Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Posts für Suchanfrage Goggeien werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Goggeien werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. Mai 2025

Neckische Zähne

Zuerst zwei, dann drei, dann vier:
alles eine Frage des Standpunktes. (Fotos oben und Mitte: Ronja)
Darf ich vorstellen: die Goggeien. So heissen vier Felszähne, die zwischen Stein SG und Amden SG isoliert in der Gegend stehen. Anders gesagt: Die Goggeien – Südschär, Nordschär, Mittler Goggeien und Vorder Goggeien – sind ein Wahrzeichen, das von weitem auffällt. Als wir am Samstag von Stein auf dem Schweizer Alpenpanorama-Weg nach Amden wanderten, hatten wir die Goggeien eigentlich permanent vor Augen. Wobei, halt! So einfach ist das nicht. Wir sahen im Aufstieg zuerst nur zwei Zähne. Sahen danach länger, auch vom Pass Vorder Höhi aus, drei Zähne. Bis sich endlich in der Gegend der Hinder Höhi Zahn Nummer vier auch zu zeigen geruhte. Neckisch, diese bröseligen Spitzen. Ihr Name kommt vom Verb guggen gleich gucken. Goggeien bezeichnet einen Ort, von dem aus man weit in die Runde blickt. Im Fall der Toggenburger Goggeien müsste man allerdings zuerst eine ziemliche Kraxelei auf sich nehmen.

Sonntag, 8. Juni 2025

Ganz schön grün

Goggeien: das Wappen von Stein SG.
(Wikicommons)
Vor einem Monat erzählte ich unter dem Titel "Neckische Zähne" von den Goggeien, vier Bergspitzen zwischen Stein SG und Amden SG. Mittlerweile habe ich realisiert: Stein, das mittlerweile Teil der Gemeinde Nesslau ist, hat die Goggeien sogar im Ortswappen. In der Realität ist der Berg bei Weitem nicht so grün, das Wappen sieht aber gut aus, finde ich. Und jetzt wünsche ich allen schöne Pfingsten.

Sonntag, 25. Mai 2025

Kalter Wind und warmes Essen

Eine Viertelstunde nach Wanderstart, auf der Schwägalp.
Gut 50 Minuten später: Stockberg voraus.
Der Risipass liegt in der Senke links hinten.
Im Abstieg vom Risipass nach Stein. Hinten in der Mitte die Goggeien.
Dieses Licht! Wir hatten Wetterglück, als wir gestern von der Schwägalp über den Risipass nach Stein zogen, was vier Stunden dauerte bei 490 Höhenmetern aufwärts und 1000 Höhenmetern abwärts. In der Woche hatte es zum Teil kräftig geregnet. Unser Tag aber wurde verschont. Zeitweise schien die Sonne, doch ab und zu verdüsterte sich der Himmel auch, dieses Hin und Her von hell und dunkel gefiel uns sehr. Kalt blies der Wind, zwischenzeitlich zog ich die Kapuze der Windjacke über den Kopf, und dann schwitzte ich wieder. Und in den Flanken des Säntis hatte es Neuschnee. Im Übrigen trafen wir zwischen Schwägalp und Bernhalden auf eine Bauernfamilie beim Öberefahre, also beim Aufzug auf die Alp. Und waren am Schluss unten in Stein sehr erfreut, dass kurz vor zwei Uhr die Küche im "Ochsen" noch offen war und wir etwas Warmes zu essen bekamen. Doch, Etappe vier des Alpenpanorama-Weges war eine gute Sache. Und ich darf stolz verkünden, dass ich nunmehr alle elf Etappen des besagten Weges von Rorschach bis Malters gelaufen bin; in Malters soll es in zwei Wochen weitergehen – als nächstes nehmen wir den Napf ins Visier.
Alpaufzug zwischen Schwägalp und Bernhalden. (Foto: Ronja)

Schnipo, ich liebs.