Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Posts mit dem Label Witz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Witz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 24. Mai 2023

Gewitztes Buch

Auf dem Appenzeller "Witzweg".
(Foto: Appenzellerland Tourismus AR / Wikicommons)

Peter Eggenberger, Jahrgang 1939, ist Schriftsteller und war massgeblich an der Lancierung des "Witzweges" im Appenzeller Vorderland beteiligt, den es seit mittlerweile 30 Jahren gibt. "Der Appenzeller Witz", Eggenbergers neustes Buch, ergründet, woher die Schalkhaftigkeit kommt, die den Appenzellerinnen und Appenzellern zugeschrieben wird. Es nennt mindestens zwei Ursprünge. Zum einen den Freiheitskampf gegen die St. Galler Fürstäbte, der nicht nur aus Waffengängen bestand, sondern auch aus Sticheleien, verbaler Unbotmässigkeit, Wortgefechten. Zum anderen kam Mitte des 18. Jahrhunderts der Fremdenverkehr auf. Die Leute des Appenzellerlandes galten als eigenwilliges und geistreiches Hirtenvolk, lebten diesem Ruf gerne nach und genossen es, Gäste, vor allem die aus Deutschland, zu necken. Wenn sie nicht gerade die heimischen Pfarrer plagten. Hier ein Witz, den Peter Eggenberger zum Besten gibt:

Der Pfarrer fragt im Religionsunterricht, wie viele Sakramente die katholische Kirche habe. "Sieben", ruft ein Bub. Der Pfarrer fragt nach, welches der sieben denn das erste sei. Der Bub antwortet, das sei der Ehestand. "Nein, die Taufe natürlich", korrigiert der Pfarrer. Und der Bub: "Joo, chascht denn taufe, wennt ke Goofe häscht."

Samstag, 26. März 2016

Der Moslem aus Moslerb

Wo ist die Kuh? Muhens Wappen.
Über der samstäglichen Wanderroute komme ich ins Kalauern: "Der Müheler hatte mit Muhen Mühe." In Muhen starten wir unsere Wanderung, die Einwohner des Dorfes im unteren Suhrental nennen sich, eben, Müheler. Enttäuschend finde ich, dass die keine Kuh im Wappen haben, sondern eine Brücke. So ist das aber nun einmal. Am Ende unserer Unternehmung werden wir übrigens wieder im Suhrental landen. Dazwischen laufen wir im Ruedertal, das nach seinem Fluss, der Ruederche, benannt ist. Interessant, oder? Und gleich noch etwas Sprachliches: Auch in Moosleerau kommen wir durch. Seine Bewohner sprechen den Ortsnamen so aus: "Moslerb". Wieder ein Kalauer: "Max Moser aus Moslerb war Moslem."

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Auf ein gutes Fest

Wie nennt man es, wenn der Weihnachtsmann im Kamin steckenbleibt? Klaustrophobie! Haha. Mit diesem kleinen Witz wünsche ich allen eine schöne Weihnacht. Ich selber reise mal kurz ins heimatliche Ausserrhoden, die Geschenke führe ich in einem Rollköfferli mit. Auf ein gutes Fest!

Dienstag, 15. November 2011

Vier Sennen und ein Toni


Auf unserer Innerrhoden-Wanderung assen wir am Wochenende im "Lehmen", einer stolz im Schatten des Weissbach-Tales sich behauptenden Wirtschaft. Leider vermiesten uns vier singende Sennen den Schüblig. Die Herren, gebucht für das Familienfestli am Nebentisch, waren schlecht bei Stimme. Ihre hohen Töne stachen uns ins Ohr. Ein zotiger Text handelte von einer notgeilen Fischerin. Es war Musikantenstadtl-Hansi-Hinterseer-Nichtkultur. Immerhin brachte der eine Senn einen guten Toni-Brunner-Witz:
Der Toni Brunner fährt nachts an einem Polizisten vorbei. Er lässt das Autofenster runter und ruft: "Sie, ich bin der Toni Brunner, ich bin SVP-Präsident, war an einer Versammlung, habe aber fast nichts getrunken und bin auf dem Heimweg!" Der Polizist winkt Brunner weiter. Kurz darauf fährt dieser wieder an einem Polizisten vorbei. Brunner ruft wieder: "Sie, ich bin der Toni Brunner, ich bin SVP-Präsident, war an einer Versammlung, habe aber fast nichts getrunken und bin jetzt auf dem Heimweg!" Auch dieser Polizist winkt Brunner weiter. Dann passiert das Ganze ein drittes Mal; erneut bringt Brunner sein Sprüchli "Sie, ich bin der Toni Brunner, ich bin SVP-Präsident..." Der Polizist antwortet: "Isch scho recht, du Aff. Aber jetzt fahr endlich oss dem Kreisel use!"