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| Kollege Anex an der Arbeit, Regina Martin posiert im Atelier ihres Wohnhauses. |
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Mittwoch, 29. Juli 2026
Ein Wiedersehen
Dienstag, 10. Februar 2026
Migroswandern
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| Einer der Veranstaltungsorte: der Schwarzsee. |
Freitag, 9. Januar 2026
Ich riech' ihn schon
Montag, 15. September 2025
Die Affen von Davos
Der Nationale Wandertag der "Schweizer Familie" in Davos ist vorbei. War angenehm, weil es am Samstag warm und zeitweise sogar sonnig war. Nächstes Jahr wird es in eine ganz andere Ecke des Landes gehen, der Wandertag findet dann in Gstaad statt. Hier ein Foto, das ich in Davos im Restaurant Stau aufnahm bei einem Apero. Vier Affen sind auf dem Wandgemälde zu sehen, die zusammen essen und trinken. Sie könnten auch Menschen sein, sind ja bekleidet. Als ich das Gemälde anschaute, fiel mir ein, dass das Genre vermenschlichter Affen in der europäischen Kunst Tradition hat. Im 16. Jahrhundert taucht es in der flämischen Malerei auf, verbreitet sich bald und wird "Singerie" genannt. Im Wort steckt "le singe", der Affe, man könnte dieses also übersetzen als "Affigkeit".
Freitag, 12. September 2025
Morgen ist Wandertag
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| Tiefblick zum Davosersee: ein Foto von Anfang Juli, als ich vom Jakobshorn ins Sertig wanderte. |
Samstag, 21. Juni 2025
Davos, ich freue mich
Heute früh fahre ich nach Davos, wie jedes Jahr mache ich die Voraus-Reportage zum Nationalen Wandertag der "Schweizer Familie" im September, letztes Jahr gings nach Willisau, heuer ist nun also die Alpenstadt Davos Gastgeberin. Mit meinem Fotografen treffe ich am Vormittag eine Familie, die im Ort lebt, zusammen werden wir eine der Routen des Wandertages erkunden, es geht vom Kurpark hinauf auf die Ischalp und wieder hinab, eine Rundtour von knapp drei Stunden. Wir werden freilich mehr Zeit brauchen, weil ja eben fotografiert wird, auch will ich spontan Leute ansprechen, die dann, quasi als Nebenpersonal, im Artikel vorkommen. Ein bisschen Sorgen macht mir, dass es in der zweiten Tageshälfte gewittern könnte. Trotzdem: Davos, ich freue mich. Die Repo kommt dann in unsere letzte Ausgabe im Juli.
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| Der Davosersee, gesehen vom Bergweg unter dem Gross Schiahorn. |
Freitag, 20. Juni 2025
Schaffe ich es diesmal?
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| Nachts wandert man mit Vorteil in Gesellschaft. (Foto/Copyright: Schweizer Wanderwege) |
Dienstag, 11. März 2025
Die Osterchüechlischwäche
| Letztes Bild des Osterchüechlis, dann war es weg. |
Sonntag, 23. Februar 2025
Leckerlitod
Der bekannteste Herisauer ist an einem Leckerli erstickt, das er geklaut hat – nein, er ist kein Ehrenmann, dieser Gidio Hosestoss. Ein Halunke ist er, aber auch eine Witzfigur. Sicher hat er es nicht verdient, wegen eines Gebäcks zu sterben. Zu Grabe getragen wird er durch den Ortskern von Herisau, mit dabei im Umzug ist die Witwe Eulalia Fadehäx. Und natürlich der Gidiopfarrer, ein Schüler, der in seiner Trauerrede das letzte Jahr Revue passieren lässt. Man wirds gemerkt haben, ich rede von der Fasnacht. In Herisau findet jeweils am Aschermittwoch, heuer am 5. März, der "Gidio Hosestoss" statt, ein beliebtes und geliebtes Ritual des Dorfes, das gemessen an der Einwohnerzahl von 16 000 Menschen eine Stadt ist. Warum die Hauptperson des Anlasses, der Gidio, der am Sonntag nach dem Umzug auf dem Ebnet-Areal verbrannt wird als eine Art Ausserrhoder Böögg – warum der Gidio so heisst, wie er heisst, ist unklar.
