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Donnerstag, 27. August 2026
Mutter und Kind
Irgendwie herzig, finde ich. Oder bin ich einfach total verkitscht? Ich musste an ein Tiermami und ihr Tierbaby denken, als ich kürzlich im Bahnhof Luzern darauf wartete, dass mein Zug Richtung Sarnen abfuhr. Gleich gegenüber sah ich einen anderen Zug. Und vor ihm auf dem Perron das Zügli mit Auslagen der Zentralbahn.
Montag, 17. August 2026
Die Pinguinvision
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| 60 Meter Spannweite: die Kuppel der Basler Markthalle. (Foto: Alexandre Prevot / Wikicommons) |
Freitag, 31. Juli 2026
Durst
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| Auf halbem Weg von Grandval BE auf den Mont Raimeux: Schutzhütte und Schatten. |
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| Letzte Meter zum Gipfel (versteckt in den Bäumen). Die Weide würde gern wieder mal trinken. |
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| Tiefblick während des Abstiegs ins Tal, aus dem wir kamen. |
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| Widmer. Die Erschöpfung ist gespielt. Und das Bier war himmlisch. |
Was mir von der vierstündigen Unternehmung (750 Hm aufwärts, 725 Hm abwärts) auch bleiben wird: die Hitze. Wir hatten damit gerechnet, auf dem Raimeux in der Bergerie du Signal einkehren zu können. Aber sie war zu; dass das Restaurant du Raimeux de Crémines an diesem Tag geschlossen sein würde, hatten wir schon im Voraus gewusst. Die Folge der Beizenlosigkeit: Unsere Wasservorräte wurde knapp, in der letzten Stunde litten wir Durst. Ging aber schon. Leid taten mir die Kühe, die im staubigen, total ausgetrockneten Weidegelände des Raimeux unter den wenigen Bäumen dicht an dicht standen, bewegungslos, von den Fliegen geplagt. Arme Tiere. Wie gut es wir Menschen doch hatten: Unten in Crémines gabs kaltes Panaché-Bier. Selten habe ich so gierig getrunken.
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| In Crémines BE: Zmittag gut, alles gut. |
Montag, 27. Juli 2026
Zoll einst, Zoll heute
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| Markantes gelbes Haus in Cantine di Gandria: Im einstigen Grenzwachtposten ist das Schweizerische Zollmuseum einquartiert. |
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| Im Vorgarten des Museums ausgestellt: Schlagbaum mit Unterstand. |
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| "Meine Schwester hiess Elvezia. Sie trug den Namen des Landes, das uns aufgenommen hat." |
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| Büroarbeiten. |
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| Artenschutz: Elefantenstosszähne und andere sichergestellte Dinge. |
Dienstag, 21. Juli 2026
Meine Solothurner Forelle
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| Forelle grilliert. Mundete. |
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| Blick über den Fischteich nach Süden. Links gleich neben der Schweizerfahne ist winzig der Turm der Pfarrkirche von Kienberg auszumachen. |
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| Der "Forellenhof" ist ein perfekter Ort für den Wanderzmittag. |
Freitag, 17. Juli 2026
Drei Seen und der Sächsmoor
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| Auf der Seebenalp, im Wasser des Grosssees spiegelt sich der Sächsmoor. Das Wasser ist rot wegen des roten Verrucanogesteins. |
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| Der Schwarzsee war auch schon grösser. |
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| Heusee mit Ente. |
- Das Berghotel auf 1620 Metern über Meer. Der gemütliche alte Kubus, grünes Dach, grüne Fensterläden, wurde 1906 gebaut als Erholungsort für Leute mit Atemproblemen und Lungenkrankheiten. Belle Epoque im Sarganserland.
- Der Sächsmoor. Was für ein Zacken! Man hat ihn auf der Seebenalp direkt vor Augen und findet, dass man ihn getrost den kleinen Bruder des Matterhorns nennen darf.
- Die drei Seen. Den kleinsten, den Schwarzsee, fanden wir geschrumpft vor. Eine Folge der Hitzewelle, nehme ich an. Im grössten, dem Grosssee, gibt es Hechte, erzählte uns ein Angler. Charmant der Heusee. Auf dem Weg zu ihm und um ihn mussten wir gut aufpassen beim Gehen. Hunderte winziger brauner Frösche, kaum grösser als ein menschlicher Daumennagel, waren unterwegs. Was die wohl antrieb?

Noch einmal der Grosssee mit dem Berghotel Seebenalp (rechts hinten).
Im Hintergrund zur Rechten ein Teil der Churfirsten.
Mittwoch, 1. Juli 2026
Der virtuelle Zaun
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| Tragen sie bald GPS-Halsbänder? Kühe in Urnäsch. |
Sonntag, 28. Juni 2026
Die Bröckelschlucht
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| In der Zügenschlucht, Brombenzviadukt voraus. |
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| Atemberaubend, oder? Blick in die Zügenschlucht. |
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| Der Bahnhof Wiesen steht weit abseits des gleichnamigen Dorfes. |
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| Aus dem Beizli beim Bahnhof Wiesen fotografiert: historische Waggons der Rhätischen Bahn, die in den warmen Monaten des Jahres zwischen Davos Platz und Filisur verkehren. |
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| Mehr sahen wir vom Wiesener Viadukt, Höhe 88,9 Meter, nicht. |
Samstag, 20. Juni 2026
Entschleunigung
Repo-Tage sind anstrengende Tage, man koordiniert laufend Termine, trifft Leute, stellt Fragen, macht Notizen, schaut hysterisch auf die die Wetterprognose, vernachlässigt das Trinken und hat keine Zeit zum Essen. So war das auch gestern und vorgestern in Gstaad. Wir besuchten eine Künstlerin und einen Kitzbühel-Sieger, begleiteten in der Vormittagswärme und Mittagshitze eine Familie und ihre Kindern beim Wandern, fuhren mit dem Auto an entlegene Punkte und liessen die Drohne steigen, fragten wildfremde Biker und Bikerinnen, ob wir sie fotografieren und mit Namen erwähnen dürften, stiegen zudem in ein unterirdisches Käselager ein. Und und und. Schliesslich endete der rasant getaktete Aufenthalt in einem gemütlichen Entschleunigungsritual: Mit der Kutsche fuhren wir vom Weiler Bissen talwärts nach Gstaad.
