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Donnerstag, 3. September 2026

Wurst und Hellebarden

Der Zeughauskeller. Respektive ein Teil des Zeughauskellers.
Meine "Zwingli-Wurst" war würzig,
der Reis viel zu trocken. 
Der Zeughauskeller beim Paradeplatz in Zürich ist riesig. Was beim Eintreten auch gleich auffällt, ist das Kriegsgerät an den Wänden, Hellebarden und dergleichen. Die längste Zeit war dies halt eben ein Zeughaus, in dem Waffen, Rüstungen, Munition gelagert wurden. 1487, als der Bau entstand, hatte Kolumbus noch nicht Amerika entdeckt und war Gutenbergs revolutionäre Druckerpresse noch eine Neuheit. Auch schon wieder 100 Jahre sind vergangen, seit der Zeughauskeller 1926 zur Wirtschaft umgewandelt wurde. Und die Kost? Touristen werden carweise herangeführt, die Karte gibts auch auf Englisch und Chinesisch, die Portionen sind riesig, das Essen, nun ja, okay. Aber seinetwegen geht man auch gar nicht in den Zeughauskeller. Was anzieht, ist die Atmosphäre. Und dass man auch am Nachmittag jederzeit warme Gerichte bekommt.
Seit mehr als fünf Jahrhunderten gibt es das Haus schon. (Foto: Paebi/Wikicommons)

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