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| Szenen vom "Gidio Hosestoss" in Herisau. (Screenshot Homepage Appenzellerland Tourismus) |
Samstag, 7. September 2024
Zimmer mit Panorama
| In meinem Zimmer. Man müsste wieder mal auf den Napf. |
Freitag, 6. September 2024
Auf nach Willisau
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| Hereinspaziert! Tor zum Städtchen Willisau. |
Samstag, 3. August 2024
Bin ich ein halber Zürcher?
| Sieht man die Schweizerfahne auf meinem nicht so guten Handy-Foto? Tipp: rechts der Mitte suchen. |
| Herisau isst: Zander auf Belugalinsen. |
| Herisau schleckt: Romanoff mit hausgemachter Glace und Thurgauer Erdbeeren. |
PS: Mein Jakobsweg-Schweiz-Grüppli hat immer noch Pilgerferien. Nächsten Samstag sind sie vorbei, dann soll es von Schwarzenburg nach Freiburg gehen. Für heute ist, was gar nichts mit dem heiligen Jakob zu tun hat, eine Wanderung im Zürioberland-nahen Kanton St. Gallen vorgesehen.
Samstag, 27. Juli 2024
Krieg machte sie reich
Gleich noch einmal ein Hinweis auf die "Schweizer Familie", Ausgabe dieser Woche. In ihr findet sich nämlich ein zweiter Artikel von mir. Die kurze Reportage führt nach Solothurn, wo nächstens wieder "Barocktage" stattfinden. Man darf die Stadt durchaus als schönste Schweizer Barockstadt bezeichnen, sie ist üppig dotiert mit Festungsresten, Kirchen, Palästen aus der Epoche, die begann, als der Dreissigjährige Krieg 1648 geendet hatte. "Krieg" passt als Stichwort: Solothurns repräsentative Prachtbauten wurden finanziert mit dem Geld, das die Oberen der Stadt im Söldnergewerbe eingenommen hatten. Solothurn stellte nicht nur, wie andere Orte der alten Eidgenossenschaft, Söldner. Es war zusätzlich als "Ambassadorenstadt", in der der Gesandte des französischen Königs residierte, Schweizer Drehscheibe der Söldnervermittlung. Solothurns Prunk ist also nicht denkbar ohne die unzähligen kriegerischen Konflikte im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts.
Montag, 3. Juni 2024
Gooooold!
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| Das hübsche Signet der Veranstaltung. (Screenshot von der Site goldwaschen.ch) |
Sonntag, 2. Juni 2024
Der alte Mann und das Grinsgesicht
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| Fast ein wenig unheimlich, wie dieser Spitzbub grinst. (Foto: Adrian Michael / Wikicommons) |
Freitag, 31. Mai 2024
Regen, Regen, Regen
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| Regen, Regen, Regen: Wetterprognose auf sma.ch für Bühler heute Freitag. |
Heute habe ich einen Auftritt vor der Lesegesellschaft Bühler und will dort unter kräftigem Einsatz von Fotos begründen, warum wir Schweizerinnen und Schweizer derart am Wandern hängen. Drei Dinge freuen mich, wegen einer Sache ist mir ein wenig bange. Also, zuerst das Positive. Erstens finde ich Lesegesellschaften imposant, es sind aus historischer Sicht frühe Foren der Demokratie, man ging in die Lesegesellschaft, um abonnierte Zeitschriften zu lesen, um sich Vorträge anzuhören und an Diskussionen teilzunehmen. Um sich eine Meinung zu bilden. Und um diese kundzutun. Zweitens: Bühler ist Heimat, Appenzell Ausserrhoden. Und drittens freue ich mich auf heute Abend, weil mit dem Erscheinen der Verwandtschaft oder auch von Freundinnen und Freunden zu rechnen ist. Alles gut. Ein bisschen besorgt bin ich einzig wegen der Wetterprognose. Starke Regenfälle sind angesagt, ich hoffe, das Trassee der Appenzeller Bahn hält. Möge ich rechtzeitig in Bühler eintreffen, möge auch meine Heimreise gelingen.
