Unsere Obwaldenexpedition am Samstag war eine der strengsten Wanderungen des Jahres. Weder die Länge (6 1/2 Stunden Gehzeit) noch der Höhenunterschied (1140 Meter aufwärts, 840 abwärts) machten es aus. Sondern das Gelände, das ungeheuer ruppig war mit Bodenlöchern und Wellenhügeln, glitschigen Steinwegen, immer neuen Bachrüfen und abschüssigen Waldpfaden durch menschenleeres Terrain, die Kollegin Ronja ausriefen liessen: "Das ist kein Wanderweg, das ist ein Wildwechsel." Dazu passte, dass die Route sehr schlecht signalisiert war; wir hatten den Eindruck, dass die Obwaldner keine Wanderer wollen.

Die Route: Giswil - Grossteil - Bünten - Eichbüel - Hirtbüel - Aspli - Teilerenschwand - Selischwand - Gschwend - Münchenboden - Ochsenalp - Langis - Schwendi Kaltbad - Langis - Steinwurf - Hohnegg - Holenbachet - Schälfgraben - Hüslimatt - Brend - Enetdornen - Schwanden.
PS: Bald etwas mehr zum Ort, wo wir zu Mittag assen, Schwendi Kaltbad.
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