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Donnerstag, 10. September 2015

Das Geldloch von Zürich

Der Trichter hat mein Münz gefressen, die Scheibe sich wieder geschlossen.
Die Schwyzer haben das Hölloch. Die Solothurner haben, am Weissenstein, das Nidlenloch. Wir in Zürich aber haben das Geldloch. Am Rennweg gibt es eine PostFinance-Filiale. Und in ihr, eben, das Loch. Man braucht eine Postcard, um das Loch zu öffnen. Dann wird es eindrücklich. Die Scheibe über dem Loch gleitet zur Seite, das Loch öffnet sich. Man leert sein Münz hinein, wenn man will, kiloweise. Es beginnt zu rattern und zu rechnen, das Münz sinkt tiefer und tiefer, ein unheimlicher Vorgang, das Loch schluckt ganz langsam und genüsslich und macht dabei viel Fresslärm. Am Schluss ist das Geld verschwunden, und auf dem Display steht, wieviel einem auf dem Konto gutgeschrieben wird. Mir macht das Geldloch immer unheimlichen Spass. Alle paar Monate trage ich mein Münz hin und füttere es, eine Art Opfervorgang ist das.

Kommentare:

  1. Verstehe die Frage nicht, Pascii. Respektive, ob sie mit der Grammatik kokettiert oder philosophisch gemeint ist.

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  2. Weder noch :-) Mich nimmt nur wunder, in welcher Poststelle dieser Automat stellt da ich 4 Einmachgläser Münz habe

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  3. http://places.post.ch/poi/PostFinance-Filiale/Rennweg-35/8001/Z%C3%BCrich/001PFFIL_001145445/de

    Aber gell, du brauchst ein PC und eine Postcard. Weil - das Münz, das vom Loch verschluckt, wird dir aufs PC gutgeschrieben. Viel Spass.

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  4. Und jetzt wo ich wachen auges ALLES gelesen habe hat sich auch meine Frage beantwortet. Sorry thomas...!

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