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Montag, 16. März 2026

Schnörrli, Schwarte, Schwänzli

Bei Weissbad AI zweigt ein so langes wie enges Tal ab, gesäumt auf der einen Seite von Bergen wie dem Schäfler und auf der anderen von der Hügelkette Richtung Kronberg. Weit hinten in der Triebern, wie das Tal heisst, weil es hier im Mittelalter genau drei Bauernhöfe gab, steht das Gasthaus Lehmen. Ein beliebter Ort, in dem seit vielen Jahren das Ehepaar Müller wirtet und ich – mit der Familie – seit vielen Jahren einkehre. Gestern war im "Lehmen", von dem ich hier auch schon erzählte, Metzgete, was da auf den Tisch kam, weitete so manchen Bauch. Voll war die Gaststube, voll die Nebenstube, man ass, man trank nach Kräften, Vegetarier hätten den Anblick nicht ausgehalten. Und das Beste daran: Draussen war es so richtig kalt, was natürlich zu einer Metzgete passt. Ich denke, der Winter wird heute schon wieder entschwinden. Gestern war er noch einmal voll da und verlieh meinem Kalorienausflug eine fast unwirkliche Note.
Schlachtteller. Was man nicht sieht: Die Wirtin schaute
regelmässig an den Tischen vorbei und offerierte 
weitere Fleischteile wie Schnörrli, Schwarte, Schwänzli.

PS: Mehr von der Wanderung durch das Zürcher Weinland morgen.

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