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Das Spelterini-Denkmal auf dem Lindenhügel in Bazenheid SG. Es wurde zu Spelterinis 150. Geburtstag im Jahr 2002 aufgestellt. |
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Die Pyramiden von Gizeh bei Kairo, fotografiert von Spelterini 1904. (Wikicommons) |
Was für ein Tausendskerl! Eduard Spelterini war Ballonkapitän, stieg hunderte Male mit Passagierinnen und Passagieren auf, besass ab 1887 seinen eigenen Wasserstoffballon namens "Urania". Er flog in Zürich, London, Wien, aber auch in Bukarest, Neapel und Kairo – und er flog über die Alpen. Dass Spelterini bis heute unvergessen ist, geht aber vor allem darauf zurück, dass er Luftfotos anfertigte; die darauf basierenden Dias zeigte er in über 600 Vorträgen. Heute sind es Aufnahmen von grossem historischem Wert. In Bazenheid kam ich eben am Spelterini-Denkmal auf dem Lindenhügel vorbei. Hatte ich nicht gewusst: In diesem Toggenburger Dorf wurde der Luftfahrt- und Fotografiepionier 1852 geboren als
Eduard Schweizer. Der Name
Spelterini, den er später annahm, klingt besser. Internationaler. Verwegener irgendwie.
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Spelterini winkt vom Rand des Ballonkorbs, Ort und Jahr der Aufnahme unbekannt. (Adrian Michael / Wikicommons) |
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