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Dienstag, 24. März 2026

Mein Brückenvormittag

Von oben nach unten: die Thurbrücke, die ARA-Hängebrücke, die
Altener-Brücke, die alle Andelfingen und Kleinandelfingen verbinden.
Am Sonntag hatte ich nur einen halben Tag Zeit. Am Vormittag, derweil die Sonne sich noch durchsetzen musste. Ich fuhr ins Zürcher Weinland. Von Andelfingen ging ich hinab zur Thur, folgte ihr lange flussabwärts, bog schliesslich ab, überquerte den Höhenzug Egg und kam am Ende nach Volken. Zweieinviertel Stunden nur hatte die Wanderung gedauert, sie hatte mich bestens unterhalten. Hier drei Dinge:

  • Ich sah gleich drei Brücken, von denen ich aber keine nahm, da ich stets auf der Südseite der Thur blieb. Erstens: die gute alte Thurbrücke von Andelfingen, ein schmuckes Holzmodell aus dem Jahr 1815, das wie die beiden noch zu erwähnenden Brücken von der Gemeinde Andelfingen hinüber in die Gemeinde Kleinandelfingen führt. Zweitens: die Hängebrücke etwas ausserhalb, die unter sich zwei Leitungen trägt. Durch sie fliesst das Abwasser der Leute von Kleinandelfingen über die Thur in die ARA Andelfingen. Und drittens: die Altener-Brücke, die weit ausserhalb zum Kleinandelfinger Ortsteil Alten führt.
  • Der Thur hat man im 19. Jahrhundert übel mitgespielt und sie in dieser Gegend total begradigt. Die renaturierten Thurauen der Gegenwart wirken dem entgegen, schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie sind das grösste Auengebiet im Schweizer Mittelland.
  • Am Ende in Volken wäre ich gern in der "Post" eingekehrt, aber sie hatte zu. Ich studierte die Speisekarte im Internet und sah, dass es in diesem Restaurant in der Spargelzeit Spargel gibt. Man muss also nicht immer in den bekannten Nachbarort Flaach reisen, um örtlichen Spargel zu essen. Mal schauen, wo ich ihn mir in ein paar Wochen zuführen werde.

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