Dienstag, 2. Juni 2026
Hohe Alp, tiefe Alp
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| Beliebtes Ausflugsziel an der Zürcher Goldküste: die "Blüemlisalp". |
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| Mein später Zmittag. |
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| Man ist hier wirklich auf einer Alp. |
Montag, 1. Juni 2026
Tierfriedhof zu verkaufen
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| Der Eingang zum Tierfriedhof von Läufelfingen. |
Mittwoch, 29. April 2026
Luzerner Idyll
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| Abstieg von der Würzenegg ins Eigental. |
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| Die Pilatuskette ist, vom Eigental gesehen, verwechselbar – der Pilatus (l.) wirkt nicht so markant wie aus anderen Winkeln. |
Dienstag, 21. April 2026
Kräuterfisch?
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| Mein schöner Teller in Tufertschwil. |
Sonntag, 12. April 2026
Ganso und die Gans
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| Am Mittwoch waren wir in Gansingen, wo ich auf dem Dorfplatz dieses Kunstwerk mit Gans fotografierte. |
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| Das Wappen von Gansingen AG. (Staatskanzlei Aargau / Wikicommons) |
Dienstag, 17. März 2026
Wanderung mit Kiebitz
Am Samstag wanderten wir bei kaltem und nassem Wetter durch das Zürcher Weinland. Dreieinhalb Stunden brauchten wir – reine Gehzeit – für die Strecke von Ossingen via Oerlingen und Marthalen nach Rheinau. Hier fünf Fotos von unterwegs.
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| Ein Feuchtgebiet kurz vor Oerlingen. Die Ornithologin liess auch uns durch ihr teures Fernrohr spähen. Wir sahen Kiebitze, die im Ried ihre Nester hüteten. |
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| In Rheinau gabs einen späten Zmittag. Im "Augarten" wirten zwei Schwestern. Appenzellerinnen. Und so kamen wir zu Appenzeller Chäsfladen. (Foto: Ronja) |
Dienstag, 3. März 2026
Das neue Inseli
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| Sie gibt es bereits:1958 wurde bei Zürich-Wollishofen für die "Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit" SAFFA die Saffa-Insel aufgeschüttet. (Foto: Roland zh / Wikicommons) |
Dienstag, 24. Februar 2026
Schwarzer Samstag
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| Dreimal Achenberg: Dahomey-Zwergrinder (Foto: Ronja) im Stall, Madonna in der Loretokapelle, Hausbier in der Achenberg-Wirtschaft. |
- die Madonna in der Loretokapelle, einem beliebten Pilgerort. 1660 bis 1662 wurde die Kapelle gebaut. Die ursprüngliche Schwarze Madonna musste dann vor 61 Jahren bei der Kapellenrenovation weichen. Ihre Nachfolgerin wurde 2005 platziert und stammt von einem Zürcher Bildhauer.
- das Vieh auf dem Bauernhof. Es handelt sich um Dahomey-Zwergrinder. Die Rasse kam Anfang des 20. Jahrhunderts von Belgisch Kongo nach Europa, als der Zoo von Antwerpen in Belgien Raubtiere einführte und mit ihnen gleich deren Futter (ja, ich weiss, brutal). Ihren Ursprung hat dieses Zwergrind im afrikanischen Dahomey, heute Benin.
- das Hausbier im Restaurant Achenberg. Die "Birra Madonna Negra", Bier Schwarze Madonna, wurde zur Feier der neuen Madonnenstatue 2005 lanciert. Obwohl es elf Uhr war, also früh für Alkohol, bestellte ich ein Herrgöttli – journalistische Pflicht, da opfert man sich halt. Es ähnelt dem irischen Guinness, ist aber luftiger, ist leicht säuerlich und prickelt irgendwie im Mund. Man entschuldige die mangelhafte Beschreibung, ich bin kein Bier-Sommelier.
Donnerstag, 19. Februar 2026
Alle sind satt geworden
Ein stimmungsvoller Anfang, oder? In der "Schweizer Familie" gibt es diese Woche eine dichte Reportage zu lesen, natürlich ist sie auch opulent bebildert. Meine Redaktionskollegin Angela Lembo hat im Freiburgischen die Wanderhirtin Sarah Müri getroffen. Die ist den Winter über permanent unterwegs gewesen mit den ihr anvertrauten Schafen, mit Hirtenromantik hat das gar nichts zu tun, es war harte Arbeit – eine Arbeit aber auch, die Sarah Müri schätzt, weil sie zu ihr passt, weil sie in Ruhe verrrichtbar ist und ihr Frieden bringt. Am Ende der Reportage wird es Abend, und Sarah Müri zieht Bilanz: "Alle sind satt geworden, heute war ein guter Tag." Wer mehr wissen will, kaufe das Heft, es lohnt sich allein wegen dieses schönen Textes.
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