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Donnerstag, 28. Mai 2026

Entwertet

Beim Chräzerenpass. Die Passhöhe ist mehr oder 
minder bewaldet, man sieht nicht viel.
Ein Wort noch zum Chräzerenpass, bei dem wir am Pfingstsamstag vorbeikamen, kurz bevor unsere Wanderung auf der Schwägalp endete. Er ist der Prototyp eines Passes, den eine modernere Verkehrsverbindung entwertet hat. In diesem Fall ist das die Schwägalpstrasse, die 1935 gebaut wurde, um die neue Schwebebahn von der Schwägalp auf den Säntis zu erschliessen. Zuvor war der Kulminationspunkt des Überganges von Urnäsch AR nach Nesslau SG einen Kilometer westlich der heutigen Schwägalp-Passhöhe platziert; der Chräzerenpass eben, 1267 Meter über Meer. "Chräzeren" bezeichnet übrigens ein Gebiet mit Rinnen und Engstellen. 

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