Abend zufrieden heimwärts. Der Wandertag 2024, übrigens, findet in Willisau statt. Die von Trub haben schon angekündigt, dass sie auch wieder kommen. Zu Fuss, über den Napf.