Am Montag wanderte ich, siehe den gestrigen Eintrag, von St. Gallen nach Herisau. Unterwegs fiel mir ein, dass dies die beiden einzigen Kantonshauptorte der Schweiz sind, die direkt aneinandergrenzen. Speziell gefielen mir an der dreistündigen Route im Übrigen die vielen charaktervollen Bauten. Hier seien fünf von ihnen genannt.
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| In manchen Bahnhöfen kann man kaum atmen, im Bahnhof Bern etwa fühle ich mich stets beengt. Der Bahnhof St. Gallen hingegen: Luft, Licht, Weite. |
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| Der Tröckneturm gehörte zu einer Färberei, die nassen Stoffbahnen wurden in und an ihm zum Trocknen aufgehängt. Heute ist im Turm eine Ausstellung zum Textilgewerbe untergebracht. |
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| Am Rand des Sittertobels findet sich die alte Brauerei Stocken. Jahreszahl an der Fassade: 1784. Wenn ich den Bau sehe, denke ich stets: Was für eine trutzige Bierburg. |





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