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Freitag, 8. Juni 2012

Es rentiert nicht in Zimmerwald

Berner Toskana: Weiler Egg über Zimmerwald.

Godi, Stefan, Andreas (von links).
Gestern war ich mit drei Herren meiner Altersklasse unterwegs, Godi, Stefan, Andreas. Und wer nun fragt, weswegen - in den nächsten drei, vier Wochen will ich das in meiner Kolumne in der Zeitung ausbreiten. Vorerst nur eine Andeutung: Unsere Wanderung hatte unter anderem damit zu tun, dass die Gemeinde Köniz, Nachbarin der Stadt Bern, den Wakkerpreis 2012 erhält. Wir starteten in Niederscherli, gingen nach Oberscherli, aufs Zingghöch und den Lisiberg, wieder hinab nach Zimmerwald und weiter via Niederhüseren und Englisberg nach Kühlewil. Die 4 1/2-Stunden-Route führte durch eine Landschaft, die bukolischer nicht hätte sein können - ja, gestern war mal kurz Sommer.

Und noch eine Anekdote zur Gastfreundschaft im Land. Im Löwen in Zimmerwald assen wir, es war sehr gut. Befremdlich allerdings die Antwort auf die anfängliche Frage, ob wir draussen auf der Terrasse sitzen könnten, "Gartenterrasse hinter dem Haus" stand beim Haupteingang, und der Tag war ja heiss. Die Wirtin lehnte ab mit den Worten: "Nein. Das rentiert nicht."

Kommentare:

  1. guetemorge Herr Widmer,ich wohne in Zimmerwald und es hat ja auch einen Grund,dass die Einheimischen gar nicht mehr in dieses Restaurant gehen. Doch die Wanderung haben Sie wunderschön beschrieben, obwohl ich oft diese Strecke wandere, ist sie mir noch nie verleidet. Vielen Dank für Ihre täglichen Einträge.Liebe Grüsse.Ursula

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    1. 1. Ich habe Herrn Widmer persönlich geschrieben, um das Missverständnis aufzuklären.
      Ich finde, es sollte Jeder Mal vor der eigenen Türe kehren, bevor er Andere öffentlich kritisiert.
      2.Wir haben sehr viele nette Einheimische Gäste.
      Es ist nicht möglich, es allen recht zu machen. Nach einem Auto Unfall im 2006, mussten wir uns neu orientieren um weiter zu machen .
      Unser Motto "weniger ist mehr"passt hervorragend zur heutigen Zeit.
      3. Wir wirten seit über 17 Jahren im Löwen, alles kann ja nicht falsch gewesen sein....
      Herzliche Grüsse
      Monique Grubenmann, Wirtin

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  2. Wieder einmal mehr ,die frustrierende Feststellung das es
    im Gastgewerbe immer mehr Lokale gibt ,bei denen der eine oder andere Part Küche/ Service sich nicht kompatibel verhalten.Wirklich schade ,kenne dieses Haus von meiner längst
    verflossenen aktiven Miltärzeit nur positiv.Vielleicht werden
    die heutigen Betreiber durch ihren Text motiviert es besser
    zu machen,ansonst werden immer mehr Wanderer wie ich...seit jahrz.(mit ganz geringen Ausnahmen)die Rucksackverpflegung
    bevorzugen.

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