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Mittwoch, 6. April 2011

Dällikon, ich komme

Heute trete ich in Dällikon auf und erzähle vom Wandern - alles Weitere siehe Inserat. Wo Dällikon liegt? Im Furttal im Bezirk Dielsdorf, ZH. Oder für Wanderer: südlich der Lägeren.

Dienstag, 5. April 2011

"Country" und die Gülledusche

Dieses Heft ist doof!
Kürzlich kaufte ich mir am Kiosk ein Heftli namens "Country. Lust auf ländliche Lebensart", und um es vorwegzunehmen: Was für ein doofes Magazin! Da gibt es den Tipp, wie man aus Blumen eine Krone flicht, mit der man das eigene Kind zum Prinzesschen ausstaffieren kann. Da gibt es eine Anleitung, wie man Opas Weidenpfeifchen schnitzt. Da gibt es eine Empfehlung, wo man das beste Tischtuch für Rattantische kriegt. Und natürlich gibt es auch die obligate Mein-Traumhaus-Reportage über ein naturbegeistertes Ehepaar, das sich in Mecklenburg "den Traum vom Herrenhaus mit Park und eigener Landwirtschaft erfüllt" hat. Nie im Leben möchte ich bei diesen Poseuren zu Besuch. Das alles ist überhaupt so saturiert serviert, dümmlich von der Stadt aus dahergeträumt, blödsinnig konsumistisch zelebriert, dass ich Lust hätte, die Redaktion in Hamburg mal zu besuchen und mit Gülle aus dem original authentischen Bauerndruckfass abzuduschen. Irgendjemand muss denen doch mal zeigen, wie das Land wirklich riecht.

Montag, 4. April 2011

"Ob wir das noch büssen müssen?"

Am Samstag stiegen wir, wie erwähnt, auf den Stockberg (SZ), toll die Sicht auf den Zürichsee und hernach die Kombination Cordon-Bleu und Schümli-Pflümli unten in der Bauernwirtschaft "Kapelle" in der Siebner Schwändi. Drei markante Sprüche von der Wanderung: "Da unten haben wir geheiratet", sagten oben auf dem Berg vor ihrer Hütte die Doblers über die Kapelle in der Tiefe. "Sind iär no bediänt?", sagte beflissen der circa achtjährige Wirtsbub mit dem Brasil-Fussball-T-Shirt in der Wirtschaft wie ein Grosser, als die erste Runde Bier/Saft/Mineral mehr oder weniger geleert war. "Sie, was meinen Sie, ob wir das noch büssen müssen", fragte die alte Frau bange, die zum Antonius-Kirchlein neben der Wirtschaft schaut. Sie meinte das unheimlich frühe Sommerwetter.

Sonntag, 3. April 2011

Einmal ein Wanderer, immer ein Wanderer

Der Zürichsee von der Pfanenstiel-Hochwacht.

Die Kühlerfigur des Royce.
Oh weh! lch wollte heute mit dem Velo zum Greifensee, und das funktionierte vorerst fantastisch. Ambitioniert, wie ich bin, fuhr ich zuerst via Hinter Guldenen (netter Imbissstand) hinauf zum Pfannenstiel, bestieg den Hochwacht-Turm, schaute über den Zürichsee. Ein paar Oldtimer waren auch zu besichtigen, obige Kühlerfigur gehört zu einem Rolls Royce, bei dessen Anblick ich an Winston Churchill dachte. Und natürlich kehrte ich im Restaurant ein. Hernach machte ich mich an die Abfahrt nach Maur, doch nach hundert Metern... ein spitzer Stein, der Reifen verlor alle Luft, ich hatte einen Platten, womit die Velotour nun zur Geh-Unternehmung wurde: anderthalb Stunden bis hinab zur Station Forch. Man entkommt seinem Schicksal nicht, ein Wanderer zu sein.
Pfannenstiel-Wirtschaft bei der Hochwacht.

So endete die Velotour.

Heute gibt es das Gegenteil von gestern

Mein Ziel heute: der Greifensee.
Gestern gings auf den Stockberg über Siebnen SZ. Das war toller als toll (und dürfte noch einen oder zwei Blogeinträge zeitigen). Heute nun wird, da es doch trocken bleibt und mit Regen nicht zu rechnen ist, das Kontrastprogramm geschaltet: Velofahren statt Wandern, easy statt strapaziös, allein statt mit dem Grüppli. Ich will von Zollikerberg hinunter zum Greifensee fahren und mich so gleich ein zweites Mal voll in den Frühling stürzen.

Samstag, 2. April 2011

Wetterkartenkurzgeschichte

Hübsche Short Story vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie.
Eine Wetter-Karte - das ist stets auch eine Kurzgeschichte. Diese hier erzählt in geraffter Form von einem splendiden Samstag, an dem man über den Dunst hochsteigt, zum Beispiel auf den Stockberg über Siebnen im Kanton Schwyz. Oben sieht man weit und stellt an sich selber eine kleine Frühlingsbräune fest. Dann steigt man ab, kehrt vielleicht noch im "Flüebödeli" ein, fährt wieder heim. Und hernach wird es Sonntag, und jawohl, sehr schön, es tröpfelt, so dass man nun zuhause bleiben, Fotos verarbeiten, einen Blogeintrag schreiben kann. Am Montag regnet es kurz mal richtig, es ist auch kühler geworden. Man holt sich am Morgen im Büro die Stockbergbilder auf den Computerschirm, geht die Wanderung noch einmal durch und findet: Doch, der Samstag, das war ein toller Tag!

Freitag, 1. April 2011

Per aspera ad Adastra

Dies ist ein Inserat auf der Plattform ronorp.ch. Entdeckt habe ich es im Blog von Ronnie Grob. Toll! Auch für Wanderschreiber gibts einen Stellenmarkt! Ob ich mal probeweise etwas einschicke? Aber dann konkurrenziere ich mich selber. Die inserierende Adastra Medien GmbH aus Zürich produziert, siehe Text, auch für meine Zeitung Beilagen.