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Mittwoch, 27. Mai 2026

Ein stressfreier Tag

Eine halbe Stunde nach dem Start in Urnäsch roch es nach Heu.
Neugieriges Wesen.
Frisch geschnittenes Gras.
Unser früher Zmittag.
Am Samstag war ich mit Wanderfreund Hubert unterwegs. Von Urnäsch stiegen wir auf die Hochalp. Kamen dort kurz nach elf Uhr an, assen Wienerli mit Kartoffelsalat, freuten uns über das bombastische Bergpanorama. Wir waren uns einig: jetzt ja nicht einen vorzeitigen Abgang machen und zum Beispiel zum Rossfall an der Schwägalpstrasse absteigen. Stattdessen wählten wir eine eher lange Fortsetzung, die uns in ein Land der reizenden Hügelspitzli und schummrigen Abgründe lenkte: via Oberer Chenner und Hochfläschen zum Spicher und von dort über den Chräzerenpass zur Schwägalp-Passhöhe. Gut 5 Stunden dauerte die Wanderung insgesamt bei 1030 Höhenmetern aufwärts und 570 Höhenmetern abwärts, sie führte uns über Ausserrhoder und St. Galler Boden. Was mir, abgesehen von der Schönheit der Gegend, von dieser Unternehmung bleiben wird: wie stressfrei sie verlief. Es war ein Pfingsttag ohne Gedränge, ohne viele Leute, ohne genervte Servicekräfte. Wir hatten unsere Ruhe.
Zwischen Hochalp und Spicher.

Ankunft auf der Schwägalp-Passhöhe. Hinten der Säntis (mit Antenne).

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