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| Hausmüll (nicht der von SO). |
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Mittwoch, 14. Dezember 2011
Mist, Stadtmist!
Dienstag, 13. Dezember 2011
Hölderlin in Hauptwil
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| Tor ins Dorf Hauptwil TG und Gonzenbach-Anwesen "Oberes Schloss". |
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| Die Gonzenbachs, Textilindustrielle, wohnten schön. |
Montag, 12. Dezember 2011
Das war unser Weihnachtsessen
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| Blick von der Gegend beim Türli Richtung Zürichsee und Innerschweiz. |
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| Für solche Kost geht unsereins stundenlang. |
Sonntag, 11. Dezember 2011
Deheem in St. Antoni OW
Ist dieses Höndli nicht reizend? Ich traf es vor einem Hof an, auf dem Jakobsweg von St. Jakob nach Flüeli-Ranft, gleich bei der St. Antoni-Kapelle; die Kolumne über diese Wanderung ist letzte Woche erschienen. Das Tierchen rannte auf mich zu, legte sich auf den Rücken, streckte mir die Pfoten entgegen: Licence to kraul. Ich koste es ausgiebig und musste lachen, als ich mich mit ihm reden hörte: Mein Appenzeller Dialekt, der in der städtischen Umgebung zur Abflachung tendiert, war so stark wie deheem. Das Blässli ist ja auch ein Stück Deheem. Einfach ausgelagert nach Obwalden.
Samstag, 10. Dezember 2011
Heute wird im Mondschein gewandert
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| Der Mond ist auch eine Lampe. |
Freitag, 9. Dezember 2011
Inkluse und Plättlileger
Dieses Inserat sah ich in einer Zeitung, die in der Sattelegg-Beiz herumlag. Kurz zuvor war mir der Name Fintan das erste Mal begegnet. Ich las nämlich ein wenig über das Kloster Rheinau ZH. Und vernahm vom heiligen Fintan, einer Gestalt aus der Gründerzeit des Klosters im neunten Jahrhundert. Fintan war ein irischer Wandermönch, der sich im Gebiet der heutigen Schweiz niederliess. Angeblich soll er aus seiner Heimat geflohen sein, nachdem ihn die Wikinger gefangen hatten. In der Rheinau war er Inkluse, liess sich also lebenslänglich einmauern. Seine Vita inspirierte katholische Eltern, ihre Kinder nach ihm zu taufen. Und so treffen wir auf katholischem Territorium ab und zu einen Fintan. Der vom Plättlicenter in Feusisberg heisst mit ganzem Namen Fintan Marty.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Sechs Fragen an Schweiz Tourismus
Schweiz Tourismus mailt eine Medienmitteilung, die so anfängt:
Nachdem ich das las, habe ich folgende Fragen:
"Alle Jahre wieder - mit einem bunten Feuerwerk an festlichen Angeboten, Winterideen und Feierlichkeiten läutet die touristische Schweiz Weihnachten und das Jahresende ein. Wellness, Advent und Tango, historische Hotels und Day Spas, Weihnachtsmärkte und Silvesterbälle, World-Snow-Day und Geschenkideen. Frohe Festtage für die ganze Familie und jedes Budget in der winterlichen Schweiz."
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| Da, ein Day Spa! |
- Wie muss ich mir dieses "einläuten" vorstellen, wer läutet wo was?
- Wo könnte ich einmal die "touristische Schweiz" treffen und mit ihr bei einem Kaffee ein wenig über unsere (ihre, meine) Vorstellungen von Tourismus plaudern?
- Klingt "alle Jahre wieder" in dieser Mitteilung nicht ein wenig bedrohlich? Oder ist es doch eher Resignation?
- Hat man in Day Spas wirklich einen Tag lang Spass?
- Ist der "World Snow Day" mit der Uno koordiniert, und was meinen die Leute im Sahel dazu?
- Bin ich ein hoffnungslos verschrobener Sonderling, da sich mir bei der Lektüre die Nackenhaare sträubten, als sei Lord Voldemort in der Nähe; bin ich ein Asozialer, wenn jede Faser in mir, da ich die Schweiz-Tourismus-Zeilen las, nur nach einem trachtete: fort, weg, Flucht! Ja nicht in die Nähe einer der Veranstaltungen kommen, die in diesem Mail aufgezählt werden!
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