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Tom Kublin, Fotografien für Forster Willi, 1959/60. Courtesy: Maria Helena Kublin. Mise en Scène, Ausstellung im Textilmuseum St. Gallen. Foto: Jürg Zürcher, 2026. |
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Barbara Davatz, Porträt einer Schweizer Firma, 1972. Mise en Scène, Ausstellung im Textilmuseum St. Gallen. Foto: Jürg Zürcher, 2026. |
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| Ausstellungsansicht, Mise en Scène, Textilmuseum St. Gallen. Foto: Jürg Zürcher, 2026. |
Ich mochte die Ausstellung, die ich am Wochenende besuchte. "Mise en Scène" im
Textilmuseum St. Gallen bietet Modefotografie von der Belle Epoque bis heute. Die Roaring Twenties kommen vor, aber auch die Haute Couture von Paris nach dem Zweiten Weltkrieg, die wilden Sechzigerjahre samt der Londoner Twiggy-Ästhetik, aber auch die sexualisierten Frauenkörper der Strumpf- und Unterwäscheprodukte – womit wir praktisch schon in der Gegenwart wären. Und dann gibts sozusagen die Kehrseite zu erleben. Oder doch eine völlig andere Welt. In einem separaten Raum sind Aufnahmen der Fotografin Barbara Davatz zu sehen. Sie bat 1972 die gesamte Belegschaft der Textildruckerei und Zwirnerei H. Walser AG in Zürchersmühle AR vor die Kamera. Also Menschen, die damals Stoffe fertigten, die andere Menschen trugen. Krass der Kontrast von Davatz' Fotos zur Hochglanzsphäre der Mode und Werbung.
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