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| Das "Constanzer Wirtshaus" und die Fetzen. |
Wir waren alle drei zufrieden mit unserem Essen. Allerdings fanden ich (Saiblingsfilets mit Röstkartoffeln und Gemüse) und Anita (Rinderroulade mit Kartoffelpüree), dass Ronjas Gericht einen seltsamen Namen hatte, einen potenziell abstossenden. Ist das typisch deutsch, dass man ein pikant gewürztes Rindsgeschnetzeltes als "Höllische Oxenfetzen" verhunzt? Gut seien die Fetzen jedenfalls, beschied uns Ronja. Am letzten Mittwoch war das, in Konstanz, wo wir zu Ende unserer Wanderung dort einkehrten, wo der Seerhein aus dem Obersee strömt. Nördlich steht am Wasser ein grosser Biergarten mit mehreren, zum Teil wintergartenartig modernisierten Räumen. Ein Gemäuer mit Stufengiebel, vage an eine alte Feuerwache in Potsdam oder so erinnernd. Das "
Constanzer Wirtshaus" stammt von 1899. Es wurde damals von Kaiser Wilhelm II. als Offizierscasino eingerichtet.
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