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Dienstag, 17. März 2026

Wanderung mit Kiebitz

Am Samstag wanderten wir bei kaltem und nassem Wetter durch das Zürcher Weinland. Dreieinhalb Stunden brauchten wir – reine Gehzeit – für die Strecke von Ossingen via Oerlingen und Marthalen nach Rheinau. Hier fünf Fotos von unterwegs.

Schwer lesbar, der Gedenkstein in zwei Sprachen beim Husemersee. Er erinnert
an den Serben Marko Orlovic, der mit anderen Internierten des Zweiten Weltkriegs
hier Torf stach. Am 26. August 1943 wollte er sich im See abkühlen und ertrank dabei.

Ein Feuchtgebiet kurz vor Oerlingen. Die Ornithologin
liess auch uns durch ihr teures Fernrohr spähen. Wir
sahen Kiebitze, die im Ried ihre Nester hüteten.
Das Bistro Oerlingen war eigentlich noch zu. Die Wirtin sah uns durch die Scheibe,
öffnete, so kamen wir zu einem Tee. Sie erwarte nächstens 30 Leute zu einem
Jassturnier, erzählte sie uns. Und: In wenigen Wochen schliesse sie das Bistro.
In Marthalen lebte im 17. Jahrhundert der steinreiche Pankraz Toggenburger
in einem schmucken Haus, dem "Schneggen-Geheuss". So nebenbei
liess er damals auf dem Guggenbüel dieses barocke Rebhäuschen bauen.

In Rheinau gabs einen späten Zmittag. Im "Augarten" wirten zwei Schwestern.
Appenzellerinnen. Und so kamen wir zu Appenzeller Chäsfladen. (Foto: Ronja)

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