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Donnerstag, 22. März 2012

Gröngölingarna!

Tick, Trick und Track, stolze Pfadfinder.
The Junior Woodchucks heisst die Pfadfinder-Organisation der drei Donald-Duck-Neffen im Original. Kongeniale Übersetzung auf Deutsch: Fähnlein Fieselschweif - diesen Namen lieh ich mir, als ich vor Jahren eine Wandergruppe gründete und ein paar Freunde zum Beitritt einlud; die erste Wanderung führte übrigens auf den Hochhamm, einen Hoger im Grenzland von Appenzell-Ausserrhoden und St. Gallen. Nachfolgend fünf Dinge zu der Truppe der jungen Ducks:
  1. Geleitet werden Unterorganisationen des Fähnleins Fieselschweif wie diejenige von Entenhausen durch einen Oberwaldmeister.
  2. Der Pfadfinderhund von Tick, Trick und Track heisst Spurobold.
  3. Das Pfadfindermanual heisst Schlaues Buch.
  4. Es gibt auch eine Mädchentruppe, deren Namen "Schwärmlein Kohlmeisen" lautet.
  5. Fähnlein Fieselschweif auf Französisch: Les Stolles Juniors. Auf Italienisch: Giovani Marmotte. Auf Schwedisch: Gröngölingarna.

Mittwoch, 21. März 2012

Mein Frühlingsbeginn

Gestern: Bald ist ausgewandert, Forch in Sicht.
Das war mein Wienerschnitzel.
Gestern war astronomischer Frühlingsbeginn. Als sich mir am Vormittag die Sonne immer mehr aufdrängte, zog ich die Wanderschuhe an und zog los. Zuerst genehmigte ich mir in Küsnacht im "Falken" ein Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat. Dann arbeitete ich den vollen Bauch ab, indem ich via Hohrüti auf die Forch stieg, das dauerte 2 1/2 Stunden. Es war ein guter Start in den Frühling!

Dienstag, 20. März 2012

Sapperlot! Wie fremd das klingt!

Alter jüdischer Friedhof im Surbtal.
Surbtaler Jiddisch klingt schön und exotisch. In der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern läuft derzeit und noch lange (bis 25. August) die Ausstellung "Sapperlot! Mundarten der Schweiz". Im Internet gibt es dazu einige Tonproben - besagtes Jiddisch eben oder auch Greyerzer Französisch, das irgendwie nach Provence klingt und auch ein wenig nach Katalanien.

Montag, 19. März 2012

Uns bleibt die Luft weg

Seit einiger Zeit privat: "Luft".
Der Zürcher Panoramaweg, 27 Kilometer lang, zieht sich von der Rehalp am Rande Zürichs durch Goldküste-Territorium bis Feldbach vor Rapperswil; er ist, gelinde gesagt, herrlich. Schade, dass immer wieder mal eine Beiz an ihm verschwindet. Kürzlich ging ich ein Stück der Route, wollte in der "Luft" einkehren, einer legendären Ausflugs-Beiz, die wie ein echtes Schloss mit Türmen und Park über Meilen und dem Zürichsee hockt. Ich wurde enttäuscht: Baumaschinen auf dem Gelände, keine Restauration. Das Prachtshaus gehört mittlerweile einem Russen mit deutschem Pass namens Mikhail Skigin. Dieser, ein Ölhändler, will einen Teil abbrechen, dazu bauen und die Kombination alt-neu als Wohnhaus nutzen. Oh weh, wieder eine Wirtschaft weg!

Sonntag, 18. März 2012

Alaaaaaaaaaaaaarm!

Gestern Drei-Stunden-Wanderung von Stettbach via Tobelhof, Loorenkopf, Degenried, Elefant, Schlyfi, Burgwies, Trichtenhauser Mühle nach Zollikerberg. Das war schön, doch musste ich leider feststellen, dass im Wald schon die Hänge und Böden grünen und fatal zu knobläuchelen beginnen.
Hier die Warnung an alle, die den Stinker hassen wie ich samt allen daraus entstehenden Ravioli und Spätzli: Bärlauch-Alaaaaaaaaaaaaaarm!

Samstag, 17. März 2012

Siggi liefert Ersatz

Widmer, mit Sonnenkopf. (Bild: Siggi Bucher, Migros-Magazin)
Die Fotografin Siggi Bucher bat mich gestern vormittag, mein Foto von ihr wieder zu löschen, was ich umgehend tat - siehe Eintrag von gestern. Siggi war gleichzeitig so lieb, mir zwei Fotos von mir zu mailen, die sie auf der Forch für das "Migros-Magazin" machte. Hier das eine - toll, Siggi, vielen Dank!

So. Heute wird gewandert: Stettbach, Loorenkopf-Turm, Degenried, Elefantenbach, Schlyfi, Trichtenhauser Mühle, Zollikerberg. Und wenn jetzt jemand kommt und sagt: Warum nicht höher, warum nicht weiter, und hast du das nicht alles schon einmal gemacht? Ja, stimmt! Aber ich habe Reporterpikett und kann nicht von Zürich weg.

Freitag, 16. März 2012

Siggi und der Papst

Hups. Da war über dem untenstehenden Text grad noch das Bild, das Fotografin Siggi zeigt. Aber jetzt rief sie mich an und bat mich, es zu entfernen, sie mag es nicht. Kein Problem, das ist dein gutes Recht, und sorry, Siggi, ich hätt dich fragen müssen. Aber auch Blogger haben ihre gedankenlosen Momente.

Gestern, 14.23, bei der Forch. Siggi Bucher hat ihre Apparatur aufgestellt. Einen Tag zuvor rief das Migros-Magazin an; man mache eine Blitzumfrage zum Frühling. Ich erzählte der Redaktorin etwas zum Thema. Und natürlich gehört zu einer Umfrage ein Foto, daher Siggi. Sie arbeitete schnell, war freundlich, und auch ihre wunderbare Hasselblad-Kamera machte mir Eindruck. Später, zuhause, schaute ich mir ihre Internetseite an und staunte, wen sie alles porträtiert hat. Am Schluss fragte Siggi scheu, ob ich wirklich Pfarrer sei? Die Migros-Magazin-Redaktion habe so etwas gesagt, sie sei nicht recht drausgekommen. So kommt es, wenn man sich selber scherzkeksig "Wanderpapst" nennt.