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Samstag, 30. Mai 2026

Die doppelte Fluh

Auf dem südlichen Gipfel der Portiflue. In der Tiefe das Dorf Zullwil.
Die Ruine Gilgenberg vom Südgipfel aus betrachtet.
Die Brücke auf dem Weg zum Nordgipfel der Portiflue.
Die Portiflue von der Ruine Gilgenberg betrachtet.
Aus dieser Warte sieht man den Spalt in der Flue.
Stellt man sich in Nunningen im Schwarzbubenland hin und schaut gegen Süden, hat man die Portiflue vor sich. Sie ist mit 876 Metern über Meer kein hoher Berg, aber doch ein imposanter, aus dem Grün blecken senkrechte Kalkwände. Am Mittwoch stieg ich von Nunningen via Chäppeli auf die Flue. Ich fand dabei heraus, dass sie zwei Gipfel hat, die durch einen Spalt getrennt sind; eine kurze Brücke über den Abgrund macht es möglich, beide höchsten Punkte zu besuchen. Von der Portiflue stieg ich ab zum Ibach, passierte die Ibachfälle, die leider praktisch wasserlos waren, und hielt via die Ruine Gilgenberg hinab nach Zullwil. Dort gabs einen Zmittag, womit diese Wanderung nach zweieinhalb Stunden (405 Höhenmeter aufwärts, 450 Höhenmeter abwärts) auch schon am Ende war – gut so, denn der Nachmittag wurde dann brutal heiss.

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