Freitag, 17. Mai 2024
Langer Satz
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| Das Plakat vor dem "Kaufleuten" und ... |
Lustig, wenn man sich selber in der Stadt begegnet, womit konkret jenes Plakat gemeint ist, das der eine meiner beiden Verleger, Markus Schneider, mir am Mittwochabend in Form eines Fotos simste, kurz bevor ich selber beim "Kaufleuten" eintraf, wo etwas später die Vernissage meines neuen Buches "Neue Schweizer Wunder" begann, eine Veranstaltung, die ich im Nachhinein als geglückt empfinde, weil doch viele Leute kamen, Freundinnen und Freunde, aber auch mir unbekannte Interessierte, und weil ich selber die, sagen wir mal, Show geniessen konnte, was sicher auch mit meiner angenehmen Gesprächspartnerin zu tun hatte, Redaktionskollegin Natascha Knecht, deren Fragen ich freudig beantwortete, bis es schliesslich doch Zeit wurde, sich von der Bühne zu verabschieden und zum zweiten Teil überzugehen, dem Signieren meiner Bücher draussen im Foyer. Uff, jetzt ist dieser lange Satz zu Ende. Und ich habe für heute geschlossen. Nein, halt, noch dies: Das Buch kann man weiterhin beim Echtzeit Verlag bestellen. Ich würde mich freuen, wenn es sich auf die Dauer gut verkauft. Der Verlag sowieso.
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| ... ein Teil des Publikums drinnen. |
Donnerstag, 2. Mai 2024
Das Böögg-Hotel
Mittlerweile ist bekannt, wann und wo der Böögg verbrannt wird, in Zürich war das am Sechseläuten bekanntlich nicht möglich, wegen Sturm. Heiden AR kommt zum Zug. Am 22. Juni. Für den Kurort im Appenzeller Vorderland ist das eine Riesenchance, viele Leute werden anreisen. Und die Medien werden berichten – Gratiswerbung. Das Hotel Heiden, ein Vierstern-Haus, hat auf seiner Facebook-Seite vorfreudig schon mal, siehe Screenshot, ein gewitztes Bild aufgeschaltet.
Freitag, 8. März 2024
Bananenhöhle und Kaufleuten
So, der Anlass ist aufgeschaltet. Zürich, "Kaufleuten", 15. Mai. Buchvernissage. Und ich bin der Autor. Seit einem Jahr arbeite ich an "Neue Schweizer Wunder", zwei Dinge motivierten mich: Zum einen wurde das Vorgängerbuch "Schweizer Wunder", 2016 erschienen, ein Bestseller, was natürlich beflügelt, etwas nachzuschieben. Zum anderen sah ich in den letzten Jahren beim Wandern und auch auf journalistischen Exkursionen so viele wunderbare und wunderliche Dinge, dass ich irgendwann fand, es täte weh, von ihnen dauerhaft zu schweigen. Daher also das neue Buch, das punkto Format wie das frühere ein Büchlein sein und gut 100 Ausflugstipps zu staunenswerten Dingen überall im Land liefern wird. Zum Beispiel geht es um die Bananenhöhle in der Nähe von Brugg. Die hat zwei Öffnungen und krümmt sich unterirdisch wie eine Banane, durchs eine Loch steigt man ein, durchs andere aus. Mehr von meinen Wundern werde ich im "Kaufleuten" erzählen und freue mich über alle, die die Veranstaltung besuchen. Moderieren und mit mir ein Gespräch führen wird meine "Schweizer Familie"-Kollegin Natascha Knecht, bekannte Alpinistin und selber Buchautorin – das wird sicher ein guter Abend.
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| Die Bananenhöhle bei Brugg. |
Montag, 4. September 2023
Nächstes Jahr in Willisau
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| Willisau auf einem Kupferstich des 17. Jahrhunderts von Matthäus Merian. (Foto: Patrick Kurmann / Wikicommons) |
Der Nationale Wandertag der "Schweizer Familie" am Samstag in Engelberg ist vorüber. 4000 Leute nahmen teil, das Wetter war derart strahlend schön, dass es schlicht unmöglich war, schlechte Laune zu haben. Ich stand die meiste Zeit am Stand der Zeitschrift, redete ein wenig mit Lesern und Leserinnen; eine ältere Frau hatte gleich mehrere Routenfragen und wollte zum Beispiel wissen, obs am Tremorgiosee oben schön sei. Und wo genau man unten in der Leventina das Bähnli finde, das hinauf fährt. Immer schön, wenn man helfen kann. Super fand ich, dass das alte OK von Trub, das letztes Jahr Gastgeber gewesen war, mit einem Car anreiste, da hat sich eine kleine Freundschaft entwickelt. Während das Gratiskonzert der Walliser Sängerin Sina noch lief, fuhr ich am frühen Abend zufrieden heimwärts. Der Wandertag 2024, übrigens, findet in Willisau statt. Die von Trub haben schon angekündigt, dass sie auch wieder kommen. Zu Fuss, über den Napf.
















